Kategorie: Planung und Grundstücke

  • Die Linke fragt nach mehr bezahlbarem Wohnraum im Rechener Park West

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte stellt sechs Anfragen zum geplanten Neubaugebiet „Rechener Park West“. Dabei geht es um die Erhöhung der Quote für geförderten Mietwohnungsbau, klimafreundliches Bauen und bessere Bürgerbeteiligung.

    Die Fraktionsvorsitzende Ida Paul richtet ihre Anfragen an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke zur 4. Sitzung der Bezirksvertretung am 21. Mai 2026. Im Zentrum steht der Bebauungsplan Nr. 987 für das Neubaugebiet „Rechener Park West“.

    Mehr geförderten Wohnungsbau gefordert

    Die Anfrage zielt darauf ab, die geplante Quote von mindestens 40 Prozent der Wohnfläche im geförderten Mietwohnungsbau zu erhöhen. Die Fraktion möchte wissen, unter welchen Bedingungen noch mehr bezahlbaren Wohnraum bereitgestellt werden könnte.

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    Klimaschutz und Mobilität im Fokus

    Die Linke erkundigt sich, ob der Bebauungsplan ausschließlich klimafreundliche mehrgeschossige Bauweise vorsieht. Zudem fragt sie, ob durch eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots mit verdichteter Buslinientaktung die Anzahl der PKW-Stellplätze für ein klimafreundliches und autoreduziertes Wohnen verringert werden könnte.

    Soziale Infrastruktur und Mehrgenerationenwohnen

    • Einrichtung eines Quartierstrefpunkts ohne Verzehrzwang für das soziale Miteinander
    • Förderung solidarischen Wohnens durch gezielte Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern

    Kritik an mangelnder Bürgerbeteiligung

    Die Fraktion kritisiert, dass die letzte Bürgerbeteiligung laut Verwaltungsvorlage bereits acht Jahre zurückliegt. Sie möchte wissen, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, die Belange aller beteiligten Bürger bereits in der Planungsphase kontinuierlich einzubringen.

  • CDU Wattenscheid beantragt Überarbeitung der Bebel-Platz-Pläne

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid fordert grundlegende Änderungen am geplanten Umbau des August-Bebel-Platzes. In einem sechsteiligen Änderungsantrag verlangt sie unter anderem den Erhalt der Befahrbarkeit für Autos und den Verzicht auf einen geplanten Neubau.

    Befahrbarkeit soll erhalten bleiben

    Die CDU-Fraktion lehnt eine vollständige Sperrung des August-Bebel-Platzes für den motorisierten Individualverkehr ab. Stattdessen soll die Befahrbarkeit weiterhin ermöglicht werden, um die Erreichbarkeit des Bereiches nicht einzuschränken.

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    Verzicht auf Neubau und Parkplatz-Modernisierung

    Auf die Errichtung eines geplanten nördlichen Neubaus soll verzichtet werden. Der bestehende Parkplatz soll stattdessen in die Gesamtplanung integriert und modernisiert werden. Dabei fordert die CDU wasserdurchlässige Pflastersteine oder versickerungsfähige Beläge, um Förderprogramme in Anspruch nehmen zu können.

    Toiletten und bessere Aufenthaltsqualität

    Die Planung soll um eine öffentliche Toilettenanlage erweitert werden. Zusätzlich fordert die CDU mehr Sitzgelegenheiten, gegebenenfalls kombiniert mit Spieltischen aus Stein für Schach oder Mühle. Zum Schutz vor Sonneneinstrahlung sollen festinstallierte Sonnenschirme oder vergleichbare Verschattungselemente eingeplant werden.

    Multifunktionale Nutzung im Fokus

    Die geplante Begrünung mit zusätzlichen Bäumen und Grünflächen soll grundsätzlich beibehalten werden. Gleichzeitig müssen aber ausreichend zusammenhängende Freiflächen für den Wochenmarkt und Veranstaltungen wie „Der Bebel bebt“ erhalten bleiben.

    Alternative Planungsvarianten gefordert

    Die Verwaltung soll zwei alternative Planungsvarianten vorlegen:

    • eine Variante mit den bestehenden Pavillons
    • eine Variante ohne die bestehenden Pavillons

    Dabei soll geprüft werden, ob die derzeit in den Pavillons befindlichen Geschäfte in bestehende Leerstände im Umfeld umgesiedelt werden können.

    Begründung: Zentrale Funktion des Platzes

    In ihrer Begründung betont die CDU die zentrale Bedeutung des August-Bebel-Platzes für die Wattenscheider Innenstadt. Eine vollständige Sperrung für den motorisierten Verkehr könnte negative Auswirkungen auf den Einzelhandel haben. Gleichzeitig begrüßt die Fraktion die geplante ökologische Aufwertung, fordert aber flexible Nutzungsmöglichkeiten für Märkte und Veranstaltungen.

    Marc Westerhoff hat den Antrag für die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid unterzeichnet. Die Ergebnisse der überarbeiteten Planung sollen der Bezirksvertretung vorgestellt werden.

  • SPD-Fraktion fragt nach Problemimmobilie und Verkehrssicherheit in Wattenscheid

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid erkundigt sich nach dem Zustand der Immobilie Weststraße 174 und den Sicherheitsmaßnahmen im Gehwegbereich. Das Gebäude zeigt deutliche Vernachlässigungserscheinungen, der Gehweg ist durch Absperrungen eingeschränkt.

    Vernachlässigter Zustand und Sicherheitsrisiken

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid um Fraktionsvorsitzenden Thomas Dißelbeck macht in ihrer Anfrage auf den vernachlässigten baulichen Zustand der Immobilie Weststraße 174 aufmerksam. Das Gebäude wirkt ungenutzt, weist beschädigte Fassadenteile und unzureichend gesicherte Fenster auf. Im unmittelbaren Umfeld befinden sich Laubanhäufungen, Schutt, Glassplitter, Baureste und sonstige Ablagerungen, die teilweise unter Blättern verdeckt sind.

    Der Gehwegbereich ist durch Absperrbaken und mobile Baustellenabsperrungen gesichert, aber dadurch erheblich eingeschränkt. Die Fraktion sieht besondere Risiken für Kinder und Jugendliche, die durch offene oder ungesicherte Bereiche angezogen werden könnten.

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    Fragen an die Verwaltung

    Die Verwaltung wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

    • Seit wann ist der Verwaltung der Zustand der Immobilie bekannt und wie bewertet sie die aktuelle Gefahrenlage für den Gehwegbereich?
    • Welche Maßnahmen wurden bisher gegenüber dem Eigentümer sowie zur Sicherung, Reinigung und Gefahrenabwehr veranlasst?
    • Warum bestehen trotz vorhandener Absperrungen weiterhin erkennbare Risiken durch Schutt, Glassplitter, Müll, Laubanhäufungen und beschädigte Gebäudeteile?
    • Welche kurzfristigen Maßnahmen plant die Verwaltung, um Gefahren für Fußgänger sowie für Kinder und Jugendliche auszuschließen?
    • Wann ist mit einer sicheren und barrierearmen Wiederherstellung des Gehwegs zu rechnen und gleichzeitig die Weststraße wieder vollständig nutzbar zu machen?

    Ziel: Sichere Nutzung des Gehwegs

    Die SPD-Fraktion betont in ihrer Begründung, dass die vorhandenen Absperrungen zeigen, dass die Problemlage grundsätzlich erkannt wurde. Dennoch bestehen weiterhin sichtbare Risiken. Ziel der Anfrage ist eine kurzfristige Klärung, wie die Gefahrenlage wirksam beseitigt und der Gehweg sowie die Weststraße insgesamt wieder sicher nutzbar gemacht werden können.