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Verwaltung informiert über Rattenbekämpfung und Hochbeete in der Innenstadt

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Stadtverwaltung hat Fragen der CDU-Fraktion zu Rattenproblemen im Zusammenhang mit Hochbeeten in Kortum- und Brückstraße beantwortet. Dabei wird deutlich: Nicht die Hochbeete sind das Problem, sondern die generelle Rattenpopulation in der City. Rechtliche Änderungen haben die Bekämpfungsstrategien grundlegend verändert.

Erfolge bei der Rattenbekämpfung in der Kortumstraße

Im Bereich der Kortumstraße konnte die Verwaltung in den vergangenen zwei Jahren deutliche Fortschritte erzielen. Der Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel wurde um rund 55 Prozent reduziert. Dies sei vor allem auf präventive Maßnahmen zurückzuführen, darunter individuelle Beratungsgespräche mit Gastronomiebetrieben, die Verteilung von Informationsmaterial und die enge Kooperation mit ordnungsbehördlichen Fachämtern.

Aktuell wird im Bereich der Brückstraße eine Bekämpfungsmaßnahme durchgeführt. Die Verwaltung prüft zudem gemeinsam mit dem USB, ob eine Verdichtung der Reinigungsintervalle für Abfallbehälter sinnvoll ist.

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Rechtliche Änderungen beenden flächendeckende Beköderung

Die früher praktizierte flächendeckende Rattenbekämpfung ist heute nicht mehr zulässig. Grund sind die Novellierung der EU-Biozid-Verordnung sowie des Tierschutzgesetzes. Diese verbieten das vorbeugende Töten von Wirbeltieren und berücksichtigen negative Umweltauswirkungen, Resistenzbildung und Gesundheitsrisiken.

Das System der Schadnagerbekämpfung wurde daher 2015 grundlegend überarbeitet. Der Fokus liegt nun auf Prävention durch Vermeidung von Nahrungszugriff. Vor jeder Maßnahme erfolgt ein Monitoring mit giftfreien Ködern, um Tierart und Ursachen des Befalls zu analysieren.

Hochbeete bieten Versteckmöglichkeiten

Eine verstärkte Rattenpopulation durch die mobilen Hochbeete in der Kortumstraße ist der Verwaltung nicht bekannt. Allerdings wurden Einzelfälle gemeldet, bei denen sich Ratten unter den Beeten verstecken sollten. Eine Überprüfung durch Schädlingsbekämpfer ergab, dass sich keine Ratten eingenistet haben, der Raum unter den Beeten jedoch ideale Versteckmöglichkeiten bietet. Die Zwischenräume werden daher verschlossen.

Langfristige Präventionsarbeit geplant

Die Bekämpfung von Schadnagern bleibt eine kontinuierliche Aufgabe. Die Verwaltung setzt auf nachhaltige Präventionsarbeit durch Aufklärung der Bürger über verschiedene Kanäle wie Social Media und Pressearbeit. Zusätzlich werden individuelle Beratungsgespräche geführt und Projekte in Schulen unterstützt.

Hochbeete an der Brückstraße in privater Hand

Die schlecht gepflegten Hochbeete an der Brückstraße befinden sich in privater Eigentümerschaft. Die Stadt wird Kontakt mit dem Eigentümer aufnehmen und die weitere Unterhaltung beziehungsweise Nutzung absprechen.

Unterlagen

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