Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 12.02.2026 | Ausschuss für Kultur und Tourismus | Einstimmig nach Beschlussvorschlag |
| 11.03.2026 | Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss | noch nicht beraten |
| 19.03.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Das Kunstmuseum erhält möglicherweise eine bedeutende Schenkung: 68 Arbeiten auf Papier des Schweizer Künstlers Bruno Heller im Wert von rund 138.600 Euro sollen die städtische Sammlung erweitern. Der Rat muss über die Annahme entscheiden.
Schenkung aus der Schweiz
Barbara Heller Weber aus Männedorf bietet dem Kunstmuseum 68 Kunstwerke ihres verstorbenen Vaters Bruno Heller (1925-2014) als Schenkung an. Ihr Bruder Urs Heller aus Port Jefferson (USA) hat als Miterbe seine Einwilligung erteilt. Die Museumsleitung befürwortet die Erweiterung der städtischen Sammlung um diese Werke.
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Jetzt abonnierenVielfältiges Schaffen dokumentiert
Die Sammlung umfasst Collagen und Druckgrafiken aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. Zentrale Werkgruppen wie „Architekturillusionen“, „Abstrakte Landschaften“, „Bildvisionen“ und „Hommage á Soutter“ sind vertreten. Die Werke entstanden zwischen den 1970er Jahren und den 2000er Jahren und zeigen die künstlerische Entwicklung Bruno Hellers.
Beitrag zur Copy Art
Bruno Heller war ein Schweizer Künstler, der mit seinen Fotokopie-Collagen einen bedeutenden Beitrag zur sogenannten Copy Art leistete. Neben der Collage war er auch in Malerei und Druckgrafik tätig. Seit 2014 wird sein Werk von Tochter Barbara Heller Weber und Kunsthistorikerin Johanna Wirth Calvo aufgearbeitet und ist auf der Website www.brunoheller.ch sowie in zwei Publikationen dokumentiert.
Beratung in mehreren Gremien
Da der Schenkungswert über der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters liegt, muss der Rat entscheiden. Zunächst berät der Ausschuss für Kultur und Tourismus am 12. Februar vor, gefolgt vom Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. März. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat am 19. März.
Für die Stadt entstehen durch die Schenkung keine finanziellen Verpflichtungen über die übliche konservatorische Betreuung und museale Lagerung hinaus. Die rund 6.000 Kunstwerke umfassende Museumssammlung wird regelmäßig durch Ankäufe, Zustiftungen und Schenkungen erweitert.
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