Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 20.01.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | Mehrheitlich nach Beschlussvorschlag Enthaltungen: – Dagegen: 4 (AfD) Dafür: 15 (SPD, CDU, UWG:FB, Grüne, LINKE., WatC) |
Die UWG-Bezirksfraktion will die Stadt dazu bewegen, bei eigenen Liegenschaften mit gutem Beispiel voranzugehen und Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Photovoltaikanlagen zu installieren. Ein entsprechender Ergänzungsantrag soll in der nächsten Bezirksvertretung behandelt werden.
Öffentliche Gebäude als Vorbild
Mit einem Ergänzungsantrag zur CDU-Initiative „Urbaner Erlebnisort-City“ fordert die UWG-Bezirksfraktion Wattenscheid, dass die Stadt zunächst bei eigenen Gebäuden aktiv wird. Fraktionsvorsitzender Hans-Josef Winkler argumentiert, dass öffentliche Gebäude eine wichtige Vorbildfunktion haben und zeigen können, „wie Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung konkret umgesetzt werden können“.
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Konkret soll bei der Sanierung des Wattenscheider Rathauses sowie bei Schulen und Kindertagesstätten im Stadtbezirk die Installation von Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Photovoltaikanlagen systematisch geprüft werden. Insbesondere im Rahmen anstehender Sanierungsmaßnahmen bieten sich laut UWG geeignete Anknüpfungspunkte.
Pädagogischer Mehrwert für Bildungseinrichtungen
Bei Schulen und Kitas sieht die UWG zusätzliche Vorteile: Begrünte Dächer und Fassaden würden einen pädagogischen Mehrwert schaffen, indem sie Umwelt- und Klimaschutz sichtbar machen. Gleichzeitig verbessern sie das Raumklima, reduzieren sommerliche Hitze und steigern die Aufenthaltsqualität für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte.
Erfahrungssammlung für private Nachahmung
Durch den Einstieg über städtische Gebäude könnten praktische Erfahrungen gesammelt, Standards entwickelt und Akzeptanz geschaffen werden, die später auch private Eigentümer in der Wattenscheider Innenstadt zur Nachahmung motivieren, so die Argumentation der Freien Bürger.
Der Antrag wird in der 3. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 20. Januar 2026 behandelt.
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