Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 05.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die ehemalige Epiphanias-Kirche in Hofstede ist an einen privaten Käufer verkauft worden und soll künftig als Veranstaltungszentrum genutzt werden. Die Verwaltung steht bereits in engem Austausch mit dem neuen Eigentümer und begleitet die geplante Umnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Die Stadtverwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte Details zum Verkauf der auch als Autobahnkirche bekannten Epiphanias-Kirche bekannt gegeben. Der Name des neuen privaten Eigentümers wird aus Datenschutzgründen nur im nicht-öffentlichen Teil der Bezirksvertretung genannt.
Umnutzung mit geringfügigen Eingriffen geplant
Der neue Eigentümer plant, das Kirchengebäude samt Gelände und Pfarrhaus zu einem Veranstaltungszentrum umzunutzen. Nach Angaben der Verwaltung sollen dabei nur geringste Eingriffe in den Grundriss vorgenommen werden, was eine denkmalverträgliche Lösung ermöglicht. Die planungsrechtliche Zulässigkeit wird nach § 34 BauGB beurteilt, die baurechtlichen Fragen befinden sich noch in der Klärung.
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Jetzt abonnierenDenkmalschutz muss beachtet werden
Die Epiphanias-Kirche aus den Jahren 1929-1930 steht seit 2005 als eingetragenes Baudenkmal unter Schutz. Geschützt sind die gesamte Anlage mit Kirche, Turm, Pfarrsaal und Pfarrhaus sowie die historische Ausstattung. Architekturgeschichtlich gilt das Gebäude als eines der wenigen Beispiele aus der Übergangszeit zwischen Jugendstil und Moderne.
Die Verwaltung hat den neuen Eigentümer bereits auf die Schutzwürdigkeit und die Notwendigkeit des sensiblen Umgangs mit der historischen Bausubstanz hingewiesen. Vor Beginn der Umbaumaßnahmen muss eine denkmalrechtliche Erlaubnis eingeholt werden. Die Verwaltung geht davon aus, dass nur geringfügige und somit genehmigungsfähige Änderungen erfolgen werden.
Politische Gremien werden informiert
Sobald der Verwaltung der konkrete Entwurf zur Umnutzung vorliegt, werden die zuständigen politischen Gremien informiert und das Konzept bei Bedarf vorgestellt. Die Bezirksvertretung Mitte wird die Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 5. März 2026 zur Kenntnis nehmen.
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