Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 22.01.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die Stadtverwaltung hat detaillierte Zahlen zur Nutzung und Wirtschaftlichkeit der städtischen Photovoltaik-Anlagen vorgelegt. 2025 wurden etwa 800.000 kWh selbst verbraucht und 1,6 Millionen kWh ins Netz eingespeist.
Die Verwaltung beantwortet damit eine Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte, die eine differenzierte Darstellung der auf städtischen Dächern installierten Solaranlagen gefordert hatte.
Eigenverbrauch und Netzeinspeisung
Der von den städtischen Photovoltaik-Anlagen erzeugte Strom wird direkt in den jeweiligen Gebäuden verbraucht, auf deren Dächern die Anlagen installiert sind. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist. Eine Stromüberlassung an Dritte findet derzeit nicht statt, Batteriespeicher werden nicht eingesetzt.
Nach den Hochrechnungen für 2025 belief sich der Eigenverbrauch auf etwa 800.000 kWh, während rund 1,6 Millionen kWh ins Netz eingespeist wurden. Die Einspeisevergütung betrug dabei circa 128.000 Euro.
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Der jährliche Netzstrombezug für die betreffenden städtischen Gebäude mit PV-Anlagen beläuft sich auf etwa 4,5 Millionen kWh. Dies führt zu Gesamtstromkosten von rund 1,31 Millionen Euro, was einem Preis von etwa 29 Cent pro kWh inklusive aller gültigen Zuschläge entspricht.
Wirtschaftliche Bilanz
Das monetäre Einsparpotential durch den selbst verbrauchten Photovoltaik-Strom liegt bei etwa 240.000 Euro jährlich. Die Kosten für den verbleibenden Netzbezug von 4,5 Millionen kWh betragen rund 1,31 Millionen Euro.
Die Zahlen basieren auf Hochrechnungen, da für 2025 noch nicht alle relevanten Daten und Abrechnungen vorliegen. Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird die Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 22. Januar 2026 zur Kenntnis nehmen.
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