Schlagwort: Kinder

  • Jugendtreff Hofstede: Architekturwettbewerb für Umbau und Sanierung gestartet

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.06.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat den Architekturwettbewerb für den barrierefreien Umbau und die energetische Sanierung des Jugendtreffs Hofstede an der Riemker Straße 12 ausgeschrieben. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2027 geplant, das Außengelände soll bis zum zweiten Quartal 2028 folgen.

    Die SPD-Fraktion hatte nach dem aktuellen Stand der seit 2025 geplanten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen gefragt, nachdem im Jahr 2025 keine sichtbaren Arbeiten stattgefunden hatten. Die Verwaltung teilte mit, dass das Objekt bereits im Januar 2025 an die Zentralen Dienste übergeben worden war.

    Planungsphase beginnt Mitte 2026

    Das Ergebnis des Architekturwettbewerbs wird laut Jugendamt Mitte 2026 feststehen. Anschließend beginnt die Planungsphase des beauftragten Architekturbüros und entsprechende Bauanträge werden gestellt. Die Fertigstellung von Sanierung und Umbau ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Im Anschluss wird das Außengelände gestaltet, dessen Fertigstellung für das zweite Quartal 2028 geplant ist.

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    Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit

    Für die Neukonzeptionierung des Jugendtreffs hat sich nach Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen, der Bürgerbeteiligung im Rahmen des Stadtteilparcours Riemke/Hofstede und der Einschätzung des Jugendamtes der Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit herauskristallisiert. Eine abschließende Konzeption liegt noch nicht vor, ein Entwurf wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet.

    Bürgerbeteiligung zeigt breite Akzeptanz

    Bei der Hofsteder Bürgerbeteiligung im Rahmen des Stadtteil-Parcours am 16. Mai 2025 erfuhr das Jugendamt, dass der Jugendtreff Hofstede als anerkannte Einrichtung wahrgenommen wird und eine Weiterentwicklung nach der Sanierung sehr begrüßt wird. Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, dass dort auch Angebote und Räume für andere Zielgruppen außer Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Verfügung gestellt werden sollen.

    Auf dem großen Außengelände sollen vielfältige Angebote für sportliche Aktivitäten außerhalb von Vereinen möglich sein. Diese Anregungen werden in die Planungen aufgenommen.

    Finanzierung für 2026 und 2027 gesichert

    Die Investitionsmittel für Umbau, Sanierung und Umgestaltung des Außengeländes sind für das Jahr 2026 vorhanden und eingeplant. Dies gilt unter Vorbehalt des noch zu genehmigenden Haushalts auch für 2027. Für die Ausstattung der Räumlichkeiten mit Möbeln, technischem Equipment und Sportgeräten müssen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden.

    Sozialraumakteure werden weiter einbezogen

    Die Akteure aus dem Sozialraum Riemke und Hofstede wurden bereits im Rahmen des Stadtteilparcours eingeladen und aufgerufen, sich an den Planungen mit Ideen und Vorschlägen zu beteiligen. Das Jugendamt will auch in der Phase der Konzeptentwicklung transparent informieren und beteiligen.

  • Stadtgestalter/Volt fragt nach Ausweitung der Open Sundays

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt möchte das Bewegungsangebot für Grundschulkinder in den Wintermonaten erweitern und erkundigt sich nach Kosten, Fördermöglichkeiten und neuen Standorten.

    Fragen zu Kosten und Finanzierung

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt hat eine Anfrage zur Ausweitung der Open Sundays an den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit gestellt. Das integrative Angebot ermöglicht es Grundschulkindern, auch in den Wintermonaten eine temperierte und wettergeschützte Bewegungsmöglichkeit zu nutzen.

    Die sachkundigen Bürger wollen zunächst wissen, welche Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays entstehen würden. Zudem interessieren sie sich für bisherige Bemühungen um Sponsoren oder neue Fördermittel für das Programm.

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    Aktueller Stand des Angebots

    Nach Angaben der Verwaltung fanden die Open Sundays 2025 an sechs Sonntagen für jeweils zwei Stunden statt. Die Termine beschränkten sich auf die Monate Januar und Dezember. Eine Ausweitung auf weitere kalte Monate sei mit den bisherigen finanziellen Mitteln nicht möglich gewesen.

    Das seit 2024 in Kooperation mit dem Stadtsportbund laufende Angebot soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Neben der Bereitstellung der Turnhalle übernimmt die Stadt die Bezahlung der Übungsleitenden.

    Erweiterung auf andere Stadtbezirke

    • Wie hoch wären die Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays?
    • Welche Anstrengungen mit welchen Ergebnissen wurden bislang unternommen, Sponsoren oder neue Fördermittel einzuwerben?
    • Wird es möglich sein, das Angebot auch in anderen Stadtbezirken als in Bochum Nord zu verorten?
    • Welche weiteren Werbemöglichkeiten sind möglich, damit mehr Kinder und Eltern auf die Open Sundays aufmerksam werden?

    Die Anfrage soll in der 2. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 behandelt werden.

    Fediverse-Reaktionen
  • Stadt Bochum beteiligt sich an zwei Landeswettbewerben für Kulturelle Bildung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten
    01.07.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten
    07.10.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat zwei Konzepte für Kulturelle Bildung entwickelt und reicht diese bei Landeswettbewerben ein. Im Fokus stehen die Verbesserung der kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen sowie die Integration von Kultureller Bildung in den Ganztag.

    Erste Konzepte nach einstimmigem Ratsbeschluss

    Die Verwaltung setzt damit einen Auftrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Die Grünen um, die im September 2024 die Erstellung des ersten Kommunalen Gesamtkonzepts für Kulturelle Bildung beantragt hatten. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.

    Seit 2024 koordiniert die neu eingerichtete Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung im Kulturbüro mit zwei halben Stellen den Entwicklungsprozess. Eine Steuerungsgruppe mit Vertretern verschiedener Bereiche trifft sich viermal jährlich und bringt ihre Ergebnisse in die Konzepte ein:

    • Mitarbeitende der Verwaltungsfachbereiche Kultur, Schule und Jugend
    • Vertreter städtischer und freier Kultureinrichtungen
    • Akteure der Jugendhilfe
    • Künstler und Vermittler

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    Finanzielle Anreize und langfristige Förderung

    Bei einer Auszeichnung erhält die Stadt jeweils eine Prämie von 15.000 Euro pro Wettbewerb. Die Teilnahme ermöglicht es Bochum, einen kontinuierlichen Prozess zu beginnen: Die Stadt kann mit bis zu drei weiteren Gesamtkonzepten mit neuen Schwerpunkten erneut teilnehmen. Ab der vierten Auszeichnung würde eine Strukturförderung von jeweils 20.000 Euro für drei Jahre gewährt.

    Erhöhung des städtischen Budgets als Zeichen

    Die Stadt unterstreicht die Bedeutung des Themas durch eine deutliche Budgetaufstockung. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie wurde das Budget für das Themenfeld „Kulturelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung strategisch gestalten“ von 3.000 auf 75.000 Euro jährlich für fünf Jahre erhöht – beginnend 2026.

    „Kultur bildet gemeinsame Zukunft“ – Das Gesamtkonzept

    Das erste Gesamtkonzept zielt auf eine strategische Zusammenführung vorhandener kommunaler Förderprogramme für Kulturelle Bildung des Landes NRW ab. Kern ist die enge Zusammenarbeit der Querschnittsfachbereiche Kultur, Schule, Jugend und Integration.

    Integration in den Ganztag

    Das zweite Konzept „Strategische Partnerschaften für kulturelle Teilhabe“ reagiert auf den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen, der ab dem Schuljahr 2026/2027 sukzessive eingeführt wird. Ziel ist die Schaffung neuer Orte der kulturellen Teilhabe für Kinder und Familien.

    Die strategische Partnerschaft umfasst die Zusammenarbeit zwischen:

    • Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung
    • Schulverwaltungsamt
    • Trägern der Offenen Ganztagsschule (OGS)
    • Familiengrundschulzentren
    • Ausbildungsstätten für Erzieher

    Die Ausschüsse für Kultur und Tourismus, für Kinder, Jugend und Familie sowie für Schule und Bildung nehmen den Sachstand zur Kenntnis. Nina Selig von der Koordinierungsstelle wird das Kommunale Gesamtkonzept mündlich präsentieren.

  • Grüne fragen nach Erfolg des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion will wissen, wie viele Schulabgänger in Bochum ohne Anschlussperspektive bleiben und wie erfolgreich das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wirkt. In einer Anfrage fordern sie detaillierte Zahlen der vergangenen Jahre.

    Sorge um Jugendliche ohne Perspektive

    Die Grünen im Rat zeigen sich besorgt über die Entwicklung bei Schulabgängern ohne Anschlussperspektive. Wie sie in ihrer Anfrage mitteilen, hatten im Jahr 2025 landesweit 32.908 Schulabgänger in Nordrhein-Westfalen keine unmittelbare Anschlussperspektive. Diese Entwicklung sehen sie als problematisch an, insbesondere vor dem Hintergrund des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), das genau dieser Situation entgegenwirken soll.

    Das Programm zielt darauf ab, allen Schülern nach dem Schulabschluss eine konkrete Anschlussperspektive zu ermöglichen – sei es durch eine Ausbildung, ein Studium, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder eine berufsvorbereitende beziehungsweise berufsqualifizierende Maßnahme.

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    Detaillierte Fragen zur lokalen Situation

    Die Fraktion stellt sechs konkrete Fragen zur Situation in Bochum:

    • Wie oft tagt die KAoA-Steuerungsgruppe zur Weiterentwicklung der Programmstrategie?
    • Wie viele Schüler verließen in den vergangenen drei Jahren die Schule ohne Anschlussperspektive?
    • Wie viele Schüler konnten durch das Programm in Ausbildung, Studium oder andere Maßnahmen vermittelt werden?
    • Wie viele 16- bis 20-jährige Schulabgänger meldeten sich in den vergangenen drei Jahren bei der Jugendberufsagentur als arbeits- oder ausbildungssuchend?
    • Wie viele dieser Personen konnte die Jugendberufsagentur bei Weiterqualifizierung oder Berufseinstieg begleiten?
    • Welche jährlichen Kosten entstehen der Stadt durch die Teilnahme am Projekt?

    Bei mehreren Fragen fordern die Grünen eine Aufschlüsselung nach Jahren und Geschlecht.

    Übergreifende Relevanz

    Die Grünen bitten darum, die schriftlichen Antworten auch dem Jugendhilfeausschuss, dem Ausschuss für Schule und Bildung sowie dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage soll in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 2. Juni 2026 behandelt werden.

  • Jugendamt informiert über Stand der Jugendräume in Kornharpen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Das Jugendamt der Stadt Bochum wird in der Bezirksvertretung Bochum-Nord über den aktuellen Sachstand der Jugendräume in Kornharpen berichten.

    Mündlicher Bericht in der Bezirksvertretung

    Am 2. Juni 2026 wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord der Sachstand zu den Jugendräumen in Kornharpen mündlich erläutert. Die Mitteilung der Verwaltung vom 18. Mai 2026 kündigt diese Information zur Kenntnisnahme durch das Gremium an.

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    Verweis auf vorherige Vorlage

    Die aktuelle Mitteilung bezieht sich auf eine vorhergehende Vorlage des Jugendamtes (20252711) zum gleichen Thema. Der Verfasser Bernd Laschitzki vom Jugendamt wird die Bezirksvertreter über die Entwicklungen bei den Jugendräumen in dem Bochumer Stadtteil informieren.

  • Stadt informiert über aufsuchende Hilfen für Kinder und Familien

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.05.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten

    Das Jugendamt beantwortet eine SPD-Anfrage zu aufsuchenden Hilfen in Bochum. Die Verwaltung sieht die Angebote als gut ausgebaut an, warnt aber vor hoher Auslastung durch steigende Bedarfe nach der Pandemie und Fachkräftemangel.

    Die SPD-Fraktion hatte sich nach dem aktuellen Stand der aufsuchenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien erkundigt. Hintergrund sind zunehmende Herausforderungen durch Schulabsentismus, soziale Problemlagen und psychische Belastungen.

    Breites Spektrum an Hilfsangeboten

    Die Stadt bietet verschiedene aufsuchende Hilfen an:

    • Ambulante Hilfen zur Erziehung (Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, flexible aufsuchende Hilfen der Jugendhilfezentren)
    • KiTa-Sozialarbeit mit präventivem Ansatz
    • Mobile Jugendsozialarbeit für benachteiligte Jugendliche
    • Schulsozialarbeit mit teilweise aufsuchenden Anteilen
    • Erziehungsberatung in KiTas, Schulen und Kinderarztpraxen

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    Personal und Finanzierung

    Die Personalausstattung variiert je nach Bereich:

    • Mobile Jugendsozialarbeit: 13 Vollzeitäquivalente (4 bei freien Trägern, 9 bei der Stadt)
    • Schulsozialarbeit: etwa 90 Vollzeitäquivalente (46,46 beim Jugendamt, 4 beim Schulverwaltungsamt, circa 40 im Landesdienst)

    Die Finanzierung erfolgt überwiegend über kommunale Mittel im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe, ergänzt durch Landesprogramme und punktuelle Drittmittel.

    Zusammenarbeit und Übergänge

    Die Kooperation zwischen Schulen, Jugendamt und freien Trägern erfolgt über enge Kooperationsstrukturen, gemeinsame Fallbesprechungen und Hilfeplanverfahren. Übergänge zwischen den Professionen werden durch Hilfeplangespräche, gemeinsame Termine und Sozialraumkonferenzen gestaltet.

    Für Schulabsentismus gibt es verbindliche Verfahren basierend auf dem „Notfallordner für die Schulen“ des Schulministeriums und Handreichungen der Bezirksregierung. Die Schulpsychologie bietet dazu regelmäßig Weiterbildungen an.

    Hohe Auslastung und Maßnahmen

    Die Verwaltung bewertet die aktuelle Auslastung als „hoch bis sehr hoch“. Dies liege an Belastungen nach der Pandemie, Fachkräftemangel und steigenden Bedarfen – bestätigt durch Landesstatistiken mit steigenden Fallzahlen in den Hilfen zur Erziehung.

    Geplante Maßnahmen zur besseren Erreichung belasteter Familien:

    • Ausbau niedrigschwelliger sozialräumlicher Angebote
    • Verstärkung präventiver Gruppenangebote
    • Engere Kooperation mit KiTas und Schulen
    • Intensivierung der Krisenintervention
    • Besuchsangebot für Familien mit Neugeborenen

    Fazit der Verwaltung

    Das Jugendamt sieht das Zusammenspiel von öffentlichen und freien Trägern als „gut ausgebaut und verlässlich“ an. Aufgrund steigender Bedarfe seien die Ressourcen jedoch stark belastet. Die Verwaltung setzt auf Weiterentwicklung von Kooperationen, Ausbau präventiver Angebote und engere Verzahnung von Jugendhilfe, Schule und Gesundheitssystem als „zielführende Strategie“.

    Besonders bei Schulabsentismus sei frühzeitige Präventionsarbeit notwendig. Verstärkte Investitionen in niedrigschwellige, aufsuchende Angebote könnten dazu beitragen, schwerwiegende erzieherische Hilfeleistungen zu minimieren.

  • Stadt reduziert Vertretungsstützpunkte für Kindertagespflege von drei auf zwei

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.05.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

    Aufgrund sinkender Nachfrage nach Kindertagespflege und dem weiteren Kita-Ausbau wird die Stadt ab November 2026 nur noch zwei statt drei Vertretungsstützpunkte betreiben. Der Kooperationsvertrag mit dem bisherigen Träger läuft zum Jahresende aus.

    Weniger Bedarf durch Kita-Ausbau

    Die Verwaltung hat den Ausbau der Vertretungsstützpunkte für Kindertagespflege neu bewertet. Grund sind tendenziell sinkende Zahlen bei den Kindertagespflegepersonen und teilweise dauerhaft freibleibende Plätze. Durch den weiteren Ausbau von Kindertagesstätten wird der Bedarf im Bereich der Kindertagespflege zurückgehen.

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    Aktueller Stand der Vertretungsstützpunkte

    Seit 2018, als der Ausbau von Vertretungsstützpunkten beschlossen wurde, sind drei Einrichtungen eröffnet worden – in Wattenscheid, Ost und Mitte. Jeder Stützpunkt beschäftigt drei Kindertagespflegepersonen oder Erzieher und kann maximal neun Kinder betreuen.

    Anspruch auf Vertretung

    Die Stadt ist verpflichtet, Erziehungsberechtigten bei Ausfallzeiten der Kindertagespflegeperson eine adäquate Vertretung zu bieten. Anspruch haben:

    • Bochumer Erziehungsberechtigte mit Kindern unter drei Jahren in bestehenden Kindertagespflegeverhältnissen
    • Erziehungsberechtigte von außerhalb, deren Kinder unter drei Jahren bei einer Bochumer Kindertagespflegeperson betreut werden

    Die Vertretung greift bei Betreuungsausfall wegen Krankheit oder Urlaub der eigentlichen Kindertagespflegeperson.

    Neuausschreibung ab November

    Der Kooperationsvertrag mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bochum (SkF Bochum) läuft zum 31. Oktober 2026 aus. Ab dem 1. November 2026 werden zwei Vertretungsstützpunkte neu ausgeschrieben.

    Die Mitteilung wird am 20. Mai 2026 dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie zur Kenntnisnahme vorgelegt.

  • Jahresbericht des Kinder- und Jugendrings 2025 wird vorgestellt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.05.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

    Der Kinder- und Jugendring Bochum legt seinen Jahresbericht für 2025 vor. Das Dokument wird im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie präsentiert und zur Kenntnisnahme vorgelegt.

    Präsentation im Jugendausschuss

    Am 20. Mai 2026 wird der Jahresbericht des Kinder- und Jugendrings Bochum für das Jahr 2025 den Mitgliedern des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie (JHA) vorgestellt. Zu der schriftlichen Vorlage erfolgt zusätzlich eine kurze mündliche Präsentation der Ergebnisse.

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    Kenntnisnahme durch Ausschussmitglieder

    Die Verwaltungsmitteilung vom 11. Mai 2026 sieht vor, dass der Bericht den Ausschussmitgliedern zur Kenntnisnahme vorgelegt wird. Verfasser der Mitteilung ist Bernd Laschitzki aus dem Jugendamt.

    Der Kinder- und Jugendring ist ein wichtiger Partner in der kommunalen Jugendarbeit und berichtet regelmäßig über seine Aktivitäten und Entwicklungen im vergangenen Jahr.

  • Rechnungsprüfungsamt prüft Verfahrensabläufe bei Kita-Baumaßnahme

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.05.2026Rechnungsprüfungsausschussnoch nicht beraten

    Das Rechnungsprüfungsamt hat die Verfahrensabläufe der Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte Zechenstraße“ untersucht. Der Bericht wird im Mai dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt.

    Prüfung der Baumaßnahme

    Das Rechnungsprüfungsamt unter Leitung von Sandra Soltau hat eine Untersuchung der Verfahrensabläufe bei der Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte Zechenstraße“ durchgeführt. Der entsprechende Bericht trägt die Nummer 20260599 und wurde am 26. Februar 2026 erstellt.

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    Beratung im Ausschuss

    Der Rechnungsprüfungsausschuss wird sich am 22. Mai 2026 mit dem Bericht befassen. Das Gremium nimmt den Bericht zur Kenntnisnahme entgegen. Als Anlage liegt dem Bericht die detaillierte Untersuchung „Bericht_Baumaßnahme_KITA_Zechenstraße“ bei.

    Die Vorlage hat den Status „öffentlich“ und ist damit für die Öffentlichkeit zugänglich.

  • SPD-Fraktion erkundigt sich nach Zebrastreifen an der Riemker Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte fragt nach den Möglichkeiten für einen Fußgängerüberweg vor dem Jugendtreff Hofstede. Grund sind geänderte Richtlinien, die Zebrastreifen bei geringerem Fußgängeraufkommen ermöglichen sollen.

    Hintergrund der Anfrage

    An der Riemker Straße 12 befindet sich der Jugendtreff Hofstede, der perspektivisch ausgebaut und erweitert werden soll. Direkt daneben liegen ein Pocket-Park sowie ein sanierter Kinderspielplatz.

    Bereits in der Bezirksvertretungssitzung vom 12. Januar 2024 wurde über einen Bürgerantrag nach § 24 GO NRW abgestimmt, der eine sichere Fußgängerüberquerung an dieser Stelle forderte. Ein interfraktioneller Antrag in derselben Sitzung verlangte die Suche nach alternativen Überquerungsmöglichkeiten. Die SPD-Fraktion stellte am 18. April 2024 eine weitere Anfrage zu diesem Thema.

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    Verwaltung lehnte bisher ab

    Die Verwaltung lehnte sowohl die Anregung als auch den Antrag ab, da gemäß den damaligen Richtlinien die Verkehrsbelastung zu hoch beziehungsweise die Anzahl der Fußgänger zu gering gewesen sei.

    Geänderte Richtlinien als neue Grundlage

    Mittlerweile wurde die Richtlinie für Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) geändert. Demnach können Fußgängerüberwege auch bei geringerem Fußgängeraufkommen eingerichtet werden, wenn besonders schutzbedürftige Personen die Stelle regelmäßig nutzen. Dies sei angesichts des Jugendtreffs, des Pocket-Parks und des Kinderspielplatzes gegeben, argumentiert die SPD-Fraktion.

    Konkrete Fragen an die Verwaltung

    Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Fraktion zwei Fragen:

    • Wie hoch ist das Fußgängeraufkommen an der beschriebenen Stelle?
    • Ist ein Zebrastreifen vor dem Jugendtreff Hofstede unter Berücksichtigung der schutzbedürftigen Personen möglich?

    Die Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung der Anfrage, die für die Bezirksvertretungssitzung am 21. Mai 2026 vorgesehen ist.