Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 23.01.2026 | Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
Die Linksfraktion im Rat will vor der geplanten Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr wissen, welche Investitionen und Infrastrukturmaßnahmen für die in Bochum geplanten Wettbewerbe Fußball und Moderner Fünfkampf erforderlich sind.
Das Land Nordrhein-Westfalen plant zusammen mit 16 Kommunen aus der Region Rhein-Ruhr eine Bewerbung für die Olympischen Spiele, die dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bis zum 6. Juni 2026 vorgelegt werden soll. Bochum soll dabei Austragungsort für die Wettbewerbe Fußball und Moderner Fünfkampf werden.
Sechs Fragen zu Sportstätten und Kosten
In ihrer Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 23. Januar 2026 stellen die Ratsmitglieder Sarah Lange und Elias Bala sechs konkrete Fragen. Sie wollen zunächst wissen, in welchen Sportstätten die Wettbewerbe durchgeführt werden sollen und in welchem Zustand sich diese zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele – beispielsweise im Jahr 2044 – befinden werden.
Besonders im Fokus stehen die finanziellen Aspekte: Die Fraktion fordert Auskunft über laufende Instandhaltungskosten, zusätzliche Investitionen für die Wettbewerbstauglichkeit und eine Darstellung der notwendigen Kosten unter dem aktuellen Finanzrahmen.
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Weitere Fragen betreffen zusätzliche Infrastrukturprojekte rund um die Wettkampfstätten wie Parkplätze, Straßenzubringer und Sicherheitsmaßnahmen. Auch stadtweite Infrastrukturmaßnahmen, die durch das große Personenaufkommen bei Olympischen Spielen notwendig würden, stehen im Fokus der Anfrage.
Die Linke möchte außerdem erfahren, ob bereits Anfragen und Anforderungen des Landes NRW bei der Stadtverwaltung vorliegen und mit welchem Zeitfenster für den ÖPNV-Transport vom Hauptbahnhof zu den Wettkampfstätten gerechnet wird.
DOSB-Bewertungsmatrix als Grundlage
Hintergrund der Anfrage ist die am 6. Dezember 2025 auf der Mitgliederversammlung des DOSB verabschiedete Bewertungsmatrix, die drei ausschlaggebende Bewertungskriterien enthält: Sportfachliche und operative Eignung, Kosten und Finanzierung sowie infrastrukturelle Sonderprojekte.
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