Kategorie: Tourismus

  • Kunstkiez Bärendorf erhält bis zu 1.200 Euro für Leseprojekt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll einer Kulturinitiative eine Zuwendung für das Projekt „Bochum liest ein Buch“ bewilligen. Die Verwaltung hat die Förderung zur Entscheidung vorgelegt.

    Antrag und Förderhöhe

    Die Initiative Kunstkiez Bärendorf hat bei der Bezirksverwaltungsstelle Südwest einen Antrag auf Förderung in Höhe von 1.200 Euro gestellt. Die Mittel sollen für die Durchführung des Projekts „Bochum liest ein Buch“ verwendet werden. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht eine Zuwendung von bis zu 1.200 Euro vor.

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    Rechtliche Grundlage

    Die Bezirksvertretung ist nach Ziffer 2.1.9 der Anlage 2 zur Hauptsatzung in Verbindung mit § 37 der Gemeindeordnung NRW zuständig für die Betreuung und Unterstützung örtlicher Vereine, Verbände und sonstiger Vereinigungen und Initiativen. Die geltende Zuwendungsrichtlinie räumt der Bezirksvertretung Bochum-Südwest eine Entscheidungskompetenz für Förderungen aus bezirklichen Mitteln bis zu einem Betrag von 1.500 Euro ein. Der beantragte Betrag liegt innerhalb dieser Grenze.

    Weiteres Verfahren

    Nach einer positiven Entscheidung werden die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltungsstelle Südwest beauftragt, die Zuwendung auszuzahlen und nach Abschluss der Maßnahmen deren Verwendung zu prüfen. Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest befasst sich mit der Vorlage in ihrer Sitzung am 1. Juli 2026.

  • SPD und Grüne beantragen 2.000 Euro für Sommertheater im Park von Haus Weitmar

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest beantragen eine finanzielle Förderung des Sommertheaters 2026 der Folkwang Universität der Künste. Aus bezirklichen Mitteln sollen bis zu 2.000 Euro bereitgestellt werden.

    Kulturformat mit breiter Wirkung

    Seit 2022 findet das Sommertheater wieder im Park von Haus Weitmar statt. Veranstalter ist der dritte Jahrgang der Folkwang Universität der Künste. Bei bis zu sechs wetterabhängigen Vorstellungen werden laut Antrag rund 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Das Format richtet sich an Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstand und wird in der Vorlage als niederschwellig und barrierearm beschrieben.

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    Förderung aus dem Bezirksetat

    Die Fraktionen begründen ihren Antrag mit der kulturellen Bedeutung des Formats für den Stadtbezirk. Das Sommertheater habe sich zu einem wichtigen Bestandteil des kulturellen Angebots in Bochum-Südwest entwickelt. Mit der beantragten Förderung solle die Durchführung auch im Jahr 2026 gesichert werden.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll in ihrer Sitzung am 1. Juli 2026 über den Antrag entscheiden. Unterzeichnet haben für die SPD Nicole Sehrig und Marco Versen sowie für Bündnis 90/Die Grünen Monika Engel und Martin Petermann.

  • Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll Zuwendung für Hüftgold-Festival bewilligen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll auf ihrer Sitzung am 1. Juli 2026 eine Förderung von bis zu 1.500 Euro für die Werbegemeinschaft Linden e. V. beschließen. Das Geld ist für die Durchführung des Festivals „Hüftgold“ vorgesehen.

    Antrag und Beschlussvorschlag

    Die Werbegemeinschaft Linden e. V. hat einen Zuschussantrag in Höhe von 1.500 Euro zur Durchführung des Festivals „Hüftgold“ gestellt. Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung, die beantragte Zuwendung in voller Höhe zu bewilligen.

    Mit dem Beschluss würden die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltungsstelle Südwest beauftragt, die Zuwendung auszuzahlen und nach Abschluss der Veranstaltung die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel zu prüfen.

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    Rechtliche Grundlage

    Grundlage für die Entscheidung bilden § 37 Abs. 1 Buchstabe d) der Gemeindeordnung NRW sowie Ziffer 2.1.9 der Anlage 2 zur Hauptsatzung. Demnach entscheiden die Bezirksvertretungen über die Betreuung und Unterstützung örtlicher Vereine, Verbände und sonstiger Vereinigungen und Initiativen.

    Die Zuwendungsrichtlinie der Bezirksvertretung Bochum-Südwest räumt dem Gremium in Verbindung mit der allgemeinen städtischen Zuwendungsrichtlinie eine Entscheidungskompetenz von bis zu 1.500 Euro aus bezirklichen Mitteln ein. Der beantragte Betrag bewegt sich damit an der Obergrenze dieser Kompetenz.

    Verfahren

    Die Beschlussvorlage wurde von Thomas Fründ aus der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Südwest VI erstellt und trägt die Vorlagennummer 20261550. Dem Dokument ist als Anlage ein geschwärzter Zuschussantrag der Werbegemeinschaft Linden e. V. beigefügt.

  • CDU-Fraktion beantragt 1.000-Euro-Zuschuss für Märchenspiele der Volksbühne Wattenscheid

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid beantragt einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro aus bezirklichen Mitteln für die Volksbühne Wattenscheid. Das Geld soll die Durchführung der Märchenspiele 2026 sicherstellen, nachdem eine bisherige Förderung durch das Jugendamt weggefallen ist.

    Hintergrund: Wegfall der Jugendamtsförderung

    Die Märchenspiele der Volksbühne Wattenscheid wurden in den vergangenen Jahren unter anderem durch einen Zuschuss des Jugendamtes in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Im Zuge einer Neuvergabe der Fördermittel entfiel dieser Zuschuss nach Angaben der Fraktion ab dem Vorjahr ersatzlos.

    Den Einnahmeausfall konnte der Verein 2025 noch aus eigenen Mitteln abfedern: Er griff auf finanzielle Reserven zurück und verzichtete auf ein neues Bühnenbild. Auch für die Märchenspiele 2026 ist aus wirtschaftlichen Gründen kein vollständiger Bühnenbildneubau geplant; stattdessen soll das vorhandene Bühnenbild lediglich überarbeitet und angepasst werden.

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    Begründung des Antrags

    Die CDU-Bezirksfraktion sieht trotz der Sparmaßnahmen des Vereins weiterhin eine Finanzierungslücke. In ihrem Antrag hebt die Fraktion folgende Punkte hervor:

    • Die Märchenspiele bieten Kindern und Familien ein niedrigschwelliges und generationsübergreifendes Kulturangebot, das über die Stadtteilgrenzen hinaus geschätzt werde.
    • Die Volksbühne habe durch den Einsatz eigener Reserven und Kostensenkungsmaßnahmen bereits ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Wirtschaftlichkeit bewiesen.
    • Ohne zusätzliche Unterstützung sei die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung gefährdet.

    Beschlussbegehren

    Die CDU-Bezirksfraktion beantragt, dass die Bezirksvertretung Wattenscheid der Volksbühne Wattenscheid einen einmaligen Zuschuss von 1.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zur Unterstützung der Märchenspiele 2026 gewährt. Der Antrag wurde von Marc Westerhoff für die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid unterzeichnet und ist auf den 2. Juni 2026 datiert.

  • Verwaltung lehnt dauerhafte Ausstellung der Wattenscheider Karnevals-Ahnengalerie im Rathaus ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit, die historische Ahnengalerie des Festausschusses Wattenscheider Karneval dauerhaft im Rathaus Wattenscheid unterzubringen. Als Begründung nennt sie brandschutztechnische Anforderungen sowie fehlende Sicherheit gegen Diebstahl und Beschädigung.

    Hintergrund: Galerie mit 78-jähriger Geschichte sucht sicheren Standort

    Der Festausschuss Wattenscheider Karneval besitzt eine Ahnengalerie aller Wattenscheider Prinzenpaare seit dem Jahr 1948. Die Sammlung dokumentiert das karnevalistische Engagement in der Stadt über mehrere Jahrzehnte und gilt als bedeutendes Stück lokaler Brauchtums- und Stadtgeschichte.

    Bisher war die Galerie in verschiedenen Gaststätten und Kneipen untergebracht. Die zunehmende Schließung solcher Lokalitäten macht eine dauerhafte Unterbringung jedoch schwieriger. Zusätzlich kam es bei einer öffentlichen Ausstellung zu einem Einbruch, bei dem unter anderem ein Orden entwendet wurde.

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid hatte daraufhin in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 19. Mai 2026 beantragt zu prüfen, ob das Rathaus Wattenscheid als dauerhafter Standort infrage kommt. Als symbolische Begründung wurde angeführt, dass alle Prinzenpaare traditionell im Rathaus gewählt werden. Für die Präsentation steht bereits ein beleuchteter Ausstellungsschrank mit den Maßen 180 × 180 × 16 Zentimeter zur Verfügung.

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    Verwaltung nennt zwei wesentliche Hinderungsgründe

    Die Verwaltung beantwortet die vier gestellten Fragen zusammenhängend und kommt zu einem ablehnenden Ergebnis. Sie nennt dabei zwei zentrale Probleme:

    • Brandschutz: Eine Präsentation in den Fluren des Rathauses wäre zwar grundsätzlich der naheliegendste Ansatz, müsste jedoch vorab brandschutztechnisch umfassend geprüft werden. Insbesondere dürfen Flucht- und Rettungswege weder eingeschränkt noch zusätzlicher Brandlast ausgesetzt werden. Eine solche Prüfung liegt bislang nicht vor.
    • Sicherheit: Im öffentlich zugänglichen Bereich des Rathauses kann kein dauerhafter und ausreichender Schutz vor Diebstahl oder Beschädigung gewährleistet werden. Eine frei zugängliche Präsentation ist daher aus Sicherheitsgründen nicht umsetzbar.

    Einlagerung als Übergangslösung möglich

    Die Verwaltung erklärt, weiterhin im Rahmen regulärer immobilienwirtschaftlicher Prozesse nach geeigneten Möglichkeiten suchen zu wollen. Gegenwärtig sieht sie jedoch keine Option, dem Anliegen zu entsprechen.

    Als alternative Maßnahme schlägt die Verwaltung eine sachgerechte Einlagerung der Objekte im Kellergeschoss des Rathauses vor, um die Sammlung zumindest vor weiteren Schäden zu schützen. Eine öffentliche Präsentation wäre damit allerdings nicht verbunden.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid befasst sich mit der Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 30. Juni 2026.

  • Die Linke fragt nach zusätzlicher Förderung für Bochum Total 2026

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Linksfraktion im Rat erkundigt sich nach weiteren Unterstützungsleistungen für das Musikfestival Bochum Total, dessen kommunale Förderung nach Corona von 4.900 auf 25.000 Euro gestiegen ist.

    Die Fraktion Die Linke im Rat hat eine Anfrage zur Förderung des Festivals Bochum Total 2026 eingereicht, die in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus am 10. Juni behandelt werden soll.

    Förderung nach Corona deutlich erhöht

    Das 40. Bochum Total findet vom 2. bis 5. Juli 2026 in der Innenstadt statt. Bis 2020 erhielt das Festival eine jährliche kommunale Förderung von 4.900 Euro aus Mitteln des Kulturbüros. Nach der Corona-Pandemie wurde die Unterstützung aufgrund veränderter Rahmenbedingungen zunächst auf 15.000 Euro in den Jahren 2023 und 2024 angehoben, anschließend auf 25.000 Euro im Jahr 2025. Für 2026 ist vorgeschlagen, die Förderung auf diesem Niveau fortzuführen.

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    Fragen zu weiteren Unterstützungsleistungen

    Die Linksfraktion möchte von der Verwaltung wissen:

    • Welche zusätzlichen Förderungen im Bereich Sponsoring, Werbung oder Marketing Bochum Total von Gesellschaften erhält, an denen die Stadt mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist
    • Welche Sachleistungen der USB (Umwelt- und Servicebetrieb) während und nach dem Festival erbringt und wie hoch deren jeweiliger finanzieller Wert ist

    Die Anfrage wurde von Ratsmitglied Carolin Paskuda gestellt. Eine mündliche Beantwortung in der Ausschusssitzung sowie eine Verschriftlichung im Protokoll sind erbeten.