Schlagwort: Straßenbeleuchtung

  • Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf bei Parksituation an der Hordeler Heide in Hordel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Mitte(S. auch Protokollierung „Vor Eintritt in die Tagesordnung“) Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
    25.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung Bochum hat eine Nachfrage der CDU-Fraktion zur Verkehrssituation im Umfeld der Gemeinschaftlichen Grundschule an der Hordeler Heide beantwortet. Eine Ausweitung des bestehenden Park- und Halteverbots in Richtung Berthastraße oder eine Intensivierung der Verkehrsüberwachung hält die Verwaltung demnach nicht für erforderlich.

    Hintergrund der Anfrage

    Die CDU-Fraktion hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 5. März 2026 nachgefragt, ob parkende Fahrzeuge am Ende der bestehenden Park-/Halteverbotszone – dort, wo die Berthastraße in die Hordeler Heide mündet – für stadteinwärts Fahrende die frühzeitige Wahrnehmung des Gegenverkehrs beeinträchtigen und damit ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Fraktion hatte unter anderem einen gemeinsamen Ortstermin sowie die Beteiligung der Anwohnerschaft vorgeschlagen.

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    Ergebnisse der Ortsbegehung

    Das Tiefbauamt beantwortet die sieben Einzelfragen der CDU-Fraktion wie folgt:

    • Letzte Ortsbegehung: Die Verkehrssituation wurde im Rahmen einer früheren SPD-Anfrage bereits mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten begutachtet. Aufgrund der CDU-Nachfrage erfolgte eine erneute Begehung, zuletzt am 26. März 2026 zu Schulbeginn.
    • Beeinträchtigung durch ruhenden Verkehr: Bei der Beobachtung über einen längeren Zeitraum wurden keine problematischen Situationen festgestellt. Gewisse Beeinträchtigungen im Begegnungsverkehr seien verkehrsüblich. Die Verkehrsteilnehmenden verhielten sich rücksichtsvoll; die Verkehrssicherheit war nach Einschätzung der Verwaltung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
    • Behördliche Stellungnahmen: Die städtische Verkehrsüberwachung konnte keine Auffälligkeiten im fließenden Verkehr feststellen. Die Polizei hat ebenfalls keine Anmerkungen; das Unfalllagebild im Schulumfeld sei „gänzlich unauffällig“.
    • Erkenntnisse aus Kontrollen 2025: Im Rahmen von Kontrollen in der Dahlhauser Heide wurden an dieser Stelle keine besonderen Auffälligkeiten im ruhenden Verkehr festgestellt. Der Straßenbereich weise – im Gegensatz zu anderen Straßen in der Dahlhauser Heide – eine ausreichende Restbreite bei parkenden Fahrzeugen auf.
    • Gemeinsamer Ortstermin und Anwohnerbeteiligung: Die Verwaltung sieht hierfür keine Notwendigkeit. Verkehrszeichen würden nur dort angeordnet, wo dies aufgrund besonderer Umstände zwingend geboten ist. Eine solche Notwendigkeit habe sich bei diversen Begutachtungen nicht ergeben.
    • Regelmäßige Kontrollen: Der Nahbereich der Grundschule wird durch die städtische Verkehrsüberwachung regelmäßig kontrolliert, einschließlich Geschwindigkeitsmessungen. Verkehrsverstöße träten kaum auf. Zu Schulbeginn und Schulende komme es vereinzelt vor, dass Eltern kurzzeitig im Bereich des absoluten Halteverbots stehen. Der Bezirksdienst der Polizei suche Grundschulen regelmäßig im Rahmen der Schulwegsicherung auf.
    • Erweiterung der Kontrollen zum Schuljahresbeginn 2026/2027: Angesichts der unauffälligen Kontrollbilanz und anderer als problematischer eingestufter Schulbereiche im Stadtgebiet hält die städtische Verkehrsüberwachung eine Ausweitung nicht für zwingend notwendig. Zum Schulanfang führen Bezirksdienst und Verkehrsunfallprävention der Polizei jedoch jährlich intensive Präventions- und Repressionsmaßnahmen an Schulen durch.

    Weiteres Verfahren

    Die Antwort der Verwaltung wird der Bezirksvertretung Bochum-Mitte in ihrer Sitzung am 25. Juni 2026 zur Kenntnisnahme vorgelegt.

    Unterlagen

  • Verwaltung verschiebt Arbeiten an Herzogstraße auf 2027

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Mitte(S. auch Protokollierung „Vor Eintritt in die Tagesordnung“) Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum wird Mängel nach Abschluss der Bauarbeiten an der Herzogstraße erst im kommenden Jahr beheben. Die SPD-Bezirksfraktion hatte auf falsch stehende Laternen, fehlende Verkehrsschilder und kahle Grünflächen hingewiesen.

    Mehrere Mängel nach Baumaßnahme

    Nach umfangreichen Baumaßnahmen an der Herzogstraße in den Jahren 2024 und 2025, bei denen unter anderem ein neuer Kanal verlegt wurde, sind verschiedene Probleme entstanden. Die SPD-Bezirksfraktion hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 5. März 2026 auf folgende Mängel hingewiesen:

    • Zwei Laternen wurden nicht an den Straßenrand zurückversetzt
    • An einer falsch positionierten Laterne befindet sich ein Tempo-30-Schild bei der Kindertagesstätte, das von der Straße aus kaum sichtbar ist
    • Das Tempo-50-Schild nach der Kindertagesstätte in Richtung Dorstener Straße fehlt
    • Die Grünfläche vor dem Containerstandort ist komplett kahl – weder Bäume noch Sträucher wurden nachgepflanzt

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    Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen

    Das Tiefbauamt teilte mit, dass die Maßnahme noch nicht vollständig abgeschlossen sei und deshalb die Anpassungen der Beschilderung, der Beleuchtung sowie die Nachpflanzung noch nicht veranlasst worden seien.

    Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im Mai 2026 beendet werden. Der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 beginnen.

    Weitere Arbeiten während der Bauphase

    Versetzungen und Anpassungen von Verkehrszeichen und Straßenbeleuchtung sollen während der weiteren Bauphase je nach den örtlichen Erfordernissen erfolgen. Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte nimmt die Antwort der Verwaltung am 21. Mai 2026 zur Kenntnis.

  • Verwaltung regelt Zuständigkeiten für Beleuchtung historischer Gebäude

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten
    RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Stadt Bochum hat auf eine CDU-Anfrage zur Beleuchtung historischer Gebäude geantwortet. Dabei wird deutlich: Es gibt keinen zentralen Ansprechpartner, die Zuständigkeiten sind auf verschiedene Bereiche verteilt. Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung für alte Beleuchtungsanlagen sind bekannt.

    Die Verwaltung bestätigt, dass es innerhalb der Stadtverwaltung keinen zentralen Ansprechpartner für die Beleuchtung besonderer Gebäude gibt. Die Zuständigkeiten sind je nach Eigentümerschaft und Betreiber unterschiedlich verteilt.

    Verteilte Zuständigkeiten je nach Trägerschaft

    Bei Gebäuden in städtischer Trägerschaft sind die Zentralen Dienste für Unterhaltung und Instandsetzung der Gebäudebeleuchtung zuständig. Dazu gehören unter anderem:

    • Historisches Rathaus
    • Haus Kemnade
    • Schauspielhaus
    • Kunstmuseum
    • Planetarium

    Tochtergesellschaften wie die BoVG (Jahrhunderthalle, Ruhrcongress) oder private Eigentümer sind eigenverantwortlich für ihre Beleuchtung zuständig. Brückengebäude und sogenannte Kunstlichttore stehen unter Verwaltung des Tiefbauamtes, während die Stadtwerke Bochum als Betreiber der Beleuchtung fungieren.

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    Ersatzteilprobleme sind bekannt

    Die Verwaltung bestätigt das von der CDU-Fraktion angesprochene Problem der schwierigen Ersatzteilbeschaffung für ältere Beleuchtungsanlagen. Im Zuge der Instandhaltung werde „situativ lösungsorientiert und wirtschaftlich“ gehandelt. Als positives Beispiel wird das historische Rathaus genannt, wo bei Sanierungsmaßnahmen bereits energiesparende Systeme installiert wurden.

    Denkmalschutz bei Beleuchtungsänderungen

    Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich, wenn die Gebäudebeleuchtung dem Denkmal zugeordnet ist. Als Beispiel nennt die Verwaltung die Kugel- und Tulpenleuchten an der Fassade des historischen Rathauses.

    Keine gesonderte Finanzierung geplant

    Aufgrund der verteilten Zuständigkeiten plant die Verwaltung keine gesonderte Finanzierung für eine umfassende Umstellung der Beleuchtung. Bei finanziellen Investionen zur Sanierung der Beleuchtung sollen die jeweiligen, für die Bewirtschaftung verantwortlichen Fachbereiche einbezogen werden.

  • CDU-Fraktion fragt nach Beleuchtung für Fuß- und Radweg in Stiepel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Süd fordert eine bessere Ausleuchtung des Weges von Stiepel-Frische zur Königsallee. Der 200 Meter lange Abschnitt ist unbeleuchtet und wird auch von Schulkindern genutzt.

    Sicherheitsbedenken auf Schulweg

    In einer Anfrage zur Bezirksvertretung Bochum-Süd weist die CDU-Fraktion auf einen unbeleuchteten Wegeabschnitt hin. Wenn Fußgänger oder Radfahrer vom Ortskern Stiepel-Frische kommend in die Königsallee einbiegen, sind die ersten 200 Meter ohne Beleuchtung. Erst an der Bushaltestelle gibt es wieder Licht.

    Besondere Brisanz erhält das Thema durch die Tatsache, dass der beschriebene Wegeabschnitt auch Teil des Schulweges der Schülerinnen und Schüler der Gräfin-Imma-Schule ist.

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    Zwei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Johannes Kuriewicz, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksvertretung Bochum-Süd, richtet zwei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Ist seitens der Verwaltung geplant, den Straßenabschnitt mit Leuchtmitteln auszustatten?
    • Welche alternativen Lösungsvorschläge bietet die Verwaltung, um den Wegeabschnitt sicherer zu machen?

    Die Anfrage soll in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd am 28. April 2026 behandelt werden.

  • LED-Beleuchtung für Kinderspielplatz Am Ruhrort wird verbessert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Verwaltung plant die Erneuerung der Beleuchtung rund um den Kinderspielplatz Am Ruhrort in Dahlhausen. Drei veraltete Leuchten sollen durch LED-Technik ersetzt und zwei zusätzliche Leuchten installiert werden. Die Maßnahmen erfolgen kostenfrei im Rahmen der Unterhaltung durch die Stadtwerke.

    Situation vor Ort analysiert

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest hatte im Januar eine Anfrage zur Beleuchtungssituation am Kinderspielplatz Am Ruhrort gestellt. Dabei ging es um die Sicherheit für Anwohner und Spaziergänger in den Abendstunden.

    Das Umwelt- und Grünflächenamt bestätigt nach einer Prüfung vor Ort, dass die Beleuchtung grundsätzlich ausreichend ist, aber verbessert werden kann. Besonders der etwa 25 Meter lange Abschnitt unter größeren Bäumen ist schlecht zu erkennen. Eine defekte Leuchte auf dem Spielplatzgelände soll repariert werden.

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    Kompromiss zwischen Natur und Sicherheit

    Der Spielplatz ist Teil der Freifläche „Wildnis für Kinder“, die in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet angelegt wurde und einen naturnahen Charakter anstrebt. Die Verwaltung sieht die bestehende Beleuchtung als Kompromiss zwischen unbeleuchteter Naturnähe und Sicherheitsgefühl.

    Der Weg über den Spielplatz wird vermutlich von Anwohnern als Abkürzung zu Kindergarten und Einzelhandel genutzt, ist jedoch nur lokal bekannt, da er nur über Privatwege zu erreichen ist.

    Technische Umsetzung geplant

    • Drei Bestandsleuchten aus den Jahren 1972 und 2004 werden durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt
    • Zwei zusätzliche Leuchten werden an bestehenden Masten auf Höhe der Hausnummern 44 und 26A Am Ruhrort ergänzt
    • Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen der Unterhaltung der Beleuchtung durch die Stadtwerke ohne zusätzliche Kosten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest wird die Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 29. April zur Kenntnis nehmen.

  • Beleuchtung für Schulweg am Ruhrauenpark geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung will den Schulweg von der Willi-Geldmacher-Straße über den Panoramaweg zum Bahnhof Dahlhausen mit solarbetriebenen Leuchten ausstatten. Für 37.000 Euro sollen sechs Lampen entlang des Radwegs installiert werden, um die Sicherheit der täglich knapp hundert Schüler zu erhöhen.

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest auf die fehlende Beleuchtung des viel genutzten Schulwegs hingewiesen. Zahlreiche Kinder aus dem Ruhrauenpark nutzen täglich den Weg über die Willi-Geldmacher-Straße und den anschließenden Panoramaweg zur Grundschule Dahlhausen. In den dunklen Morgenstunden im Herbst und Winter sei dieser Bereich unbeleuchtet und damit unsicher.

    Zwei Varianten entwickelt

    Das Umwelt- und Grünflächenamt hat nach eigenen Angaben zwei Lösungsansätze geprüft:

    • Variante A: Vier Leuchten im Abschnitt zwischen Willi-Geldmacher-Straße 218 und der kleinen Boul- und Freizeitanlage für 30.000 Euro
    • Variante B: Sechs Leuchten entlang des gesamten Panoramawegs bis zum westlichen Ende der Wohnbebauung an der Pfarrer-Fischer-Straße für 37.000 Euro

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    Solarleuchten als umweltschonende Lösung

    Um kostenintensive Erdarbeiten und Beschädigungen in Wurzelbereichen zu vermeiden, schlägt die Verwaltung kabelungebundene Solar- oder Akkuleuchten vor. Diese Technologie wurde bereits erfolgreich vor der Vels-Heide-Schule eingesetzt. Die Leuchten können eine zeitlich abgestimmte Beleuchtung während der Schulwegenutzung gewährleisten und sind auf mindestens 20 Tage autarken Betrieb ausgelegt.

    Als Modell ist die „Protos 275“ des Herstellers Photinus vorgesehen. Die Leuchten sollen konzentriert an Einmündungen, Kreuzungsbereichen, Kurven und unübersichtlichen Stellen aufgestellt werden, um geringstmögliche Lichtemissionen zu gewährleisten.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Finanzierung nur für Grünbereich gesichert

    Während für Variante A derzeit keine außerplanmäßigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann Variante B im Jahr 2026 aus Mitteln für den Ausbau von Radwegen finanziert werden. Die 37.000 Euro umfassen Material, Aufstellung und Wartung. Verbrauchskosten fallen nicht an.

    Bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren belaufen sich die jährlichen Abschreibungen auf 1.850 Euro. Der anfängliche jährliche Zinsaufwand liegt bei etwa 1.000 Euro.

  • Verwaltung sieht keine Probleme bei Gehwegbeleuchtung im Stadtparkviertel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt weist Kritik an der Beleuchtung von Gehwegen im Stadtparkviertel zurück. Die Straßenbeleuchtung entspreche den geltenden Normen, lediglich in der Lessingstraße sei ein technischer Fehler aufgetreten, der behoben werde.

    Anfrage zu schwacher Gehwegbeleuchtung

    Die Stadtgestalter und Volt-Fraktion hatten in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte auf Bürgerbeschwerden über schlecht ausgeleuchtete Gehwege im Stadtparkviertel hingewiesen. Während die Fahrbahnen gut beleuchtet seien, lägen die Gehwege oft im Dunkeln. Dies gefährde insbesondere seh- und mobilitätseingeschränkte Menschen.

    Die Fraktion verwies auf rechtliche Verkehrssicherungspflichten der Stadt sowie auf Sicherheitskonzepte, die bessere Beleuchtung als kriminalpräventive Maßnahme empfehlen. Bereits 2019 sei ein Beleuchtungskonzept angeregt worden, erst 2023 habe die Stadt einen Lichtaktionsplan in Auftrag gegeben.

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    Verwaltung beruft sich auf technische Normen

    Das Tiefbauamt begründet die unterschiedliche Ausleuchtung von Fahrbahn und Gehweg mit der DIN-Norm EN 13201, nach der Gehwege nicht so hell beleuchtet werden müssten wie Straßen. Die Straßen im Stadtparkviertel entsprächen dieser Norm.

    Zu möglichen Folgen für Geschlechtergerechtigkeit, Kriminalprävention oder Inklusion lägen der Verwaltung keine Erkenntnisse vor. Da die Anlagen den aktuellen technischen Normen entsprächen, seien keine weiteren Anpassungen geplant.

    Nur Lessingstraße wird nachgebessert

    Lediglich in der Lessingstraße räumt die Verwaltung einen Fehler bei der lichttechnischen Berechnung ein, der „in Kürze“ behoben werden soll. Für andere Bereiche wird auf ein Problem bei stärkerer Gehwegbeleuchtung hingewiesen: Diese würde zu einer Aufhellung der Fassaden und möglicherweise zur Blendung der Anwohnenden führen.

    Lichtaktionsplan ohne Einfluss auf Gehwege

    Der bereits beauftragte Lichtaktionsplan befindet sich noch in verwaltungsinterner Abstimmung. Die Politik soll informiert werden, sobald Ergebnisse vorliegen. Auf die Gehwegbeleuchtung werde der Plan voraussichtlich keinen Einfluss haben, da diese „klar definierten, rechtlichen Vorgaben folgen muss“.

  • Teststrecken für verschiedene Farbtemperaturen bei Straßenbeleuchtung geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt erweitert ihre Versuche mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in der Straßenbeleuchtung. Nach einem kleinen Test vor dem Bergbaumuseum sollen nun vier Stichstraßen mit verschiedenen LED-Leuchten ausgestattet werden.

    Erweiterung bestehender Teststrecke

    Bereits vor dem Bergbaumuseum läuft ein Pilotprojekt mit vier Leuchten, die unterschiedliche Farbtemperaturen von 2.200 K bis 4.000 K aufweisen – von wärmerem bis kälterem Weiß. Die Erkenntnisse aus diesem Test sollen nun in einem größeren Maßstab untersucht werden.

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    Vier Stichstraßen als Testgebiet

    Für die erweiterten Versuche werden die Stichstraßen Schulenburgstraße, Klausengrund, Stauffenberghöhe und Goerdelerhof mit neuen LED-Leuchten inklusive Lichtmanagementsystem ausgestattet. Jede Straße erhält dabei eine andere Farbtemperatur, um die Wirkung verschiedener Lichtstimmungen zu erforschen.

    Umsetzung und Kosten

    Die Ausführung der Maßnahme ist für Anfang 2026 vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 25.000 Euro, die vollständig aus dem Budget für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung finanziert werden. Kosten für Instandhaltung und Schadensbehebung werden aus dem entsprechenden Instandsetzungsbudget gedeckt.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird am 4. Dezember 2025 über das Projekt informiert.

  • UWG fordert bessere Beleuchtung für Blütenweg in Wattenscheid-Eppendorf

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei 4 Enthaltungen (AfD)

    Die Freien Bürger in der Bezirksvertretung Wattenscheid setzen sich für eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung am Blütenweg ein. Die schwache Beleuchtung stelle besonders für ältere Menschen, Kinder und gehbeeinträchtigte Personen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

    Antrag zur Dezembersitzung eingereicht

    Hans-Josef Winkler, Fraktionsvorsitzender der UWG-Fraktion „Freie Bürger“, hat einen Antrag zur 2. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 9. Dezember 2025 eingereicht. Der Beschlussvorschlag lautet: „Der Blütenweg in Wattenscheid-Eppendorf wird mit ausreichender Beleuchtung ausgestattet.“

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    Sicherheitsrisiken in der dunklen Jahreszeit

    Der Blütenweg dient laut Antrag vielen Anwohnern als Fußweg. Besonders in der dunklen Jahreszeit entstehe durch die schwache Beleuchtung ein großer Gefahrenherd für vulnerable Personengruppen. Eine seit über acht Monaten bestehende Baustelle im Blütenweg verschärfe die Gefährdung der Passanten zusätzlich.

    Erhöhtes Unfallrisiko und Angsträume

    Die schlechten Sichtverhältnisse führen dem Antrag zufolge zu einem erhöhten Unfallrisiko und einer höheren Sturzgefahr. Zudem entstünden Angsträume, da die mangelnde Beleuchtung das Sicherheitsempfinden der Nutzer beeinträchtige und subjektive Unsicherheitsgefühle hervorrufe.

    Verwaltung weist Beschwerden zurück

    Hinweise von Anwohnern werden laut UWG von der Verwaltung und den Stadtwerken als unbegründet zurückgewiesen. Als Begründung werde angeführt, dass der Blütenweg im Gegensatz zu den angrenzenden Straßen Vogelstraße und „In der Mark“, die mit starker Beleuchtung ausgestattet seien, als minderberechtigte Gemeindestraße gelte.

    Die UWG sieht darin eine ungerechtfertigte Schlechterstellung der Bewohner und Nutzer des Blütenwegs gegenüber den anliegenden Straßen.

  • Beleuchtung der Unterführung Hönnebecke verzögert sich durch Garagenzufahrt-Problem

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die geplante Beleuchtung des Verbindungsweges zwischen „In der Hönnebecke“ und Mandelweg im Bereich der Bahnunterführung verzögert sich. Die im Juli begonnenen Arbeiten mussten abgebrochen werden, weil die Erreichbarkeit eines Garagenhofs nicht mehr gewährleistet war.

    Beschwerden führten zum Arbeitsstopp

    Die Verwaltung beantwortet eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid zum Stand der Umsetzung des einstimmigen Beschlusses vom Mai 2025. Die Arbeiten sollten ursprünglich im Juli beginnen, mussten jedoch kurz nach Beginn der Sperrmaßnahmen eingestellt werden. Grund waren mehrere Beschwerden von Garagennutzern auf der Südseite der Bahngleise, die ihren Garagenhof nicht mehr ausreichend erreichen konnten. Die verkehrsrechtliche Anordnung wurde daraufhin widerrufen.

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    Umplanung auf temporäre Lösung

    Das Tiefbauamt hat die Anlage inzwischen umgeplant, um Zeit- und Platzaufwand zu minimieren. Geplant ist nun eine temporäre Beleuchtung mit Holzmasten und Luftverkabelung, wodurch der zeitaufwändige Tiefbau deutlich reduziert wird. Eine alternative Zufahrt vom Mandelweg aus, wie sie bei der Brückenerneuerung 2022 realisiert wurde, sei aufgrund des hohen Aufwands keine Option.

    Neuer Ausführungstermin in Abstimmung

    Derzeit wird zwischen Verwaltung und Stadtwerken ein neuer Ausführungstermin abgestimmt. Die Garagennutzer sollen frühzeitig über Informationstafeln aufgeklärt werden. Für die temporäre Anlage sind nur mehrstündige Sperrungen pro Tag erforderlich, sodass die Erreichbarkeit des Garagenhofs in den Morgen- und Abendstunden gewährleistet bleibt.

    Die Verwaltung plant, die temporäre Lösung später in einen Endzustand mit Stahlmasten und erdverlegten Kabeln zu überführen, sobald eine größere Baumaßnahme in dem Bereich ansteht, die eine mehrtägige Vollsperrung rechtfertigen würde.