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Verkehrskonzept für Bochum-Ehrenfeld: Koalition fordert Gesamtlösung für Parkprobleme

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
Enthaltungen: 4 (CDU)
Dagegen: 3 (AfD)
Dafür: 12 (SPD, Grüne, Linke)

SPD, Grüne und Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte wollen die Verkehrssituation rund um Romanusplatz, Friederikastraße und Hunscheidtstraße grundlegend verbessern. Ein umfassendes Konzept soll den hohen Parkdruck durch das nahegelegene Bergmannsheil reduzieren.

Die drei Fraktionen haben gemeinsam einen Antrag für die Bezirksvertretungssitzung am 5. März 2026 eingereicht. Die Verwaltung soll ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept für den Stadtteil Bochum-Ehrenfeld entwickeln, das mehrere Aspekte umfasst.

Parkplatz der Rentenversicherung als Lösung

Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die mögliche Nutzung des Parkplatzes der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See für das Anwohnerparken. Dadurch könnte das beidseitige Bordstein-Parken in vielen Straßen entfallen, das derzeit den öffentlichen Nahverkehr behindert.

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ÖPNV und Rettungswege im Fokus

Das Konzept soll den Vorrang des ÖPNV durch verbesserte Busanbindung und -taktung sowie weitere verkehrsrechtliche Anordnungen sicherstellen. Gleichzeitig müssen die Rettungszufahrten für das Bergmannsheil gewährleistet bleiben. Die Lenkung von Besuchs- und Arbeitsverkehr soll unter Beteiligung des Krankenhauses erfolgen.

Weitere Maßnahmen geplant

Zusätzlich sieht der Antrag die Sanierung von Straßen und Gehwegen vor sowie Klimafolgenanpassungen, insbesondere Hitzeschutz. Die Antragsteller begründen ihr Vorgehen mit dem hohen Parkdruck durch das Bergmannsheil, der dazu führt, dass Busse nur mühsam vorankommen.

Das Konzept soll sich an bestehende Verkehrsplanungen anlehnen, darunter das Verkehrskonzept Hamme-Hofstede-Hordel von 2020 und das Nahmobilitätskonzept Hamme von 2022.

Unterlagen

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