Schlagwort: Radverkehr

  • Verwaltung antwortet auf Anfrage zu Straßenzustand Rembrandtweg und Am Hosiepen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid zum baulichen Zustand der Straßen Rembrandtweg und Am Hosiepen geantwortet. Abhängig von ausstehenden Baugrunduntersuchungen ist entweder eine Deckensanierung noch in diesem Jahr oder eine grundhafte Erneuerung ab 2027/2028 vorgesehen.

    Hintergrund der Anfrage

    Die SPD-Fraktion hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 3. März 2026 nach dem baulichen Zustand und möglichen Sanierungsmaßnahmen für den Rembrandtweg und die Straße Am Hosiepen gefragt. Anlass war der Kontrast zu laufenden Sanierungsarbeiten in der benachbarten Varenholzstraße und in der Mecklenbecke. Aus der Bürgerschaft waren Rückmeldungen über erhebliche Substanzschäden eingegangen. Neben altersbedingtem Verschleiß wurde dabei insbesondere die regelmäßige Nutzung durch den Bogestra-Gelenkbus der Linie 389 als Ursache genannt.

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    Sanierungsplanung abhängig von Baugrunduntersuchungen

    Die Verwaltung bestätigt, dass beide Straßen eine schlechte Fahrbahndecke aufweisen und die Erneuerung der Deckschichten bereits als betrieblicher Unterhaltungsschwerpunkt im Fokus steht. Ob eine grundhafte Erneuerung des gesamten Straßenaufbaus notwendig ist, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen, da die beauftragten Baugrunduntersuchungen noch ausstehen. Die Verwaltung skizziert zwei Szenarien:

    • Sollte eine grundhafte Erneuerung des Straßenaufbaus erforderlich sein, ist diese aus haushaltsplanerischen Gründen frühestens 2027/2028 möglich.
    • Reicht eine Fahrbahndeckensanierung mit partieller Verstärkung des Aufbaus aus, sollen die Arbeiten zeitnah ausgeschrieben werden. Abhängig von der Witterung könnte der Baubeginn noch in diesem Jahr (2026) erfolgen.

    Unabhängig davon sichert die Verwaltung zu, verkehrsgefährdende Schäden im Rahmen der laufenden baulichen Unterhaltung umgehend zu beseitigen.

    Verkehrssicherheit: Qualitätsmängel, aber keine akute Gefährdung festgestellt

    Zur Frage der Verkehrssicherheit bestätigt die Verwaltung, dass die beschädigte und durch kleinteilige Reparaturen geprägte Oberfläche aus Radverkehrssicht zu erheblichen Qualitätseinbußen führt. Eine grundsätzliche Verkehrsgefährdung sei bei einer Ortsbegehung jedoch an keiner Stelle festgestellt worden. Gleichwohl weist die Verwaltung darauf hin, dass die vorgeschädigte Oberfläche insbesondere nach Frostperioden zur Entstehung von Schlaglöchern neigt, die als Gefahrenquelle einzustufen seien.

    Buslinienverkehr als Priorisierungskriterium

    Zur Frage der Berücksichtigung des Linienbusbetriebs erklärt die Verwaltung, dass Straßenabschnitte mit verkehrenden Buslinien bei der Priorisierung von Deckensanierungsmaßnahmen grundsätzlich besonders berücksichtigt werden. Ziel sei es, den Fahrkomfort für Fahrgäste zu verbessern und gleichzeitig die Lärmbelästigung für Anwohnerinnen und Anwohner zu reduzieren.

    Die Antwort der Verwaltung ist zur Kenntnisnahme in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 30. Juni 2026 vorgesehen.

  • Opeltrasse: Verwaltung rechtfertigt erneute Sperrung nach Kritik der AfD

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten
    02.07.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat auf Vorwürfe der AfD-Fraktion reagiert, wonach die Sperrung der erst im Dezember eröffneten Opeltrasse auf einen Planungsfehler zurückzuführen sei. Die Verwaltung weist die Kritik zurück und erklärt die Hintergründe der notwendigen Bauarbeiten.

    Bauarbeiten der Autobahn GmbH erfordern Zugang

    Die Opeltrasse muss zwischen Wiemelhauser Straße und Steinkuhlstraße für etwa ein Jahr gesperrt werden, damit die Autobahn GmbH des Bundes Arbeiten an der angrenzenden Autobahnausfahrt sowie an der Lärmschutzwand südlich der A448 durchführen kann. Ein direkter Zugang über die Opeltrasse ist laut Verwaltung erforderlich, da eine Andienung der Baustelle nördlich der A448 nicht möglich ist.

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    Abstimmung zwischen Stadt und Autobahn GmbH

    Die Verwaltung war bereits seit 2024 über die geplante Maßnahme der Autobahn GmbH informiert. Der genaue Zeitraum wurde der Stadt Bochum jedoch erst kurz vor Beginn der Sperrung mitgeteilt. Nach Angaben der Verwaltung fand eine Abstimmung statt, und der Geh- und Radweg wurde bewusst vor Abschluss aller anderen Maßnahmen realisiert. In die internen Prozesse und Bauabläufe der Autobahn GmbH sei die Stadtverwaltung jedoch nicht eingebunden.

    Schutz der Opeltrasse und Haftung

    Die Verantwortung für den Schutz der Oberfläche der erst kürzlich fertiggestellten Opeltrasse liegt bei der Autobahn GmbH. Etwaige Schäden werden durch die Autobahn GmbH beseitigt und gegebenenfalls auf deren Kosten instand gesetzt.

    Beratung in den Gremien

    Die Antwort der Verwaltung wird am 18. Juni 2026 im Rat zur Kenntnis genommen und anschließend am 2. Juli 2026 im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur behandelt.

  • Opel-Trasse: Verwaltung informiert über geänderte Baumaßnahmen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat auf eine SPD-Anfrage zur geplanten Sperrung der Opel-Trasse geantwortet. Mittlerweile wurden die ursprünglich geplanten Baumaßnahmen der Autobahn GmbH geändert – statt einer einjährigen Vollsperrung erfolgen die Arbeiten nun in zwei Abschnitten.

    Baumaßnahme in zwei Phasen geteilt

    Die ursprünglich geplante Vollsperrung der Opel-Trasse für ein Jahr wurde aufgrund sich verschiebender Bauzeiten wieder aufgehoben. Die Maßnahme der Autobahn GmbH wird nun in zwei Abschnitte unterteilt:

    Im ersten Schritt wird eine Lärmschutzwand zwischen Opel-Trasse und Autobahn errichtet. Hierfür wird die Trasse auf 2,5 Meter eingeengt, bleibt jedoch weiterhin befahrbar.

    Der zweite Bauabschnitt umfasst die Verbreiterung der Autobahnabfahrt. Dabei werden Arbeiten an dem Betonbauwerk durchgeführt, durch das die Opel-Trasse die Universitätsstraße unterquert. Zusätzlich werden Stützwände errichtet, Leitungsarbeiten durchgeführt und ein Zufahrtsweg von der Opel-Trasse zur Universitätsstraße hergestellt. Für diese Maßnahmen ist aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung erforderlich. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.

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    Stadt erfuhr erst kurzfristig von konkreten Terminen

    Die Verwaltung war seit 2024 über den grundsätzlichen Willen der Autobahn GmbH informiert, Maßnahmen im Bereich der Opel-Trasse durchzuführen. Ein genauer Durchführungszeitraum konnte der Stadt jedoch bis kurz vor Beginn der eingerichteten Sperrung nicht mitgeteilt werden.

    Die Stadt betont, dass es sich nicht um eine städtische Maßnahme handelt. Die Kommunikation erfolgt primär durch die Autobahn GmbH und wird durch die Verwaltung beziehungsweise das Presseamt gegebenenfalls ergänzt.

    Umleitung über Brenscheder Straße begründet

    Auf die Frage nach einer alternativen Umleitungsführung durch das nördlich der Brenscheder Straße gelegene Wohngebiet erläutert die Verwaltung ihre Entscheidung: Bei einer Führung durch das Wohngebiet wären deutlich mehr Abbiegungen erforderlich, die ausgeschildert werden müssten und zu Verwirrung führen könnten.

    Das Wohngebiet weise sehr schmale Fahrbahnen auf, auf denen zusätzlich geparkt wird. Bei Gegenverkehr sei häufig ein Ausweichen oder Warten erforderlich. Insgesamt sei die Querung des Wohngebiets konfliktanfälliger als die Führung über die Brenscheder Straße.

    Weitere Sperrungen bei Brückenarbeiten möglich

    Sobald die Brücke beziehungsweise das Betonbauwerk bearbeitet wird, durch das die Opel-Trasse geführt wird, ist auch in diesem Bereich eine Vollsperrung erforderlich. Hierzu liegen der Autobahn GmbH jedoch noch keine konkreten Zeitangaben vor.

    Während der Maßnahme wird auch ein Weg westlich der Universitätsstraße bis zur Universitätsstraße erstellt. Diese Maßnahme erfolgt für die Stadt Bochum. Eine geplante Zufahrt von der Opel-Trasse zur Universitätsstraße auf der Ostseite ist im Rahmen der Maßnahme „Brücke Universitätsstraße“ vorgesehen.

    Fediverse-Reaktionen
  • Grüne fragen nach Anbindung des 11. Gymnasiums an S-Bahnhof Ehrenfeld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten

    Die Grüne Fraktion erkundigt sich nach Plänen für eine Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem geplanten 11. Gymnasium und dem S-Bahnhof Bochum Ehrenfeld. Trotz direkter Nähe fehlt bislang eine Wegeverbindung zwischen den Straßen „Bessemerstraße“ und „Am Kulturgleis“.

    Fehlende Verbindung trotz Nähe

    Der geplante Standort für das 11. Gymnasium liegt direkt am S-Bahnhof Ehrenfeld. Allerdings existiert aktuell keine Wegeverbindung zwischen der Bessemerstraße und der Straße „Am Kulturgleis“. Bereits in der Begründung zum Bebauungsplan Nr. 777 „City-Tor-Süd“ aus dem Jahr 2010 war als Ziel formuliert worden, das Gebiet durch eine Straße zu erschließen, „die die Möglichkeit einer Weiterführung bis zur Bessemerstraße und die fußläufige Anbindung des Gebietes an die Bessemerstraße offenhält“.

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    Höhenunterschied und Brückenelemente

    Beide Straßen weisen einen Höhenunterschied von mehreren Metern auf. Alle betroffenen Flurstücke befinden sich im Eigentum der Stadt. Über der Bessemerstraße sind derzeit etwa ein Dutzend Brückenelemente vorhanden, von denen einige nicht mehr durch Gleise genutzt werden.

    Konkrete Fragen der Grünen

    Die Grüne Fraktion möchte von der Verwaltung wissen:

    • Ist eine Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem S-Bahnhof und dem geplanten Gymnasium vorgesehen?
    • Finden Gespräche mit der Deutschen Bahn über den Rückbau eines oder mehrerer Brückenelemente statt?

    Die Fraktion bittet um eine schriftliche Antwort, die auch im Ausschuss für Schule und Bildung sowie in der Bezirksvertretung Mitte behandelt werden soll. Die Anfrage stammt von Fabian Krömling und ist für die Ausschusssitzung am 3. Juni 2026 eingereicht worden.

  • Änderungsantrag für Radsportpark in Feldmark eingereicht

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für den geplanten Sportpark Feldmark eine Fokussierung auf Radsport. Calisthenics-Anlagen, Spielplatz sowie Duschen und Umkleideräume sollen gestrichen werden.

    Antrag zur Ausschusssitzung

    Zur 3. Sitzung des Ausschusses für Planung und Grundstücke am 3. Juni 2026 wurde ein Änderungsantrag zum Bebauungsplan Nr. 1027 „Sportpark Feldmark“ eingereicht. Der Antrag bezieht sich auf den Tagesordnungspunkt zum Satzungsbeschluss und der Entscheidung über Stellungnahmen.

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    Fokus auf Radsport

    Der Antragsteller schlägt vor, die Umsetzung des Sportparks mit dem Fokus auf einen Radsportpark zu realisieren. Eine entsprechende Planungszeichnung ist dem Antrag als Anlage beigefügt.

    Gestrichene Elemente

    Konkret soll auf folgende ursprünglich geplante Elemente verzichtet werden:

    • Calisthenics-Anlagen
    • Spielplatz
    • Duschen und Umkleideräume

    Stattdessen ist lediglich die Errichtung einer Trockentoilette vorgesehen.

    Aufforstung geplanter Flächen

    Der durch den Verzicht auf die genannten Anlagen gewonnene Raum soll nach dem Antrag wieder mit Bäumen aufgeforstet werden.

    Die Begründung für den Änderungsantrag soll laut Antragsteller mündlich in der Ausschusssitzung erfolgen.

    Fediverse-Reaktionen
  • Änderungsantrag für Umbau August-Bebel-Platz soll Verkehrsfläche reduzieren

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Ein sachkundiger Bürger fordert für den geplanten Umbau des August-Bebel-Platzes in Wattenscheid eine Minimierung der Verkehrsfläche und bessere Barrierefreiheit. Zudem soll ein Sanierungskonzept für die gesamte Wattenscheider Innenstadt erarbeitet werden.

    Reduzierung der Verkehrsflächen im Fokus

    Der Änderungsantrag zur 5. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 sieht umfassende Modifikationen am vorliegenden Planungsentwurf vor. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Minimierung der Barrierewirkung der ÖPNV-Achse.

    Konkret sollen die Verkehrsflächen wie folgt reduziert werden:

    • Die Zahl der Haltestellen- beziehungsweise Umsteigeplattformen wird auf zwei reduziert, wobei auf einer Seite Busse und auf der anderen Straßenbahnen halten sollen
    • Im Haltestellenbereich verbleiben nur noch zwei Busspuren
    • Stellplätze für Busse werden außerhalb des Platzes geschaffen
    • Es verbleiben zwei Straßenbahngleise, deren Lage bei Bedarf geändert werden kann
    • Der Radverkehr erhält einen separaten Radweg über den Platz

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    Verbesserungen für Nutzer und Veranstaltungen

    Das Umsteigen soll möglichst schnell und einfach erfolgen können, idealerweise ohne Querung von Fahrbahnen und ohne erforderliche Lichtsignalanlagen für Fußgänger. Die Platzgestaltung soll zudem die Durchführung größerer Veranstaltungen ermöglichen.

    Barrierefreie Toilettenanlage geplant

    Als weitere Ergänzung sieht der Antrag die Errichtung einer barrierefreien, öffentlich zugänglichen Toilettenanlage am Platz vor.

    Sanierungskonzept für Wattenscheider Innenstadt

    Der Antrag geht über den August-Bebel-Platz hinaus: Die Verwaltung soll für die gesamte Wattenscheider Innenstadt ein Sanierungskonzept erarbeiten, um zeitnah eine zeitgemäße Gestaltung zu erreichen. Die erforderlichen Mittel sollen in den Haushalten ab 2027 bereitgestellt werden.

    Im ersten Schritt ist eine Bürgerbefragung vorgesehen, um aktuelle Defizite zu identifizieren und Ideen für eine Neugestaltung zu sammeln.

    Der Antragsteller kündigt eine mündliche Begründung für die Sitzung an.

  • AfD beantragt Ertüchtigung von Trampelpfad zwischen Hauptfriedhof und Kleingartenanlage

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die AfD-Bezirksfraktion will eine bestehende Wegeverbindung zwischen dem Hauptfriedhof und der Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ ausbauen lassen. Dafür sollen 15.000 Euro aus bezirklichen Mitteln bereitgestellt werden.

    Änderungsantrag für Wegeverbindung

    Die AfD-Bezirksfraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat einen Änderungsantrag zur Ertüchtigung des Trampelpfads zwischen Buselohstraße, der Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ und dem Hauptfriedhof eingereicht. Der Antrag wird am 21. Mai 2026 in der Bezirksvertretung zur Entscheidung gestellt.

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    Drei-Punkte-Programm für Wegausbau

    Der Änderungsantrag der AfD umfasst drei konkrete Punkte:

    • Die Bezirksvertretung soll die Ertüchtigung der Wegeverbindung zwischen Hauptfriedhof und Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ beschließen
    • Die benötigten 15.000 Euro sollen aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung gestellt werden
    • Der sanierte Weg soll mit einer Umlaufsperre für den Fahrradverkehr ausgestattet werden

    Bestehender Trampelpfad soll ausgebaut werden

    Bei der Wegeverbindung handelt es sich um einen bereits bestehenden Trampelpfad, der eine Verbindung zwischen dem Hauptfriedhof und der Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ schafft. Durch die geplante Ertüchtigung soll der informell entstandene Weg zu einer offiziellen Wegeverbindung ausgebaut werden.

  • CDU fragt nach Ausschilderung der Veloroute 1 und Engstelle an Grummer Teichen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion will wissen, warum fertige Abschnitte der Veloroute 1 noch nicht ausgeschildert sind und fordert Lösungen für die problematische Engstelle im Bereich der Grummer Teiche.

    Fehlende Beschilderung trotz fertiger Abschnitte

    Die CDU-Ratsfraktion hat eine Anfrage zur zentralen Radverkehrsverbindung Veloroute 1 gestellt. Ratsmitglied Dr. Benedikt Gräfingholt kritisiert, dass bereits fertiggestellte oder verkehrlich nutzbare Teilstrecken bislang nicht ausgeschildert wurden. Dies erschwere Radfahrern die zuverlässige Orientierung auf der wichtigen Fahrradinfrastruktur.

    Die Fraktion möchte wissen:

    • Welche Teilstrecken bereits fertiggestellt oder verkehrlich nutzbar sind und warum diese nicht ausgeschildert wurden
    • Wann mit einer Ausschilderung zu rechnen ist und welche Stellen dafür zuständig sind
    • Ob eine provisorische Beschilderung möglich ist, bevor die Gesamtstrecke fertig ist

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    Sicherheitsproblem an den Grummer Teichen

    Besondere Aufmerksamkeit gilt einer Engstelle im Bereich der Grummer Teiche. Dort verengt sich der Weg so stark, dass ein gefahrloser Begegnungsverkehr zwischen Fahrrädern und Fußgängern kaum möglich sei. Die CDU sieht die Situation sowohl für den Radverkehr als auch für die Naherholung als unbefriedigend an.

    Forderung nach konkreten Lösungen

    Die Fraktion will außerdem wissen, wie die Verwaltung die Verkehrssicherheitslage an der Engstelle bewertet und welche konkreten Maßnahmen zur Entschärfung geplant sind. Mögliche Lösungsansätze könnten eine Weiterentwicklung der Wegführung, bauliche Anpassungen oder Verkehrsregelungen sein.

    Die Anfrage soll in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 behandelt werden.

  • Grüne fragen nach Verbesserungen für Verkehrsversuch Hattinger Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Grünen-Bezirksfraktion Südwest kritisiert die unzureichende Beschilderung des laufenden Verkehrsversuchs auf der Hattinger Straße in Linden. In einer Anfrage monieren sie fehlende Hinweise für Auto- und Radfahrer auf die gemeinsame Straßennutzung.

    Verkehrsversuch ohne erkennbare Hinweise

    Der Verkehrsversuch auf der Hattinger Straße in Linden ist bereits angelaufen. Stadtauswärts ab der Hilligenstraße gilt Tempo 20, der Radweg auf dem Bürgersteig wurde aufgehoben und gesperrt, neue Parkboxen sind markiert. Nach Beobachtung der Grünen-Bezirksfraktion fehlen jedoch deutliche Hinweise auf den Verkehrsversuch.

    Die Fraktion bemängelt, dass Autofahrer nicht erkennen können, dass der Radverkehr nun über die Straße geleitet wird. Radfahrer würden erst an der Einmündung Hasenwinkler Straße erstmals den blockierten Radweg bemerken, dann wieder nach der Einmündung Hilligenstraße.

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    Vier Fragen zur Verkehrsführung

    In ihrer Anfrage für die Bezirksvertretungssitzung am 27. Mai stellt die Fraktion vier konkrete Fragen:

    • Ob Piktogramme geplant sind, die die gemeinsame Nutzung der Straße durch Auto- und Fahrradverkehr signalisieren, und ob temporär ein Schutzstreifen markiert werden kann, der zusätzlich vor den für Fahrradreifen gefährlichen Schienen warnt
    • Ob Markierungen geplant sind, die den Radverkehr von den bestehenden Bürgersteigradwegen auf die Straße leiten
    • Ob Hinweise wie Schilder oder Banner zu Beginn der Versuchsstrecke auf den Verkehrsversuch aufmerksam machen sollen
    • In welchem Umfang die lokale Polizeiwache in den Verkehrsversuch eingebunden ist

    Die Anfrage wurde von Martin Petermann, stellvertretendem Fraktionsvorsitzenden der Grünen-Bezirksfraktion Südwest, eingereicht.

  • Sportpark Feldmark: Modernisierung der Radsportstrecke geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Stadt entwickelt die bestehende Rennradtrainingsstrecke „Walter-Lohmann-Ring“ im Bezirk Bochum Ost zu einem multifunktionalen Outdoor-Sportareal weiter. Je nach verfügbarem Finanzierungsrahmen sind unterschiedliche Ausbaustufen vorgesehen.

    Aktueller Zustand der Anlage

    Die Sportanlage Feldmark verfügt derzeit über eine asphaltierte Radsportstrecke ohne ergänzende Infrastruktur. Aufenthalts-, Funktions- und barrierefreie Bereiche fehlen vollständig. Die Anlage wird hauptsächlich von einem Mountainbikeverein genutzt. Durch die Entwicklung des Ostparks ist eine steigende Nachfrage nach wohnortnahen Bewegungsflächen zu erwarten.

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    Projektkonzept und Ziele

    Das Projekt Sportpark Feldmark sieht die Weiterentwicklung zu einem frei zugänglichen, multifunktionalen Outdoor-Sportareal vor. Ziel ist die Schaffung eines nutzungsflexiblen Bewegungsraums für verschiedene Bevölkerungsgruppen unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und quartiersbezogenen Anforderungen.

    Drei Planungsvarianten je nach Finanzierung

    Vollausbau mit Projektförderung

    Für diese Variante wurde ein Antrag im Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ gestellt. Der vollständige Ausbau würde umfassen:

    • Ausweitung der MTB-Area mit Trail-Modulen, Hindernissen und Streckenelementen
    • Zusätzliche Trail-Parcours-Ausstattungen und erweiterte Pumptrack-Elemente
    • Sportboxen als digitale Ausleiheinheiten sowie Fitnessgeräte
    • Erweiterte technische Anlagen (Entwässerung, Versickerung, Beleuchtung, elektrische Infrastruktur)
    • Größerer Umfang an befestigten Wegen, Plätzen und Aufenthaltsbereichen
    • Zusätzliche Einbauten wie Bänke, Abstellanlagen und Informationselemente
    • Einen Spielplatz
    • Eine überdachte Multifunktionsfläche
    • Ein Sportheim mit Funktionsräumen, Kursräumen, Sanitäranlagen und Rad-Café
    • Lagerräume und Fahrrad-Waschplatz

    Basisvariante ohne zusätzliche Förderung

    Diese Variante beschränkt sich auf den funktionalen Kern:

    • Flächenbezogene Herstellung der Cross-Country-Anlage
    • Flächenbezogene Herstellung des Pumptracks
    • Ein einzelnes Fitnessgerät der Basisausstattung
    • Technische Anlagen in reduzierter Ausführung
    • Einfache Wege- und Platzbefestigungen ohne zusätzliche Aufenthaltsmodule
    • Nur notwendige Einfriedungen und minimale Einbauten

    Bereits gesicherte Maßnahmen

    Unabhängig von der Förderentscheidung stehen bestimmte Maßnahmen fest, für die bereits eine Förderung von 500.000 Euro aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten wurde:

    • Vorbereitende Erschließungsmaßnahmen (Abwasser, Wasser, Strom, Zisterne)
    • Erdbauarbeiten und Baureifmachung für Pumptrack und MTB-Area
    • Teilsanierung der bestehenden Asphaltstrecke
    • Einfriedung der Gesamtanlage
    • Projektbezogene Kommunikation sowie Planungs- und Steuerungsleistungen

    Umsetzung in Bauabschnitten

    Die Realisierung erfolgt über planungsrechtliche Sicherungen, konzeptionelle Vorbereitungen und aufeinanderfolgende Bauabschnitte. Diese bestehen aus Erschließungsmaßnahmen, der Herstellung von Sport- und Bewegungsflächen sowie dem Bau der zugehörigen Infrastruktur.

    Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit nimmt die Mitteilung der Verwaltung am 29. Mai 2026 zur Kenntnis.