Stadtrat entscheidet über Besetzung von Aufsichtsräten bei Versorgungsunternehmen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

Der Rat soll im Dezember die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt in den Gremien der kommunalen Energie- und Wasserversorger neu bestellen. Die Verwaltung hat eine entsprechende Beschlussvorlage für insgesamt 16 Unternehmen vorgelegt.

Nach der Kommunalwahl müssen die städtischen Vertreter in den Beteiligungsunternehmen neu benannt werden. Die Vorlage umfasst sowohl unmittelbare als auch mittelbare Beteiligungen im Bereich Versorgung, Energie und Wasser – von der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (ewmr) über die Stadtwerke Bochum bis hin zur Gelsenwasser AG.

Oberbürgermeister Lukat für mehrere Aufsichtsräte vorgesehen

Für die zentralen Aufsichtsratspositionen ist Oberbürgermeister Jörg Lukat vorgesehen. Er soll unter anderem in den Aufsichtsräten der ewmr und der Holding für Versorgung und Verkehr GmbH (HVV) den Vorsitz übernehmen. Die Kämmerin Dr. Eva Maria Hubbert wird als Vertreterin in den Gesellschafterversammlungen der wichtigsten Beteiligungen benannt, ihr Stellvertreter ist Sebastian Kopietz.

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Komplexe Beteiligungsstruktur

Die Vorlage bildet die verschachtelte Struktur der kommunalen Beteiligungen ab. Die Stadt hält an der ewmr 57 Prozent, die wiederum 99 Prozent an der HVV besitzt. Diese ist Mehrheitsgesellschafterin der Stadtwerke Bochum Holding GmbH. Über diese Konstruktion werden weitere Unternehmen wie die Stadtwerke Bochum GmbH, die WasserWelten Bochum GmbH und Beteiligungen an der Gelsenwasser AG gesteuert.

Frauenquote als Vorgabe

Die Verwaltung weist in der Vorlage auf die Anforderungen des Landesgleichstellungsgesetzes hin. Danach sollen Wahllisten einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent aufweisen. Bei den einzelnen Gremien wird jeweils angegeben, wie viele Frauen zur Erreichung dieser Quote benannt werden müssten – bei der HVV etwa vier von zehn Anteilseignervertretern.

Der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss berät die Vorlage am 11. Dezember vor, die endgültige Entscheidung trifft der Rat am 18. Dezember 2025.

Unterlagen

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