Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 23.01.2026 | Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit | Die Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet. |
| 05.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | Die Beratung der Vorlage wird zurückgestellt. |
Die Verwaltung schlägt vor, das Projekt „Mädchen an den Ball“ im Bezirk Mitte mit 10.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zu fördern. Das vereinsungebundene Fußballangebot richtet sich gezielt an Mädchen zwischen 6 und 17 Jahren und soll Selbstbewusstsein stärken sowie Geschlechterklischees abbauen.
Niederschwelliger Zugang für alle Mädchen
Das Projekt zeichnet sich durch einen sehr niederschwelligen Zugang aus und will gezielt Mädchen, insbesondere auch solche mit Migrationshintergrund, für den Fußballsport gewinnen. Dabei steht die soziale Funktion des Sports im Vordergrund.
Die gezielte sportliche und soziokulturelle Förderung soll den Teilnehmerinnen ein neues und gestärktes Selbstbewusstsein vermitteln. Neben den sportlichen Fähigkeiten stehen die Entwicklung und Weitergabe sozialer, interkultureller und kreativer Kompetenzen im Fokus.
Ratskompass-Newsletter
Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.
Jetzt abonnierenPersönlichkeitsentwicklung durch Teamsport
Erklärtes Ziel des Projekts ist es, durch den Sport in der Mannschaft die Persönlichkeitsstruktur der Mädchen zu stärken. Gleichzeitig sollen Soft Skills wie Teamfähigkeit, Integrationsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein erlernt und trainiert werden.
Der Trägerverein finanziert seine Projekte grundsätzlich selbst durch Spenden und beantragt nun erstmals einen städtischen Zuschuss. Nach Vereinsangaben ist das Projekt erfolgreich: Jeweils 8 bis 15 Mädchen nehmen an den Trainingsangeboten teil und werden von drei Trainerinnen angeleitet.
Beratung in zwei Gremien
Die Sportverwaltung bewertet das Projekt als unterstützenswert. Der Beschlussvorschlag durchläuft zunächst den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 23. Januar 2026 zur Vorberatung. Die finale Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Mitte am 5. März 2026.
Schreibe einen Kommentar