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SPD und Grüne fordern Konzept zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Wattenscheid

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid haben eine umfangreiche Anfrage zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements eingereicht. Sie fordern Konzepte und Beteiligungsformate, um Bürgern die aktive Mitgestaltung ihrer Quartiere zu ermöglichen.

Impulse für lebenswertes Wohnumfeld

Thomas Dißelbeck (SPD) und Ronja Buschmann (Die Grünen) möchten mit ihrer Anfrage vom 19. Januar 2026 Impulse setzen, um bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld zu stärken. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, Verantwortung für ein attraktives und lebenswertes Umfeld zu übernehmen.

Die Fraktionen betonen, dass es dabei ausdrücklich nicht nur um Erwartungen an Politik und Verwaltung gehe, sondern um die Aktivierung individueller Beiträge und gemeinschaftlicher Verantwortung im Stadtbezirk.

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Wettbewerbe und Mitmachformate als Lösungsansatz

Ein zentraler Punkt der Anfrage sind mögliche lokale Wettbewerbe oder Mitmachformate in verschiedenen Kategorien:

  • Schön gestaltete Straße oder Hausgemeinschaft

  • Gelungene Aufwertung von Bestandsimmobilien

  • Besonders engagierte Nachbarschaftsinitiative

  • Kleiner, aber besonders gepflegter Vorgarten oder Hof

  • Kreative Bewegungs- oder Begegnungsflächen im privaten oder halböffentlichen Raum


Die Politiker fragen nach transparenten Auswahl- und Bewertungskriterien sowie einer geeigneten Jury- oder Beteiligungsstruktur für solche Formate.

Verwaltung soll Konzept entwickeln

Falls noch keine entsprechenden Ansätze bestehen, wollen die Fraktionen wissen, welche Verwaltungseinheiten ein Beteiligungskonzept federführend entwickeln könnten – idealerweise in enger Abstimmung mit der lokalen Politik und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Einbindung externer Partner gefordert

Die Anfrage umfasst auch Fragen zur Kooperation mit externen Partnern wie lokalen Handwerksbetrieben, Garten- und Landschaftsbauern, Kreditinstituten, Wohnungsunternehmen oder weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Digitale Sichtbarkeit und soziale Einrichtungen

Besonderes Augenmerk legen die Fraktionen auf die Öffentlichkeitsarbeit und digitale Sichtbarkeit, um insbesondere jüngere Zielgruppen zu erreichen. Zudem sollen Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Schulen oder soziale Träger aktiv einbezogen werden.

Die Politiker sehen in diesem Ansatz die Chance, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen, Eigeninitiative zu fördern und gemeinsam mit allen demokratischen Kräften sowie der Stadtgesellschaft an einem attraktiven und lebenswerten Wattenscheid zu arbeiten.

Unterlagen

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