Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 05.02.2026 | Rat | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion Stadtgestalter/Volt zu integrativen Bewegungsangeboten geantwortet. Demnach sollen die „Glücksliga“ und die „Open Sundays“ auch künftig unterstützt werden – eine Ausweitung der Förderung ist jedoch nicht vorgesehen.
Die Sportverwaltung bewertet das Engagement von Vereinen in der integrativen Handball-Glücksliga grundsätzlich positiv. Seit September 2025 nimmt mit den „Glücksriemkern“ des SV Teutonia Riemke erstmals ein lokaler Verein an der Liga teil, die Kindern mit Entwicklungsstörungen positive Sporterfahrungen ermöglichen will.
Bestehende Fördermöglichkeiten gelten für alle Vereine
Eine gesonderte Förderung für Glücksliga-Teilnehmer wird es nicht geben. Alle Sportvereine können gleichermaßen Zuwendungen nach der städtischen Sportförderrichtlinie beantragen und subventionierte Sportanlagen nutzen. Gesonderte Haushaltspositionen hält die Verwaltung angesichts der geringen Zahl teilnehmender Vereine für nicht erforderlich.
Die Stadt tritt zudem nicht als Sponsoring-Partner für Sportvereine auf. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund will die Verwaltung jedoch künftig auf das Angebot der Glücksliga aufmerksam machen.
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Jetzt abonnierenOpen Sundays bleiben auf Wintermonate beschränkt
Das kostenlose Bewegungsangebot „Open Sunday“ für Grundschulkinder fand im November und Dezember 2025 an sechs Sonntagen statt. Eine Ausweitung auf Januar und Februar war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die Verwaltung plant jedoch, das Angebot im Winter 2026/2027 fortzusetzen.
Eine Ausdehnung auf Sommermonate lehnt die Verwaltung ab: In der warmen Jahreszeit bestünden ausreichend Möglichkeiten für Bewegung im Freien.
BOlympiade als etabliertes Alternativangebot
Einen eigenen „Glücks-Cup Ruhrgebiet“ nach dem Vorbild des Events in Lemgo sieht die Verwaltung als nicht notwendig an. Der Stadtsportbund veranstalte seit über 20 Jahren erfolgreich die BOlympiade für Kinder mit geistigen Entwicklungsstörungen aus dem gesamten Ruhrgebiet. Dieses etablierte Mehrsport-Event erreiche bereits viele Kinder und Jugendliche der Zielgruppe.
Darüber hinaus fördert die Stadt weitere integrative Angebote wie das Schwimmprojekt „Schwimm Mit“, das Projekt „Mädchen an den Ball“, den inklusiven Hochseilgarten sowie Sportgutscheine für alle Grundschulkinder.
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