Demokratische Fraktionen fordern Rücktritt des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters in Wattenscheid

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
Enthaltungen: 0
Dagegen: 4
Dafür: 13

Die demokratischen Fraktionen der Bezirksvertretung Wattenscheid haben sich in einer gemeinsamen Resolution vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Cedric Sontowski (AfD) distanziert und seinen sofortigen Rücktritt gefordert. Hintergrund sind öffentlich bekannt gewordene Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Vorfall auf einer Weihnachtsfeier.

Fraktionsübergreifende Resolution

SPD, CDU, UWG: Freie Bürger und Bündnis 90/Die Grünen haben sich zu dem ungewöhnlichen Schritt einer gemeinsamen Resolution entschlossen. In dem an Bezirksbürgermeister Holger Dünnebacke gerichteten Schreiben vom 12. Februar 2026 begründen die Fraktionen ihre Forderung mit nachhaltig beschädigtem Vertrauen in die Person des Amtsinhabers.

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Besondere Maßstäbe für repräsentative Ämter

Die Fraktionen betonen, dass für repräsentative Ämter in der kommunalen Selbstverwaltung besondere Maßstäbe gelten. Stellvertretende Bezirksbürgermeister vertreten den Stadtbezirk nach außen, nehmen repräsentative Aufgaben wahr und stehen symbolisch für demokratische Kultur, respektvollen Umgang sowie die Werte des Gemeinwesens.

Schutz der Institution im Vordergrund

Die Aufforderung zum Rücktritt erfolge ausdrücklich nicht aus parteipolitischen Gründen, sondern aus Verantwortung gegenüber der Institution der Bezirksvertretung, ihren demokratischen Grundsätzen und der politischen Kultur in Wattenscheid. Das Ansehen der Bezirksvertretung und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger dürfe keinen weiteren Schaden nehmen.

Weitere Schritte angedroht

Sollte der stellvertretende Bezirksbürgermeister der Aufforderung nicht nachkommen, behalten sich die demokratischen Fraktionen weitere parlamentarische Schritte vor. Konkrete Details zu möglichen Maßnahmen wurden in der Resolution nicht genannt.

Unterlagen

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