Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 13.11.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die Verwaltung hat auf Nachfrage der SPD-Bezirksfraktion konkretisiert, welche Solaranlagen unter 100 Kilowatt Leistung im zentralen Stadtbezirk entstehen sollen. Sportvereine müssen sich allerdings selbst um ihre Dächer kümmern.
David Schnell von der SPD hatte in der Bezirksvertretung Mitte nach dem aktuellen Planungsstand für kleinere PV-Anlagen gefragt. Hintergrund war eine Mitteilungsvorlage zum Sachstand der Photovoltaik-Offensive auf städtischen Dächern.
Vier Standorte in Planung oder Umsetzung
Die Verwaltung nennt nun vier konkrete Projekte für den Stadtbezirk Mitte:
- OGS Castroper Straße 235 mit 40 kWp
- GGS An der Maarbrücke 75 mit 78 kWp
- Gymnasium Goetheplatz 1 mit 70 kWp
- VHS Baarestraße 33 mit 81 kWp
Ratskompass-Newsletter
Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.
Jetzt abonnierenSportvereine nicht im Fokus der städtischen Offensive
Schnell hatte auch gefragt, warum abgesehen vom Lohrheidestadion keine Sportplätze auf der Liste stehen – schließlich könnten Tribünen, Umkleiden und Vereinsheime angesichts gestiegener Strompreise von Solarenergie profitieren.
Die Antwort der Verwaltung fällt nüchtern aus: Grundsätzlich würden alle städtischen Gebäude auf ihre Eignung geprüft. Dabei spielten Lage, Dachausrichtung, technische Rahmenbedingungen und Dachgröße eine Rolle. Geeignete Funktionsgebäude auf Sportanlagen würden ebenfalls berücksichtigt.
Allerdings stellt die Verwaltung klar: Dächer von nicht-städtischen Gebäuden werden durch die Zentralen Dienste nicht mit PV-Anlagen ausgestattet. Dies obliege den jeweiligen Eigentümern – also etwa den Sportvereinen selbst.
Schreibe einen Kommentar