Schlagwort: Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration

  • Verwaltung sieht bei „Sicherer Hafen“ keinen weiteren Handlungsbedarf

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    26.02.2026Ausschuss für Chancengerechtigkeit und IntegrationDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    03.06.2026Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integrationnoch nicht beraten

    Die Stadt hat nach eigener Darstellung ihre Ankommens- und Integrationsstrukturen für Geflüchtete kontinuierlich verbessert. Weitere Maßnahmen zur Umsetzung der „Sicherer Hafen“-Erklärung von 2019 sind nicht geplant.

    Die Verwaltung sieht aktuell keinen Handlungsbedarf für weitere konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der „Sicherer Hafen“-Erklärung von 2019. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die den Umsetzungsstand der damaligen Ratsbeschlüsse hinterfragt hatte.

    Finanzielle Mittel als Haupthindernis

    Als Hauptgrund für die bisher begrenzte Umsetzung nennt die Verwaltung fehlende finanzielle Mittel. Dies gelte „insbesondere noch verstärkt angesichts der aktuell dramatischen Entwicklungen in nahezu allen städtischen Haushalten“. Daher müsse bei Aufgaben im Zusammenhang der Seenotrettung an die damit betrauten zivilen und behördlichen Institutionen verwiesen werden.

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    Keine Daten zu zusätzlichen Aufnahmen

    Ob seit 2019 Geflüchtete über die reguläre Quote hinaus aufgenommen wurden, kann die Verwaltung nicht beantworten. Bei den Zuweisungen werde „leider nicht explizit ausgewiesen“, ob sie über entsprechende Programme erfolgt seien. Insofern könne hierzu keine quantifizierbare Aussage getroffen werden.

    Integration Point als zentrale Neuerung

    Als konkrete Maßnahme zur Verbesserung des kommunalen Ankommens verweist die Verwaltung auf den Integration Point des Jobcenters. Dieser dient als zentraler Anlaufpunkt für alle integrationsbezogenen Leistungen und gliedert sich in mehrere Bereiche:

    • Eingangszone für Erstorientierung und Weiterleitung
    • Leistungserbringung nach SGB II
    • Teams Markt und Integration für Sprache, Arbeit und Ausbildung

    Jugendliche unter 25 Jahren werden gesondert im Integration Point U25 innerhalb der Jugendberufsagentur betreut. Ein besonderes Merkmal ist der Einsatz von vier Übersetzerinnen und Übersetzern, die für spontane und geplante Übersetzungsleistungen vor Ort zur Verfügung stehen.

    Fokus auf Spracherwerb und Vermittlung

    In der Arbeitsvermittlung steht zunächst der Spracherwerb im Vordergrund. Geflüchtete werden gezielt in Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie in Maßnahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung vermittelt. Parallel wird die Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland angestoßen.

    Die Angebote des Kommunalen Integrationszentrums zur Förderung der Bildungschancen und zur Begleitung individueller Integrationsprozesse richten sich an die gesamte Stadtgesellschaft und stehen allen Menschen unabhängig von Zuzugsweg und Aufenthaltsdauer zur Verfügung.

  • Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 3. Juni

    Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration tagt am 3. Juni von 13:00 bis 15:00 Uhr. In diesem Beitrag bilden wir die Tagesordnung ab und verlinken die entsprechenden Beiträge im Ratskompass sowie die Vorlage im Ratsinformationssystem.

    Letztes Update vom 27. Mai 2026

    Hinweis: Diese Übersicht entsteht automatisch aus dem OParl-Datenfeed des Bochumer Ratsinformationssystems und kann von der formellen Einladung abweichen.

    3.1. Bericht zur kommunalen Pflegeplanung – Fortschreibung zum Stand Dezember 2024

    Die Stadt hat die Fortschreibung der kommunalen Pflegeplanung zum Stand Dezember 2024 vorgelegt. Das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik erstellte den Bericht, der die Versorgungsangebote für pflegebedürftige Menschen analysiert und Prognosen für den künftigen Bedarf erstellt.

    5.1. Umsetzungsstand der Maßnahmen aus dem Handlungsplan Leben im Alter 2025-2030

    Ein Jahr nach Beschluss des Handlungsplans Leben im Alter 2025-2030 berichtet die Verwaltung über erste Erfolge. Die Stadt ist dem WHO-Netzwerk für altersfreundliche Städte beigetreten, hat ein digitales Seniorenportal konzipiert und die alterspsychiatrische Versorgung verbessert.

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    5.2. Bochum als „Sicherer Hafen“ – Umsetzungsstand der Ratsbeschlüsse

    Die Stadt hat nach eigener Darstellung ihre Ankommens- und Integrationsstrukturen für Geflüchtete kontinuierlich verbessert. Weitere Maßnahmen zur Umsetzung der „Sicherer Hafen“-Erklärung von 2019 sind nicht geplant.

    5.3. Bericht zum Sachstand „Ruhr International 2026 – Das Fest der Kulturen“

    Die Stadt Bochum informiert über den aktuellen Planungsstand des internationalen Kulturfestivals, das 2026 stattfinden soll. Vertreter der Veranstaltergemeinschaft geben Auskunft in den zuständigen Ausschüssen.