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Straßenlaternen in Grumme: Verwaltung räumt Fehler bei Beleuchtung ein

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Stadtverwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zur dunkleren Straßenbeleuchtung im Stadtparkviertel geantwortet. Bei der Lessingstraße ist ein Planungsfehler aufgetreten, der kurzfristig behoben werden soll. Das gesamte Viertel wird schrittweise auf LED-Beleuchtung umgerüstet.

Umfang der Modernisierung

Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung wird durch die Stadtverwaltung beauftragt und von den Stadtwerken Bochum Netz GmbH ausgeführt. In den Straßen Lessingstraße (19 Lichtpunkte), Freiligrathstraße (18 Lichtpunkte) und Am Alten Stadtpark (19 Lichtpunkte) wurden die Arbeiten kürzlich abgeschlossen. Bereits zwischen 2014 und 2021 waren die Bergstraße, Gudrunstraße und Klinikstraße umgerüstet worden.

Langfristig soll das gesamte Stadtparkviertel auf LED-Technologie umgestellt werden. Als nächstes ist die Herderallee mit voraussichtlich acht Lichtpunkten geplant, konkrete Termine stehen jedoch noch nicht fest.

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Energieeinsparung von 60 Prozent

Die LED-Leuchten sparen durchschnittlich 60 Prozent Energie gegenüber den konventionellen Vorgängern ein. In den drei bereits fertiggestellten Straßen konnte die Anschlussleistung um etwa 1.450 Watt reduziert werden, was einer jährlichen Einsparung von circa 5.800 Kilowattstunden entspricht.

Denkmalschutz war kein Kriterium

Bei der Auswahl der neuen Laternenköpfe wurde der Denkmalschutz nicht berücksichtigt. Die Verwaltung begründet dies damit, dass die Beleuchtung nicht Bestandteil der Denkmalbereichssatzung sei. Die alte Beleuchtung sei etwa 15 Jahre alt und entspreche ohnehin nicht dem Stand von 1993, als das Viertel unter Denkmalschutz gestellt wurde. Daher wurden Standard-Leuchten gewählt, die auch im restlichen Stadtgebiet verwendet werden.

Planungsfehler bei Lessingstraße

Die Verwaltung räumt ein, dass bei der lichttechnischen Berechnung der Lessingstraße ein Fehler unterlaufen ist. Dieser soll kurzfristig durch Leuchtenwechsel und Masterhöhung behoben werden. Die anderen Straßen entsprechen der aktuellen Norm DIN EN 13201 für Straßenbeleuchtung.

Nachträgliche Anpassungen möglich, aber aufwendig

Farbtemperatur und Design können nur durch einen kompletten Leuchtenwechsel angepasst werden. Der Lichtstrom lässt sich nachträglich ändern, erfordert aber das einzelne Anfahren und Umprogrammieren jeder Leuchte.

Kosten von 1,55 Millionen Euro jährlich

Die Kosten für den Austausch eines Beleuchtungsmasts liegen je nach Tiefbauaufwand zwischen 2.500 und 6.500 Euro. Für die Straßen Am Alten Stadtpark, Lessingstraße, Freiligrathstraße und Herderallee betragen die durchschnittlichen Kosten etwa 3.300 Euro je Leuchte.

Jährlich stehen 1,55 Millionen Euro für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Haushalt zur Verfügung, ergänzt durch Fördermittel von etwa 0,5 Millionen Euro im Jahr 2026.

Unterlagen

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