Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 17.02.2026 | Ausschuss für Beteiligungen und Controlling | Mehrheitlich nach Beschlussvorschlag Enthaltungen: 0 Dagegen: 2 (AfD) Dafür: 13 (SPD, CDU, Die Grünen, Die Linke, UWG:FB) |
| 11.03.2026 | Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss | noch nicht beraten |
| 19.03.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Die städtische Marketinggesellschaft plant für das kommende Jahr mit deutlich höheren Umsätzen, rechnet aber weiterhin mit einem Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro. Der Stellenplan sieht eine Aufstockung des Personals vor.
Die Bochum Marketing GmbH hat ihren Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt, über den der Rat am 19. März entscheiden soll. Zuvor beraten der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling sowie der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss über die Vorlage.
Umsatzerlöse steigen auf 5,5 Millionen Euro
Die Gesellschaft rechnet für 2026 mit Umsatzerlösen von 5,54 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Forecast 2025 von 4,36 Millionen Euro. Als Gründe nennt die Verwaltung Sonderprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sponsoring und Ausstellungsformate sowie Einnahmen durch das Convention-Büro und das Innenstadtmanagement. Auch die längere Adventszeit 2026 soll zu höheren Einnahmen beim Weihnachtsmarkt führen.
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Jetzt abonnierenPersonalaufstockung geplant
Der Stellenplan sieht eine Erhöhung von 35,63 auf 39,01 Vollzeitäquivalente vor. Geplant sind unter anderem zusätzliche Minijobkräfte im Veranstaltungsbereich, weitere Stellen für die Stadtteil- und Innenstadtentwicklung sowie eine Vollzeitkraft für die Buchhaltung. Die Personalkosten steigen dadurch von 2,18 auf 2,42 Millionen Euro.
Ergebnisverbesserung bis 2028 angestrebt
Trotz der Expansion weist der Plan für 2026 einen Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro aus. Ab 2028 soll die Gesellschaft erstmals ein positives Ergebnis erzielen. Dafür wurden bereits Anpassungen beim Musiksommer eingeplant, die 32.000 Euro Einsparung bringen sollen. Weitere Maßnahmen bei Weihnachtsmarkt und anderen Projekten stehen noch aus.
Das prognostizierte Eigenkapital liegt 2029 bei 1,136 Millionen Euro und damit 95.000 Euro unter der Vorjahresplanung – bedingt durch notwendige Einmalinvestitionen von 145.000 Euro für die Neuaufstellung der Gesellschaft.
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