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CDU fragt nach Verkehrssicherheit an Kreuzung am Schulzentrum Nord

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die CDU-Fraktion im Bochumer Stadtrat fordert Verbesserungen der Ampelschaltung an der Kreuzung Castroper Hellweg/Heinrichstraße. Bürger berichten von gefährlichen Situationen für Schulkinder durch schlechte Sichtverhältnisse und gleichzeitige Grünphasen.

Sichthindernisse gefährden Schulkinder

Aus der Bürgerschaft wurden der CDU-Fraktion wiederholt Beschwerden über die Verkehrssituation an der Kreuzung beim Schulzentrum Nord herangetragen. Das Problem: Rechtsabbiegende Fahrzeuge erhalten gleichzeitig mit querenden Fußgängern Grünlicht, können aber aufgrund von Sichthindernissen die Fußgängerfurt nur eingeschränkt einsehen.

Ein großkroniger Stadtbaum und eine direkt angrenzende Litfaßsäule behindern die Sicht erheblich. Das vorhandene gelbe Blinklicht zur Warnung wird laut Bürgern häufig missachtet. In der Folge biegen viele Fahrzeuge mit unangepasster oder überhöhter Geschwindigkeit ab und fahren ungebremst in den Querungsbereich ein.

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Mehrere Beinaheunfälle mit Kindern

Besonders kritisch ist die Situation, da die Querung regelmäßig von Schul- und Kindergartenkindern genutzt wird. Aus der Bürgerschaft wird berichtet, dass es bereits mehrfach zu gefährlichen Beinaheunfällen kam, bei denen Kollisionen mit querenden Kindern nur durch Notbremsungen in letzter Sekunde verhindert werden konnten.

Teilweise reagieren Autofahrer aggressiv, da sie irrtümlich davon ausgehen, die Fußgänger hätten die Straße bei Rotlicht betreten – dabei ist ihnen oft nicht bewusst, dass parallel auch Fußgänger Grün haben.

Fünf Fragen an die Verwaltung

Die CDU-Fraktion stellt der Verwaltung in ihrer Anfrage für die Ausschusssitzung am 20. Januar fünf konkrete Fragen:

1. Wie bewertet die Verwaltung die Verkehrssicherheitslage, besonders für Schul- und Kindergartenverkehr?
2. Ist die eingeschränkte Sichtbeziehung zwischen abbiegenden Fahrzeugen und Fußgängern bekannt?
3. Welche Gründe liegen der gleichzeitigen Freigabe von Rechtsabbiegern und Fußgängerverkehr zugrunde?
4. Wurden Unfälle oder Gefahrensituationen an dieser Kreuzung registriert?
5. Welche kurz- und langfristigen Maßnahmen sieht die Verwaltung vor – etwa getrennte Signalphasen, bauliche Anpassungen oder die Reduzierung von Sichthindernissen?

Die Anfrage stammt von Dr. Benedikt Gräfingholt und ist für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 20. Januar 2026 eingereicht worden.

Unterlagen

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