Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 18.12.2025 | Rat | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
Die Umwidmung des Waldgebiets für den geplanten Sportpark zieht umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen nach sich. Die AfD-Fraktion fordert nun detaillierte Angaben zu den finanziellen und ökologischen Konsequenzen.
Im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 1027 soll das bislang vollständig als Wald eingestufte Areal des Sportparks Feldmark planungsrechtlich zu einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Sportpark“ umgewidmet werden. Obwohl der Großteil der Bäume erhalten bleiben soll, entsteht durch die Umwidmung rechtlich ein vollständiger Verlust der Waldfunktion.
Erheblicher Kompensationsbedarf
Laut Anfrage ergibt sich daraus ein forstrechtlicher Ausgleichsbedarf von 121.711 Quadratmetern sowie ein naturschutzrechtlicher Kompensationsbedarf von 38.910 Ökopunkten. Diese Ausgleichsmaßnahmen sollen unter anderem im Münsterland erbracht werden.
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Die AfD-Fraktion möchte von der Stadtverwaltung wissen, wie hoch die Gesamtkosten für die Ausgleichsmaßnahmen einschließlich der Folgekosten für Pflege und Kontrolle ausfallen. Zudem fragt sie nach der Anzahl der zu pflanzenden Bäume, den geplanten Baumarten sowie der Zahl der Fällungen – insbesondere im Zusammenhang mit der vorgesehenen Radstrecke im Waldbereich.
Mögliche Alternativen im Fokus
Darüber hinaus erkundigt sich die Fraktion, ob Ausnahmen oder Teilbefreiungen nach dem Landesforstgesetz NRW möglich gewesen wären und welche Alternativen für Ausgleichsflächen innerhalb des Stadtgebiets geprüft wurden. Auch eine Übersicht über die in den vergangenen zehn Jahren geleisteten forst- und naturschutzrechtlichen Ausgleichszahlungen wird angefordert.
Die Fraktion bittet um schriftliche Beantwortung sowie um Behandlung im Ausschuss für Planung und Grundstücke und in der Bezirksvertretung Ost.
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