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Neues Kleinspielfeld und Bewegungsparcours für Gerthe geplant

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Beschlussvorschlag

Die Sportplatzanlage an der Heinrichstraße soll eine öffentliche Sport- und Bewegungsfläche erhalten. Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit entscheidet Ende Januar über das 363.000-Euro-Projekt.

Auf der ehemaligen Rasenfläche der Sportplatzanlage Heinrichstraße im Stadtteil Gerthe soll ein multifunktionales Kleinspielfeld mit Bandensystem entstehen. Ergänzt wird die Anlage durch einen Bewegungsparcours mit Outdoor-Fitnessgeräten. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am 23. Januar dem Sportausschuss zur Entscheidung vorliegt.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen

Das Spielfeld erhält einen Kunststoffbelag mit Linierung für Fußball und Basketball sowie entsprechende Tore und Körbe. Der angrenzende Bewegungsparcours umfasst eine Fitnessbank, eine Calisthenicsanlage, eine Slackline sowie weitere Outdoor-Trainingsgeräte.

Die Fläche wird frei zugänglich sein und soll verschiedene Zielgruppen ansprechen – von Kindern und Jugendlichen bis zu Erwachsenen. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Schulen, eine Kindertageseinrichtung sowie das Jugend- und Freizeithaus Gerthe.

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Ökologische Aufwertung inklusive

Neben den Sportangeboten plant die Verwaltung eine ökologische Aufwertung des Geländes. Im südlichen Bereich soll eine artenreiche Blühwiese entstehen. Zusätzlich sind Insektenhotels, eine Totholzhecke und Steinhaufen vorgesehen. Zehn neue Bäume sollen gepflanzt werden. Der Bodenaushub soll möglichst vor Ort für eine Geländemodellierung verwendet werden.

Siebtes Kleinspielfeld seit 2016

Das Investitionsprogramm für multifunktionale Kleinspielfelder wurde bereits 2016 beschlossen. Seitdem sind sechs solcher Anlagen entstanden. Die Finanzierung des neuen Projekts erfolgt aus zwei Haushaltstöpfen: dem Investitionsprogramm „Multifunktionale Kleinspielfelder“ und der Kernaktivität „Urban Sports“.

Ursprünglich war die Umsetzung für 2025 vorgesehen. Die Realisierung steht unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden immissionsschutz- und baurechtlichen Genehmigungen.

Unterlagen

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