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Kanalsanierung in der Fuldastraße geplant

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Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll über die Sanierung eines über 100 Jahre alten Mischwasserkanals in der Weser- und Fuldastraße entscheiden. Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal 2026 beginnen und etwa zwölf Wochen dauern.

Sanierung mit moderner Technik

In der Flüssesiedlung in Grumme müssen vier Kanalhaltungen aus dem Jahr 1920 erneuert werden, die sich in einem schlechten baulichen Zustand befinden. Die Verwaltung plant, die Sanierung im sogenannten TIP-Verfahren durchzuführen – dabei wird ein neues Rohr in den bestehenden Kanal eingezogen. Diese geschlossene Bauweise ist notwendig, da in der Straße verschiedene Versorgungsleitungen teilweise parallel zum Kanal verlaufen.

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Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit

Für die Arbeiten an der etwa 216 Meter langen Strecke müssen die Weser- und Fuldastraße abschnittsweise vollgesperrt werden. Fußgänger können den Bereich der Baustelle mindestens auf einer Seite auf dem regulären Gehweg passieren. Eine Umleitung wird über Wasbaum beziehungsweise Rhönstraße ausgewiesen.

Kartendaten: © OpenStreetMap

Finanzierung und Folgekosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 953.000 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen größtenteils bereits zur Verfügung: 791.088 Euro aus 2025 und 40.000 Euro aus 2026. Zusätzlich benötigte Mittel werden durch Umschichtung innerhalb des Budgets des Tiefbauamtes bereitgestellt.

Die Verwaltung rechnet bei einer Nutzungsdauer von 80 Jahren mit einem jährlichen Abschreibungsaufwand von rund 11.913 Euro. Bei einem aktuellen Zinssatz von 3,6 Prozent entstehen zusätzlich jährliche Zinskosten von anfangs 34.000 Euro, die über die Kreditlaufzeit auf durchschnittlich 18.000 Euro sinken.

Die Maßnahme ist im Abwasserbeseitigungskonzept unter der Nummer 5824 für das Jahr 2025 vorgesehen. Die Bezirksvertretung Bochum-Nord entscheidet am 28. April 2026 über den Verwaltungsvorschlag.

Unterlagen

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