Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 20.01.2026 | Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
Nach der jüngsten Schneeperiode kritisiert die Ratsfraktion Die Linke die mangelnde Räumung von Radverkehrsanlagen und stellt Anfrage im Mobilitätsausschuss.
Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe hat zur Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 20. Januar 2026 eine Anfrage zum Winterräumdienst eingereicht. Darin bemängelt sie, dass trotz festgelegter Prioritäten im Radverkehrskonzept die Radwege bei der Schneeräumung vernachlässigt würden.
Radwege stundenlang unpassierbar
Laut dem städtischen Radverkehrskonzept haben Radverkehrsanlagen beim Winterdienst Vorrang vor dem Kfz-Verkehr – nur der ÖPNV steht in der Prioritätenliste höher. In der Praxis zeige sich jedoch ein anderes Bild: Während Straßen von Schnee und Eis befreit wurden, seien Radwege über Stunden nicht sicher befahrbar gewesen.
Erschwerend komme hinzu, dass Schnee von Gehwegen teilweise auf die Radwege geschoben werde. Die Folge: Radfahrende weichen auf die Fahrbahn aus und stoßen dort auf Unverständnis bei Autofahrenden.
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Jetzt abonnierenVier Fragen an die Verwaltung
Die Linke will von der Verwaltung wissen, wie künftig sichergestellt werden kann, dass die Prioritäten des Radverkehrskonzepts eingehalten werden. Zudem fragt die Fraktion nach konkreten Maßnahmen zur Gefahrenvorbeugung sowie nach Möglichkeiten, alle Verkehrsteilnehmenden für die Situation zu sensibilisieren. Auch die Zahl der Stürze und Unfälle aufgrund von Glatteis oder mangelnder Räumung soll die Verwaltung benennen.
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