Schlagwort: Weihnachtsmarkt

  • Bezirksvertretung Süd fördert lokale Vereine und Initiativen mit knapp 4.000 Euro

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd beschließt Zuwendungen für drei Projekte: den Stiepeler Weihnachtsmarkt, ein Gesundheitsprojekt in Querenburg und Anschaffungen für den Förderverein Hustadt. Insgesamt werden 3.950 Euro ausgeschüttet.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd vergibt finanzielle Unterstützung an drei lokale Organisationen für unterschiedliche Projekte im Stadtbezirk. Die Entscheidung soll in der Sitzung am 9. Juni 2026 fallen.

    Stiepeler Weihnachtsmarkt erhält größten Anteil

    Den höchsten Förderbetrag von 1.500 Euro erhält die Evangelische Kirchengemeinde Stiepel für die Durchführungskosten des Stiepeler Weihnachtsmarktes, der vom 10. bis 13. Dezember 2026 stattfinden soll.

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    Gesundheitsprojekt und Urban Gardening gefördert

    Ebenfalls 1.500 Euro fließen an das Stadtteilgesundheitszentrum Querenburg e.V. für das Projekt „Gesundheitsbelastende Wohnverhältnisse verändern durch Mieter Empowerment“. Der Förderverein Hustadt e.V. erhält 950 Euro für die Anschaffung von Geräten und Werkzeugen für die Vereinsräume und das Urban-Gardening-Projekt.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltungsstelle Süd werden beauftragt, die Zuwendungen auszuzahlen und nach Abschluss der Maßnahmen deren ordnungsgemäße Verwendung zu prüfen. Grundsätzlich erfolgt die Auszahlung erst nach Einreichung eines entsprechenden Verwendungsnachweises.

    Die Anträge wurden nach den Zuwendungsrichtlinien der Bezirksvertretung bis zum Stichtag 15. Mai eingereicht. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der städtischen Richtlinien für Zuwendungen an Vereine, Verbände, Vereinigungen, Schulen, Kirchen und Initiativen im Stadtbezirk Süd.

  • Polizeisportverein Ruhr erhält Zuschuss für Weihnachtsmarkt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Mitte soll dem Polizeisportverein Ruhr e.V. einen Zuschuss von 1.200 Euro für die Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes im Dezember 2026 bewilligen.

    Antrag zur Entscheidung vorgelegt

    Die Verwaltung hat der Bezirksvertretung Bochum-Mitte eine Beschlussvorlage zur Gewährung des Zuschusses vorgelegt. Der Polizeisportverein Ruhr e.V. plant für Dezember 2026 die Veranstaltung eines Weihnachtsmarktes und hat hierfür finanzielle Unterstützung beantragt.

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    Entscheidung steht noch aus

    Über den Zuschussantrag wird die Bezirksvertretung Bochum-Mitte in ihrer Sitzung am 23. April 2026 entscheiden. Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag stattzugeben und die 1.200 Euro zu bewilligen.

    Kontrolle der Mittelverwendung vorgesehen

    Falls der Zuschuss gewährt wird, soll die Bezirksverwaltungsstelle nach Abschluss der Veranstaltung die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel prüfen. Der Verein muss einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen über Ausgaben und Einnahmen vorlegen. Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlenden Nachweisen kann der Zuschuss ganz oder teilweise zurückgefordert werden.

    Die Gewährung erfolgt auf Basis der städtischen Zuschussrichtlinien für Vereine und Organisationen im Stadtbezirk Mitte.

  • Zuschuss für Weihnachtsmarkt und Festtagstafel der Einigkeits-Gemeinde

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Evangelisch-Lutherische Einigkeits-Gemeinde erhält 600 Euro Zuschuss für ihren Weihnachtsmarkt in Hamme. Der Erlös der Veranstaltung soll einer Festtagstafel für bedürftige Menschen zugutekommen.

    Unterstützung für sozialen Zweck

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird am 4. Dezember über den Zuschussantrag der Einigkeits-Gemeinde entscheiden. Diese hatte am 29. November 2025 einen Weihnachtsmarkt in Hamme veranstaltet und bittet nun um finanzielle Unterstützung aus bezirklichen Haushaltsmitteln.

    Die Verwaltung empfiehlt, der Kirchengemeinde einen Zuschuss von 600 Euro zu gewähren. Laut Beschlussvorlage sind alle Voraussetzungen der städtischen Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen im Stadtbezirk Mitte erfüllt.

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    Festtagstafel für Bedürftige geplant

    Besonders bemerkenswert ist der geplante Verwendungszweck: Die Kirchengemeinde beabsichtigt, den Erlös der Weihnachtsmarkt-Veranstaltung für die „Festtagstafel Weihnacht 2025“ zu verwenden. Diese findet am 24. Dezember ab 16 Uhr in der Kreuz-Kirche in Bochum-Hamme statt.

    Eingeladen sind wohnungslose Menschen, Menschen mit geringem Einkommen und alle, die am Festtag alleine sind. Nach der städtischen Richtlinie können Zuschüsse an Kirchen auch dann gewährt werden, wenn deren Erlös gemeinnützigen Zwecken im Stadtbezirk zugutekommt.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Die Einigkeits-Gemeinde muss nach der Veranstaltung einen detaillierten Verwendungsnachweis vorlegen. Dieser soll durch Rechnungen und Quittungen über Ausgaben und Einnahmen die ordnungsgemäße Mittelverwendung belegen.

    Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlenden Nachweisen kann die Zuwendung ganz oder teilweise zurückgefordert werden. Die Gewährung des Zuschusses liegt im Ermessen der Bezirksvertretung Bochum-Mitte.

  • Sicherheitskosten für Weihnachtsmarkt steigen kontinuierlich

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat detailliert über die Sicherheitsmaßnahmen und Kosten rund um den Weihnachtsmarkt Auskunft gegeben. Die jährlichen Sicherheitskosten stiegen von 123.000 Euro (2021) auf 237.000 Euro (2024). Erstmals übernimmt die Stadt 2025 einen Teil der Kosten.

    Geschäftsbesorgungsvertrag mit Bochum Marketing

    Die Durchführung des Weihnachtsmarkts erfolgt seit 2021 über Geschäftsbesorgungsverträge zwischen der Stadt und der Bochum Marketing GmbH. Nach einer Ausschreibung wurden Verträge für die Zeiträume 2021-2024 und 2025-2029 geschlossen.

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    Kontinuierlicher Anstieg der Sicherheitskosten

    Die Gesamtkosten für Sicherheitsmaßnahmen entwickelten sich wie folgt:

    • 2020: Kein Weihnachtsmarkt (Corona-Pandemie)

    • 2021: 123.000 Euro

    • 2022: 172.000 Euro

    • 2023: 212.000 Euro

    • 2024: 237.000 Euro


    Bis 2024 wurden diese Kosten vollständig von der Bochum Marketing GmbH getragen. Für 2025 führte die Stadt erstmals eine Förderung „Zufahrtsschutz Großveranstaltungen“ ein, die bis zu 150.000 Euro (50% der Kosten) abdeckt.

    Umfassendes Sicherheitskonzept erforderlich

    Grundlage für die Sicherheitskonzepte ist der „Orientierungsrahmen zur Sicherheit von Veranstaltungen im Freien mit erhöhtem Gefährdungspotential NRW“. Beteiligt sind Rechtsamt, Feuerwehr, Referat für Krisenmanagement, Ordnungs- und Veterinäramt, Polizei, Tiefbauamt, Umwelt- und Grünflächenamt sowie die Bogestra.

    Die Stadt kann aus Sicherheitsgründen keine Details zu konkreten Schutzmaßnahmen nennen. Grundsätzlich gehören zu den Konzepten Sperrkonzepte, Fluchtwegkonzepte, Vorplanung von Krisenfällen und Schutzzieldefinierungen.

    Finanzierung und Einnahmen

    Standbetreiber zahlen eine Umlage von 10% ihrer errechneten Standgebühren für die Sicherheit. Die durchschnittlichen Standkosten lagen zwischen 5.205 Euro (2021) und 5.720 Euro (2024).

    Die Gesamteinnahmen aus Standgebühren, Sondernutzungen und Werberechten betrugen:

    • 2021: 687.000 Euro

    • 2022: 671.000 Euro

    • 2023: 616.000 Euro

    • 2024: 641.000 Euro


    Die jährliche Sondernutzungsgebühr für öffentliche Flächen beträgt 16.749 Euro.

    Koordinierungsgremium für Krisensituationen

    Für alle Veranstaltungen mit erhöhtem Gefährdungspotential existiert ein Koordinierungsgremium unter Leitung des Ordnungs- und Veterinäramts. Mitglieder sind Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Referat für Krisenmanagement, Veranstalter, Sicherheitsdienst und Sanitätsdienst.

    Unterstützung für kleinere Veranstalter

    Seit 2022 gibt es eine Unterstützungszusage für Traditionsveranstaltungen (drei Karnevalsveranstaltungen und Bochumer Maiabendfest). Kleinere Veranstalter können beim Technischen Betrieb kostenfrei Sperrmaterial ausleihen.