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Graffiti-Kunst statt Reinigung: SPD und Grüne wollen mobile Baummöbel in Wattenscheid gestalten lassen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
Enthaltungen: –
Dagegen: 4 (CDU)
Dafür: 15 (SPD, AfD, UWG:FB, Grüne, LINKE.,WatC)

Die SPD- und Grünen-Fraktionen in Wattenscheid schlagen vor, mobile Baummöbel in der Innenstadt von Graffiti-Künstlern mit lokalen Motiven gestalten zu lassen, anstatt sie regelmäßig zu reinigen. Bis zu 5.000 Euro aus bezirklichen Mitteln sollen bereitgestellt werden.

Zusammenarbeit mit Stadtteilbüro geplant

In einem gemeinsamen Änderungsantrag zur Vorlage über die Reinigung von Kübeln, mobilen Bäumen und Sitzmöbeln in der Innenstadt fordern die beiden Fraktionsvorsitzenden Ronja Buschmann (Grüne) und Thomas Disselbeck (SPD) eine Kooperation mit dem Wattenscheider Stadtteilbüro und dem Projekt „Hin und Weg – Graffitikunst statt Schmierereien“ der Bochum-Strategie.

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Erfahrung zeigt: Graffiti-Reinigung nur kurzfristig erfolgreich

Die Antragsteller begründen ihren Vorschlag mit der Erfahrung, dass die Befreiung von Objekten von Graffiti nur kurzfristig erfolgreich sei. Bereits nach kurzer Zeit seien die gleichen Flächen erneut mit Graffiti oder Tags versehen. Von Graffiti-Künstlern gestaltete Flächen würden dagegen nur äußerst selten übersprüht oder beschmiert.

Lokale Akteure sollen Motivideen beisteuern

Für eine breite Akzeptanz bei den Wattenscheidern soll das Stadtteilbüro gezielt lokale Akteure um Motivideen bitten, die dann von den Künstlern umgesetzt werden. Als mögliche Partner nennen die Antragsteller die Sportvereine SG Wattenscheid 09 und TV Wattenscheid 01, den BondClub, die Werbegemeinschaft, den Festausschuss Wattenscheider Karneval sowie Kindergärten und Schulen.

Die bunte Gestaltung der Baummöbel soll zusätzlich dazu beitragen, die Fußgängerzone attraktiver zu gestalten.

Unterlagen

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