Schlagwort: Stellenbesetzung

  • Stellenbesetzungsquote der Stadtverwaltung steigt auf 91,42 Prozent

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Verwaltung verzeichnet bei der Stellenbesetzung weitere Fortschritte: Die Quote liegt aktuell bei 91,42 Prozent und damit höher als im Vorjahr. Von 467 unbesetzten Stellen sind fast die Hälfte weniger als sechs Monate vakant. Für Tarifsteigerungen wurden 2,5 Prozent jährlich eingeplant.

    Positive Entwicklung bei Personalgewinnung

    Die Stadtverwaltung Bochum hat ihre Stellenbesetzungsquote gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Mit 91,42 Prozent setzt sich der positive Trend fort, wie aus der Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion, UWG: Freie Bürger und FDP hervorgeht. Die Verbesserungen im Recruiting-Bereich zeigen bereits Wirkung – sowohl die Dauer von Stellenbesetzungen konnte reduziert als auch länger unbesetzte Stellen erfolgreich besetzt werden.

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    Große Unterschiede zwischen den Ämtern

    Die Besetzungsquoten variieren erheblich zwischen den einzelnen Fachbereichen: Während die Bezirksverwaltungsstellen, das Museum Bochum und die Musikschule vollständig besetzt sind (100 Prozent), weisen kleinere Bereiche wie die Stabsstelle Integration (69,33 Prozent) oder das Referat des Oberbürgermeisters für gesamtstädtische Angelegenheiten (70,85 Prozent) niedrigere Quoten auf. Bei kleinen Fachbereichen führen bereits wenige freie Stellen zu deutlichen Auswirkungen auf die Gesamtquote.

    Knapp die Hälfte der Vakanzen kurzfristig

    Von insgesamt 467 unbesetzten Stellen sind 218 (47 Prozent) weniger als sechs Monate vakant. Weitere 162 Stellen (34 Prozent) bleiben zwischen sechs und 18 Monaten unbesetzt. 69 Stellen (15 Prozent) sind bereits länger als 24 Monate nicht besetzt. Diese werden im Rahmen der Budgetdialoge überprüft, um zu klären, ob sie perspektivisch entfallen können.

    Besonderheiten bei Feuerwehr und Rettungsdienst

    Der Großteil der unbesetzten Stellen im Dezernat III entfällt auf die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Dies ist den Besonderheiten der feuerwehrrechtlichen Beamtenlaufbahn geschuldet, da Wiederbesetzungen ausnahmslos durch Übernahmen aus der Ausbildung erfolgen. Bis zum Ausbildungsende bleiben die Stellen daher unbesetzt.

    Über 100 Austritte für 2026 absehbar

    Für das laufende Jahr rechnet die Verwaltung mit etwa 104 freiwerdenden Stellen. Davon entfallen knapp 48 auf Altersaustritte, etwa 52 auf das Ende befristeter Verträge und gut fünf auf sonstige Beendigungen. Zusätzlich wurden Stellen aufgelistet, die sich aktuell in der Besetzung befinden.

    Vorsorge für Tarifsteigerungen

    Für anstehende Tarif- und Besoldungserhöhungen hat die Verwaltung eine pauschale jährliche Steigerung von 2,5 Prozent in die Haushaltsplanung eingestellt. Diese Fortschreibung basiert auf den jeweiligen Gesamtjahresbruttopersonalkosten.

  • Referat für Service erhält neue Leitung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten

    Die Verwaltung besetzt die Leitungsposition des Referats für Service zum 1. April 2026 neu. Die Stelle wurde intern ausgeschrieben, nachdem die bisherige Leitung aus dem städtischen Dienst ausgeschieden ist.

    Interne Neubesetzung geplant

    Das Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation informiert über die anstehende Personalveränderung in einer öffentlichen Mitteilung. Die Position war vakant geworden, nachdem die vorherige Referatsleitung die Stadt verlassen hatte.

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    Beratung im Ausschuss

    Der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss wird in seiner Sitzung am 11. März 2026 über die Angelegenheit informiert. Die eigentliche Entscheidung über die Stellenübertragung erfolgt jedoch im nichtöffentlichen Teil der Beratungen unter der separaten Vorlagennummer 20260524.

    Die Wiederbesetzung der Leitungsposition soll zum 1. April 2026 erfolgen und damit die Kontinuität der Arbeit im Referat für Service sicherstellen.

  • Oppositionsfraktionen fordern Transparenz bei Stellenbesetzung der Stadtverwaltung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 40 (SPD,Grüne,BSW,Backs,OB)

    CDU, UWG und FDP verlangen detaillierte Übersicht über unbesetzte Stellen und Stellenüberhänge in allen Fachämtern. Die Oppositionsparteien wollen damit Grundlagen für die anstehenden Haushaltsberatungen schaffen.

    Die Oppositionsfraktionen im Rat der Stadt haben einen gemeinsamen Antrag zur Stellenbesetzungssituation in der Stadtverwaltung eingereicht. CDU-Fraktion, UWG: Freie Bürger und FDP fordern von der Verwaltung eine umfassende Darstellung der aktuellen Personalstruktur.

    Detaillierte Auflistung gefordert

    Die Verwaltung soll dem Rat beziehungsweise dem Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss kurzfristig eine Übersicht über die Stellenbesetzungssituation aller Fachämter zum 31. Dezember 2025 oder aktueller vorlegen. Dabei soll die tatsächliche Stellenbesetzung im Verhältnis zum aktuellen Stellenplan dargestellt werden.

    Besonders interessiert sind die Antragsteller an der zeitlichen Dimension unbesetzter Stellen. Die Auflistung soll Angaben enthalten, welche Stellen seit mehr als sechs, zwölf, 18 beziehungsweise 24 Monaten unbesetzt sind.

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    Personalplanung und Tarifverhandlungen im Fokus

    Ergänzend fordern die Fraktionen eine Darstellung, welche Stellen im laufenden Jahr voraussichtlich frei werden oder sicher neu besetzt werden. Zusätzlich soll aufgezeigt werden, in welcher Höhe im Haushalt Vorsorge für die anstehenden Tarifverhandlungen getroffen wurde.

    Vorbereitung der Haushaltsberatungen

    Als Begründung führen die Antragsteller die aktuellen finanzpolitischen Herausforderungen und die Vorbereitung der diesjährigen Haushaltsberatungen an. Eine entsprechende Information des Rates sei erforderlich. Da eine solide Personalplanung die entsprechenden Zahlen ämterbezogen laufend aktualisieren dürfte, müssten die Daten kurzfristig ohne großen Aufwand verfügbar sein, argumentieren die Fraktionen.

    Der Antrag ist für die Ratssitzung am 5. Februar 2026 vorgesehen und wurde von Christian Haardt (CDU-Fraktion), Hans-Josef Winkler und Jens Lücking (UWG: Freie Bürger) sowie Felix Haltt (FDP) unterzeichnet.