Kategorie: Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit

  • Stadtgestalter/Volt fragt nach Ausweitung der Open Sundays

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt möchte das Bewegungsangebot für Grundschulkinder in den Wintermonaten erweitern und erkundigt sich nach Kosten, Fördermöglichkeiten und neuen Standorten.

    Fragen zu Kosten und Finanzierung

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt hat eine Anfrage zur Ausweitung der Open Sundays an den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit gestellt. Das integrative Angebot ermöglicht es Grundschulkindern, auch in den Wintermonaten eine temperierte und wettergeschützte Bewegungsmöglichkeit zu nutzen.

    Die sachkundigen Bürger wollen zunächst wissen, welche Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays entstehen würden. Zudem interessieren sie sich für bisherige Bemühungen um Sponsoren oder neue Fördermittel für das Programm.

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    Aktueller Stand des Angebots

    Nach Angaben der Verwaltung fanden die Open Sundays 2025 an sechs Sonntagen für jeweils zwei Stunden statt. Die Termine beschränkten sich auf die Monate Januar und Dezember. Eine Ausweitung auf weitere kalte Monate sei mit den bisherigen finanziellen Mitteln nicht möglich gewesen.

    Das seit 2024 in Kooperation mit dem Stadtsportbund laufende Angebot soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Neben der Bereitstellung der Turnhalle übernimmt die Stadt die Bezahlung der Übungsleitenden.

    Erweiterung auf andere Stadtbezirke

    • Wie hoch wären die Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays?
    • Welche Anstrengungen mit welchen Ergebnissen wurden bislang unternommen, Sponsoren oder neue Fördermittel einzuwerben?
    • Wird es möglich sein, das Angebot auch in anderen Stadtbezirken als in Bochum Nord zu verorten?
    • Welche weiteren Werbemöglichkeiten sind möglich, damit mehr Kinder und Eltern auf die Open Sundays aufmerksam werden?

    Die Anfrage soll in der 2. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 behandelt werden.

    Fediverse-Reaktionen
  • Die Linke fragt nach kostenloser Schwimmbadnutzung für Menschen mit geringem Einkommen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Linksfraktion im Bochumer Stadtrat erkundigt sich nach der Nutzung der WasserWelten Schwimmbäder durch Bochum-Pass-Inhaber im Jahr 2025 und möchte wissen, ob auch künftig kostenfreier Zugang gewährt werden soll.

    Hintergrund: Erfolgreiche Förderung in 2023

    Der Bochum-Pass ermöglicht rund 58.000 Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Vergünstigungen im Stadtgebiet. Berechtigt sind unter anderem Bezieher von Bürgergeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

    Im Jahr 2023 erhielt die Stadt durch den „Stärkungspakt NRW – gemeinsam gegen Armut“ Fördermittel in Höhe von 3,75 Millionen Euro. Diese wurden unter anderem dazu genutzt, Angebote für Bochum-Pass-Inhaber zeitweise kostenfrei zugänglich zu machen.

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    Deutlich erhöhte Nutzung der Schwimmbäder

    Die kostenfreie Nutzung führte in der zweiten Jahreshälfte 2023 zu einer deutlich erhöhten Inanspruchnahme: Insgesamt gab es über 36.000 Besuche der verschiedenen Angebote, darunter 25.279 kostenfreie Besuche der WasserWelten Schwimmbäder.

    Anfrage zur aktuellen Situation

    Die Linksfraktion richtet drei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Wie viele Vollzahler gab es 2025 in den gesamten WasserWelten Schwimmbädern?
    • Wie viele ermäßigte Tickets wurden im Rahmen des Bochum-Passes 2025 in den WasserWelten verkauft?
    • Plant die Verwaltung, auch künftig kostenlosen Zugang zu den Schwimmbädern für Bochum-Pass-Inhaber bereitzustellen?

    Die Anfrage ist für die Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 eingereicht worden. Die Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung.

    Fediverse-Reaktionen
  • Grüne fragen nach Vereinen und Auslastung der Sportanlage Erbstollen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion will vor der geplanten Umwandlung des Naturrasenplatzes in Kunstrasen wissen, welche Vereine die Sportanlage Erbstollen nutzen und wie ausgelastet die beiden Spielfelder sind.

    Die Grünen im Rat haben eine Anfrage zur Sportanlage Erbstollen eingereicht, die in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Bewegung am 29. Mai 2026 behandelt werden soll. Hintergrund ist eine Beschlussvorlage, die den Umbau der Naturrasenfläche in eine Kunstrasenfläche sowie notwendige Standsicherheitsmaßnahmen vorsieht.

    Detaillierte Fragen zur Nutzung

    Die Fraktion möchte von der Verwaltung eine schriftliche Antwort auf sechs konkrete Fragen:

    • Welche Vereine sind an der Sportanlage Erbstollen beheimatet?
    • Wie viele Mannschaften trainieren auf den beiden Plätzen insgesamt und aufgeteilt nach Naturrasen- und Tennenplatz?
    • Wie viele davon sind Jugendmannschaften?
    • Wie hoch ist der Auslastungsgrad insgesamt und bezogen auf beide Spielfelder?
    • Wie ist die geplante Belegung für den zukünftigen Kunstrasenplatz?
    • Wie ist die zukünftige Nutzung des Tennenplatzes geplant und wie viele Mannschaften sollen dort weiter trainieren?

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    Tennenplatz bleibt erhalten

    Nach der Beschlussvorlage soll bei dem geplanten Umbau der Tennenplatz erhalten bleiben. Die Grünen wollen nun Klarheit über die aktuelle und künftige Nutzung der gesamten Sportanlage, bevor über die Umwandlung entschieden wird.

    Die Anfrage wurde von Züleyha Demir für die Grünen-Fraktion gestellt und ist für die Ausschusssitzung am 29. Mai vorgesehen.

  • Modernisierung der Sportanlage Am Nordbad – Kunstrasen und LED-Beleuchtung geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die städtische Sportanlage Am Nordbad soll für 1,9 Millionen Euro umfassend modernisiert werden. Der vorhandene Naturrasenplatz wird durch einen Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung ersetzt, zusätzlich werden die leichtathletischen Einrichtungen erneuert.

    Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen

    Die Verwaltung schlägt vor, das Naturrasenspielfeld der Sportanlage Am Nordbad durch einen modernen Kunstrasenplatz zu ersetzen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme werden auf etwa 1,3 Millionen Euro brutto geschätzt. Zusätzlich sollen die leichtathletischen Einrichtungen für weitere 600.000 Euro brutto erneuert werden.

    Die Modernisierung ist Teil der aktuellen Sportstättenentwicklungsplanung und soll nach den Beschlüssen der zuständigen Gremien im Jahr 2027 umgesetzt werden. Das Vorhaben wurde bereits in einer vorherigen Beschlussvorlage (20241280) behandelt.

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    Begründung für den Umbau

    Die Sportanlage verfügt derzeit über ein Tennenspielfeld und ein Naturrasenspielfeld mit leichtathletischen Einrichtungen. Nach Einschätzung der Verwaltung reichen diese Kapazitäten zur Deckung des bestehenden Bedarfs nicht aus.

    Die vorhandenen Naturrasen- und Tennenflächen weisen aufgrund hoher Auslastung, witterungsbedingter Einschränkungen sowie steigender Unterhaltungs- und Pflegeaufwendungen keine ausreichende ganzjährige Nutzbarkeit mehr auf. Durch die Umwandlung in Kunstrasen soll eine deutlich höhere Nutzungsintensität ermöglicht und Trainings- sowie Spielzeiten dauerhaft gesichert werden.

    Finanzierung und Folgekosten

    • Gesamtkosten: 1,9 Millionen Euro brutto (1,75 Millionen Euro netto)
    • Im Haushaltsplan 2026 sind bereits 1,6 Millionen Euro eingeplant
    • Weitere 150.000 Euro stehen aus dem Sanierungsprogramm für Sportstätten zur Verfügung

    Als jährliche Folgekosten entstehen:

    • Abschreibungsaufwand bei 25 Jahren Nutzungsdauer: 70.000 Euro
    • Durchschnittlicher jährlicher Zinsaufwand über 30 Jahre: 33.000 Euro

    Beratungsfolge

    Das Vorhaben wird zunächst am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit vorberaten. Die endgültige Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Bochum-Nord am 2. Juni 2026.

    Die Maßnahme wird als unaufschiebbare Investition zur Weiterführung notwendiger kommunaler Aufgaben gemäß § 82 Gemeindeordnung NRW eingestuft.

  • Sportstättenentwicklungsplanung: Stadt plant Sanierung von Funktionsgebäuden auf Sportplatzanlagen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.05.2026Betriebsausschuss für die Eigenbetriebenoch nicht beraten
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    03.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    25.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    08.07.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    16.07.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Verwaltung hat eine umfassende Bewertung aller Funktionsgebäude auf den städtischen Sportplatzanlagen vorgenommen und eine Prioritätenliste für die Sanierung erstellt. Der Rat soll über das weitere Vorgehen und die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die vier höchstpriorisierten Anlagen entscheiden.

    Umfassende Bestandsaufnahme der Funktionsgebäude

    Von den 53 städtischen Sportplatzanlagen verfügen 44 über eigene Funktionsgebäude, neun nutzen Funktionsräume in benachbarten Hallen oder Schulen. Die meisten Gebäude stammen aus den 1960er und 70er Jahren und entsprechen sowohl baulich als auch funktional nicht mehr den heutigen Anforderungen an Hygiene, Barrierefreiheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

    Die Zentralen Dienste haben alle Gebäude begangen und in vier Bauzustandsstufen bewertet:

    • Bauzustandsstufe 1 (Neubau): 5 Funktionsgebäude, 1 Funktionsraum
    • Bauzustandsstufe 2 (technisch guter bis sanierungsfähiger Zustand): 19 Funktionsgebäude, 2 Funktionsräume
    • Bauzustandsstufe 3 (entspricht nicht mehr dem Stand der Technik): 20 Funktionsgebäude, 6 Funktionsräume
    • Bauzustandsstufe 4 (Betrieb nicht dauerhaft aufrechterhaltbar): 1 Funktionsgebäude

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    Priorisierung nach baulichen und sportfachlichen Kriterien

    Neben der baufachlichen Bewertung erfolgte eine sportfachliche Bewertung nach fünf Kriterien: Anzahl der Gesamtmannschaften, Mädchen- und Frauenmannschaften, vorhandene Umkleiden, Trainerumkleiden sowie andere Nutzer und Investitionen in Kunstrasen.

    Die vier höchstpriorisierten Anlagen sind:

    • Am Hessenteich (Priorität 1)
    • Gahlensche Straße (Priorität 2)
    • Waldesrand (Priorität 3)
    • Stadtgartenring (Priorität 4)

    Zukunftsfähiges Raumprogramm entwickelt

    Die Verwaltung hat ein standardisiertes Raumprogramm erarbeitet, das sich an den Empfehlungen des Deutschen Fußball-Bundes orientiert. Es umfasst:

    • Mannschaftsumkleiden für Heim- und Gastmannschaften mit barrierefreiem Duschbereich
    • Flexible Einzelumkleiden (All-Gender/barrierefrei)
    • Einzelumkleiden für Platzwart und Schiedsrichter/Lehrer
    • Sanitäranlage für Besucher mit 8 Einzel-WCs, Behinderten-WC und Wickelraum
    • Technikraum und Material-/Geräteraum

    Modulares Baukonzept für effiziente Umsetzung

    Das Raumprogramm wird in einem modularen System mit Rastermaß von etwa 3 × 8 Metern umgesetzt. Diese Bauweise ermöglicht unterschiedliche Ausführungen wie Massivbau, Holzrahmenbau oder Systembau und kann an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

    Die Module können als Riegel oder L-Form konfiguriert und stufenweise realisiert werden. Das Konzept berücksichtigt barrierefreie Erschließung und ermöglicht die Integration ökologischer Anforderungen wie Photovoltaikmodule oder optimierte Dämmstandards.

    Mietrechtliche Herausforderungen bei ersten Prioritäten

    Einige der höchstpriorisierten Gebäude werden derzeit noch zu Wohnzwecken genutzt. Bei der Anlage Am Hessenteich besteht ein aktives Dienstverhältnis mit der dort wohnenden Platzwartin, bei anderen Gebäuden handelt es sich um reine Mietverhältnisse. Die Verwaltung klärt aktuell die organisatorischen und mietrechtlichen Voraussetzungen für den Freizug dieser Gebäude.

    Finanzielle Auswirkungen

    Für die Machbarkeitsstudie der vier prioritären Standorte entstehen Kosten von maximal 220.000 Euro. Die Mittel stehen im Haushalt auf der Finanzstelle für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen an Sportstätten zur Verfügung. Zu den eigentlichen Baukosten können erst nach Abschluss der Machbarkeitsstudie Angaben gemacht werden.

  • Stadt plant neues Funktionsgebäude für Sportplatz Havkenscheider Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.05.2026Betriebsausschuss für die Eigenbetriebenoch nicht beraten
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    03.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    11.06.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Verwaltung will die Modernisierung der Sportanlage Havkenscheider Straße mit einem neuen Umkleidegebäude abschließen. Der Rat soll 3,68 Millionen Euro für den Neubau bewilligen, der in einem kombinierten Planungs- und Realisierungsverfahren umgesetzt werden soll.

    Die Sportplatzanlage Havkenscheider Straße 33 soll ein neues Funktionsgebäude erhalten. Nach dem bereits erfolgten Umbau des Rasenplatzes zu einem Kunstrasenplatz steht nun die Errichtung eines modernen Umkleidegebäudes an, das den heutigen Anforderungen des Sportbetriebs entspricht.

    Hintergrund der Modernisierung

    Ursprünglich sollte der Sportplatz im Rahmen des Projekts „Ostpark – Neues Wohnen“ verlagert werden. Nach Prüfung verschiedener Alternativstandorte wurde diese Planung jedoch verworfen, sodass die Anlage am bisherigen Standort modernisiert wird.

    Im Zuge der Entwässerungsarbeiten für die angrenzende Wohnbebauung musste das ehemalige Tennen-Spielfeld weichen. Als Kompensation wurde der vorhandene Rasenplatz zu einem Kunstrasenplatz umgebaut, der sowohl für Fußball als auch für Lacrosse genutzt werden kann. Die Lacrosse-Abteilung des LFC Laer 1906 trägt dort regelmäßig Trainings- und Ligaspiele aus.

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    Zwei Varianten geprüft

    Eine Machbarkeitsstudie untersuchte zwei mögliche Lösungen für das neue Funktionsgebäude:

    • Variante 1: Sanierung des maroden Bestandsgebäudes mit zusätzlichen Neubauten für fehlende Räume – geschätzte Kosten: 4,39 Millionen Euro brutto
    • Variante 2: Kompletter Rückbau des alten Gebäudes und Neubau in Systembauweise – geschätzte Kosten: 3,68 Millionen Euro brutto

    Die Verwaltung favorisiert Variante 2, da sie kostengünstiger ist und durch die Anwendung der „Energetischen Leitlinien der Stadt“ zu deutlichen Einsparungen bei Strom- und Wärmeversorgung über den gesamten Gebäudelebenszyklus führt.

    Kombiniertes Verfahren geplant

    Abweichend vom üblichen Vorgehen soll ein kombinierter Planungs- und Realisierungsbeschluss gefasst werden. Dies ermöglicht die Vergabe an einen Totalunternehmer, der sowohl Planung als auch Bau übernimmt. Dieses Verfahren verspricht kürzere Projektlaufzeiten und wirtschaftlichere Abwicklung.

    Das geplante Gebäude wird nach Abschluss der Vorentwurfsplanung durch den Totalunternehmer der Politik vorgestellt.

    Finanzierung und Ausstiegsszenario

    Die geschätzten Investitionskosten von 3,68 Millionen Euro brutto (etwa 3,38 Millionen Euro netto) sollen vollständig aus Mitteln des NRW-Infrastrukturgesetzes 2025-2036 finanziert werden. Im aktuellen Haushaltsplan sind bereits 1,4 Millionen Euro eingeplant, weitere 2 Millionen Euro sollen für 2027 veranschlagt werden.

    Die Verwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass bei erheblichen Kostenüberschreitungen im Vergabeverfahren eine Aufhebung der Ausschreibung und Neuprüfung der Maßnahme erfolgen würde.

    Beratungsfolge

    Die Vorlage durchläuft mehrere Gremien:

    • Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe (28. Mai 2026)
    • Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit (29. Mai 2026)
    • Bezirksvertretung Bochum-Ost (3. Juni 2026, Anhörung)
    • Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss (11. Juni 2026)
    • Rat (18. Juni 2026, Entscheidung)
  • Umbau von Sportplätzen verzögert sich weiter

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    03.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    25.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Umwandlung von Rasen- und Tennenspielfeldern in Kunstrasen kommt langsamer voran als geplant. Aktuell stehen fünf Sportplatzanlagen wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung, was die weitere Umsetzung der Prioritätenliste beeinträchtigt.

    Rückstände aus vorheriger Planungsperiode

    Die für 2022 bis 2024 geplanten Maßnahmen konnten bis auf die Anlage Hasenwinkeler Straße alle umgesetzt werden. Dort dauern die Arbeiten aufgrund intensiver bergbaulicher Vorarbeiten und erforderlicher Sicherungsarbeiten noch an.

    Erfolgreich abgeschlossen wurden bereits die Umbauten an folgenden Standorten:

    • Dickebankstraße
    • Gahlensche Straße
    • Heinrich-Gustav-Straße
    • Günnigfeld

    Zusätzlich erfolgten Deckensanierungen bei bestehenden Kunstrasenplätzen an Hasenkampstraße, Berliner Straße, Ruhrstraße, Preins Feld und Urbanusstraße.

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    Aktuelle Baumaßnahmen 2025 bis 2027

    Für die neue Prioritätenliste haben bereits zwei Projekte begonnen: Am Wattenscheider Hellweg/Auf dem Esch und am Freigrafendamm laufen die Baumaßnahmen. Für die Anlage Erbstollen befindet sich der Durchführungsbeschluss im Gremienlauf, während für Am Nordbad die Grundlagenermittlung läuft.

    Die zeitliche Planung sieht vor:

    • 2025: Wat. Hellweg/A.d.Esch, Freigrafendamm
    • 2026: Erbstollen, Am Nordbad
    • 2027: Feenstraße, Markstraße

    Parallel entstehen kleinere FUNino-Spielfelder, wobei das an der Ruhrstraße bereits fertiggestellt ist.

    Jugendspielfeld nicht umsetzbar

    Das geplante Jugendspielfeld auf der Anlage Wattenscheider Hellweg/Auf dem Esch kann derzeit nicht realisiert werden. Die vorgesehene Wiesenfläche wird voraussichtlich als Stellplatzfläche für den Neubau einer Dreifachturnhalle benötigt. Da sich die Turnhallenplanung noch nicht in einem Stadium befindet, das eine abschließende Klärung der Flächeninanspruchnahme erlaubt, ruht das Jugendspielfeld-Projekt.

    Weitere Bauvorhaben belasten Kapazitäten

    Neben den Prioritätenlisten-Maßnahmen läuft auch der Umbau des Rasenspielfeldes Am Hillerberg in Kunstrasen. Zusätzlich dauern die Arbeiten zur Überarbeitung der Rundlaufbahn und der Segmente auf der Anlage Preins Feld an.

    Insgesamt stehen damit aktuell fünf Sportplatzanlagen für den Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zur Verfügung. Die Nutzer wurden auf andere Anlagen verteilt. Erst nach Fertigstellung einzelner Projekte kann die Abarbeitung der Prioritätenlisten fortgesetzt werden.

    Die Verwaltung hatte sich das Ziel gesetzt, jährlich zwei Spielfelder bis 2027 umzubauen, um die ursprünglich für 2025 bis 2030 geplanten Maßnahmen zu beschleunigen.

  • Sportpark Feldmark: Modernisierung der Radsportstrecke geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Stadt entwickelt die bestehende Rennradtrainingsstrecke „Walter-Lohmann-Ring“ im Bezirk Bochum Ost zu einem multifunktionalen Outdoor-Sportareal weiter. Je nach verfügbarem Finanzierungsrahmen sind unterschiedliche Ausbaustufen vorgesehen.

    Aktueller Zustand der Anlage

    Die Sportanlage Feldmark verfügt derzeit über eine asphaltierte Radsportstrecke ohne ergänzende Infrastruktur. Aufenthalts-, Funktions- und barrierefreie Bereiche fehlen vollständig. Die Anlage wird hauptsächlich von einem Mountainbikeverein genutzt. Durch die Entwicklung des Ostparks ist eine steigende Nachfrage nach wohnortnahen Bewegungsflächen zu erwarten.

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    Projektkonzept und Ziele

    Das Projekt Sportpark Feldmark sieht die Weiterentwicklung zu einem frei zugänglichen, multifunktionalen Outdoor-Sportareal vor. Ziel ist die Schaffung eines nutzungsflexiblen Bewegungsraums für verschiedene Bevölkerungsgruppen unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und quartiersbezogenen Anforderungen.

    Drei Planungsvarianten je nach Finanzierung

    Vollausbau mit Projektförderung

    Für diese Variante wurde ein Antrag im Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ gestellt. Der vollständige Ausbau würde umfassen:

    • Ausweitung der MTB-Area mit Trail-Modulen, Hindernissen und Streckenelementen
    • Zusätzliche Trail-Parcours-Ausstattungen und erweiterte Pumptrack-Elemente
    • Sportboxen als digitale Ausleiheinheiten sowie Fitnessgeräte
    • Erweiterte technische Anlagen (Entwässerung, Versickerung, Beleuchtung, elektrische Infrastruktur)
    • Größerer Umfang an befestigten Wegen, Plätzen und Aufenthaltsbereichen
    • Zusätzliche Einbauten wie Bänke, Abstellanlagen und Informationselemente
    • Einen Spielplatz
    • Eine überdachte Multifunktionsfläche
    • Ein Sportheim mit Funktionsräumen, Kursräumen, Sanitäranlagen und Rad-Café
    • Lagerräume und Fahrrad-Waschplatz

    Basisvariante ohne zusätzliche Förderung

    Diese Variante beschränkt sich auf den funktionalen Kern:

    • Flächenbezogene Herstellung der Cross-Country-Anlage
    • Flächenbezogene Herstellung des Pumptracks
    • Ein einzelnes Fitnessgerät der Basisausstattung
    • Technische Anlagen in reduzierter Ausführung
    • Einfache Wege- und Platzbefestigungen ohne zusätzliche Aufenthaltsmodule
    • Nur notwendige Einfriedungen und minimale Einbauten

    Bereits gesicherte Maßnahmen

    Unabhängig von der Förderentscheidung stehen bestimmte Maßnahmen fest, für die bereits eine Förderung von 500.000 Euro aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten wurde:

    • Vorbereitende Erschließungsmaßnahmen (Abwasser, Wasser, Strom, Zisterne)
    • Erdbauarbeiten und Baureifmachung für Pumptrack und MTB-Area
    • Teilsanierung der bestehenden Asphaltstrecke
    • Einfriedung der Gesamtanlage
    • Projektbezogene Kommunikation sowie Planungs- und Steuerungsleistungen

    Umsetzung in Bauabschnitten

    Die Realisierung erfolgt über planungsrechtliche Sicherungen, konzeptionelle Vorbereitungen und aufeinanderfolgende Bauabschnitte. Diese bestehen aus Erschließungsmaßnahmen, der Herstellung von Sport- und Bewegungsflächen sowie dem Bau der zugehörigen Infrastruktur.

    Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit nimmt die Mitteilung der Verwaltung am 29. Mai 2026 zur Kenntnis.

  • Open Sunday bietet Grundschulkindern Bewegung an Sonntagen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum führt das Projekt „Open Sunday“ fort, bei dem Turnhallen an Sonntagen für Grundschulkinder geöffnet werden. 2025 fanden sechs Termine in der Frauenlob-Grundschule statt, auch 2026 soll das Angebot wieder verfügbar sein.

    Das ursprünglich vom Stadtsportbund Bochum initiierte Projekt wird seit 2024 in Kooperation zwischen der Stadt und dem Stadtsportbund mit seinen angeschlossenen Sportvereinen durchgeführt. Die Stadt gewährt hierfür einen jährlichen Zuschuss.

    Ziel: Bewegung in der dunklen Jahreszeit

    Mit der sonntäglichen Öffnung von Turnhallen sollen insbesondere Grundschulkinder in der dunklen und kalten Jahreszeit verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote wahrnehmen können. Die Angebote finden in Sporthallen statt, die normalerweise sonntags nicht genutzt werden.

    Qualifizierte Übungsleiter führen die Sportangebote durch. Ziel ist es, den Spaß am gemeinsamen Sport zu fördern und Kinder zu motivieren, sich langfristig dem Sport zu widmen und idealerweise einem Bochumer Sportverein beizutreten.

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    Durchführung 2025

    Im Jahr 2025 fand „Open Sunday“ an insgesamt sechs Sonntagen im November und Dezember statt. Jede Aktion dauerte zwei Stunden von 14:00 bis 16:00 Uhr. Alle Termine wurden in der Turnhalle der Frauenlob-Grundschule in Hiltrop durchgeführt.

    Zwei Termine konnten in Kooperation mit dem TV Gerthe e.V. realisiert werden. Neben dem Bewegungsangebot hatte der Sportverein die Gelegenheit, seine Angebote vorzustellen und die Kinder für den Vereinssport zu begeistern. An allen Terminen waren jeweils vier Übungsleiter vor Ort.

    Positive Resonanz bei Kindern

    Für die teilnehmenden Kinder standen bei jedem Termin kleine Snacks und Getränke zur Verfügung. Eine Teilnahme war ohne vorherige Anmeldung möglich.

    Die Bewerbung erfolgte über umliegende Grundschulen sowie eine Förderschule mit Primarstufe. Jede Schule erhielt Postkarten-Flyer zum Verteilen sowie eine digitale Version zur Weiterleitung an die Eltern. Zusätzlich wurde ein Plakat an der Eingangstür der Turnhalle aufgehängt.

    Das Feedback zeigt, dass die Kinder das vielfältige Bewegungsangebot mit Begeisterung angenommen haben. Insgesamt nahmen mehrere Gruppen von jeweils bis zu 20 Kindern an der Aktion teil.

    Fortsetzung 2026 geplant

    Auch in diesem Jahr soll „Open Sunday“ wieder stattfinden. Eine Ausweitung der Bewerbung soll dazu beitragen, zukünftig noch mehr Kinder anzusprechen und zum Mitmachen zu motivieren.

  • Bochum entwickelt Konzept zur Förderung von Trendsportarten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat ein Konzept zur systematischen Erkennung und Förderung von Trends im Sport entwickelt. Erstmals sollen auch Akteure außerhalb des Stadtsportbunds unterstützt werden können.

    Neue Förderkriterien für Trendsportarten

    Das Referat für Sport und Bewegung hat unter der Leitung von Katharina Kram und Tim Mücke ein umfassendes Konzept zur Förderung von Trends im Sport erarbeitet. Das Konzept soll dem Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 zur Entscheidung vorgelegt werden.

    Zentraler Bestandteil des Konzepts sind Kriterien zur Beurteilung der Förderwürdigkeit von Trendsportarten sowie ein systematisches Vorgehen zur frühzeitigen Entdeckung aktueller Trends. Bisher waren Förderungen nach der städtischen Sportförderrichtlinie ausschließlich auf Mitgliedsvereine des Stadtsportbunds beschränkt.

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    Konkrete Fördermaßnahmen geplant

    Das Konzept definiert klare Förderziele: die Bekanntmachung und Etablierung neuer Trendsportarten sowie die Gewinnung von Aktiven für diese Sportarten. Als konkrete Fördermaßnahmen sind vorgesehen:

    • Zugang zu städtischen Sportflächen
    • Erhöhung der Sichtbarkeit und Vernetzung
    • Finanzielle Unterstützung

    Anpassung der Richtlinien erforderlich

    Der Ausschuss soll die Verwaltung beauftragen, einen Vorschlag zur Änderung der bestehenden Richtlinien zu erarbeiten, insbesondere der Sportförderrichtlinie. Zusätzlich soll eine eigene Unterseite auf der städtischen Website zu diesem Thema erstellt werden.

    Die Verwaltung schätzt die finanziellen Auswirkungen als gering ein. Die erforderlichen Mittel sollen aus dem bestehenden Budget der Sportförderung finanziert werden.