Schlagwort: Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales

  • Bochum zieht positive Bilanz beim Handlungsplan Leben im Alter

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten
    03.06.2026Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integrationnoch nicht beraten
    30.06.2026Beirat „Gleichstellung und Vielfalt“noch nicht beraten

    Ein Jahr nach Beschluss des Handlungsplans Leben im Alter 2025-2030 berichtet die Verwaltung über erste Erfolge. Die Stadt ist dem WHO-Netzwerk für altersfreundliche Städte beigetreten, hat ein digitales Seniorenportal konzipiert und die alterspsychiatrische Versorgung verbessert.

    Die Stabsstelle Leben im Alter hat im ersten Umsetzungsjahr des Handlungsplans wesentliche Meilensteine erreicht. Wie die Verwaltung in ihrem ersten Statusbericht mitteilt, konnten sowohl strukturelle Grundlagen geschaffen als auch konkrete Angebote für die Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden.

    WHO-Netzwerk und internationale Vernetzung

    Ein wichtiger Schritt war der Beitritt zum Global Network for Age-friendly Cities and Communities der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dieser Schritt unterstreicht das Bekenntnis der Stadt, altersfreundliche Strukturen nachhaltig zu verankern und ermöglicht den internationalen Austausch über Best-Practice-Lösungen.

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    Digitales Seniorenportal in Vorbereitung

    Für das geplante Bochumer Seniorenportal wurde ein umfassendes inhaltliches Konzept sowie die technische Struktur erarbeitet. Das Portal soll als zentrale Informationsplattform dienen und Angebote in den Bereichen Pflege, Wohnen, Freizeit und Beratung bündeln sowie niedrigschwellig zugänglich machen. Die Grundlage für die technische Umsetzung in 2026 ist damit geschaffen.

    Alterspsychiatrische Versorgung abgeschlossen

    Die Maßnahme zur Verbesserung der alterspsychiatrischen Versorgungsstruktur in Bochum wurde erfolgreich abgeschlossen. Zusätzlich konnten gezielte Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für eine diversitätsorientierte Altenhilfe gestartet werden.

    Weitere Maßnahmen und Quartiersarbeit

    Neben den Schwerpunktmaßnahmen befinden sich weitere Projekte in der Umsetzung, darunter die Erarbeitung neuer Quartierskonzepte sowie mobile Beratung zur Hitzeprävention. Maßnahmen, die in der Federführung anderer Fachbereiche liegen, werden durch die Stabsstelle begleitet.

    Ein detaillierter Projektreport bietet eine vollständige Übersicht über den Status aller 22 ab 2025 umgesetzten Maßnahmen des Handlungsplans.

    Ausblick auf 2026

    Im laufenden Jahr liegt der Fokus auf der operativen Umsetzung der konzipierten Projekte. Priorität haben:

    • die technische Realisierung und der Launch des Seniorenportals
    • Maßnahmen zum altersgerechten Wohnen
    • die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit

    Die Mitteilung wird zur Kenntnisnahme in den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales (2. Juni), den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (3. Juni) und den Beirat „Gleichstellung und Vielfalt“ (30. Juni) eingebracht.

  • Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 2. Juni

    Der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales tagt am 2. Juni von 13:00 bis 16:00 Uhr. In diesem Beitrag bilden wir die Tagesordnung ab und verlinken die entsprechenden Beiträge im Ratskompass sowie die Vorlage im Ratsinformationssystem.

    Letztes Update vom 27. Mai 2026

    Hinweis: Diese Übersicht entsteht automatisch aus dem OParl-Datenfeed des Bochumer Ratsinformationssystems und kann von der formellen Einladung abweichen.

    1.1. Wahl der Mitglieder und Stellvertretungen für die Kommunale Konferenz Alter und Pflege

    Der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales soll Anfang Juni drei ordentliche Mitglieder und drei Stellvertretungen für die Kommunale Konferenz Alter und Pflege bestimmen. Das Fachgremium koordiniert alle Fragen zur pflegerischen Versorgung in der Stadt.

    3.1. Bericht zur kommunalen Pflegeplanung – Fortschreibung zum Stand Dezember 2024

    Die Stadt hat die Fortschreibung der kommunalen Pflegeplanung zum Stand Dezember 2024 vorgelegt. Das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik erstellte den Bericht, der die Versorgungsangebote für pflegebedürftige Menschen analysiert und Prognosen für den künftigen Bedarf erstellt.

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    4.1. Sozialbetrug bekämpfen – Teilnahme am Projekt „Missimo“

    Ein Antrag von CDU-Fraktion, UWG und FDP fordert die Beteiligung der Stadt am landesweiten Projekt „Missimo“ zur Bekämpfung von Sozialmissbrauch. Schwerpunkt soll die Aufdeckung unrechtmäßigen Kindergeldbezugs sein.

    5.1. Aktueller Stand Geflüchtete in Bochum – Mai 2026

    Die Stadtverwaltung legt dem Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales einen regelmäßigen Bericht über den aktuellen Stand der untergebrachten Geflüchteten vor. Der Bericht enthält Statistiken zum Stand Ende April 2026.

    5.2. Versorgung mit Personalausweisen für Wohnungslose in Bochum

    Die Stadt Bochum antwortet auf eine SPD-Anfrage zur Ausweisversorgung wohnungsloser Menschen. Aufsuchende Services stoßen an praktische Grenzen, die Härtefallregelung wird nur in Einzelfällen angewandt.

    5.3. Nachwuchskräftesicherung in der Pflege

    Die Stadtverwaltung antwortet auf eine Anfrage der Linken zur langfristigen Bindung von Pflegepersonal. Ein etabliertes Netzwerk soll praxisnahe Lösungen entwickeln und internationale Fachkräfte besser integrieren.

    5.4. Geplanter Gesundheitskiosk in Bochum-Mitte – Bedarf, Kosten, Leistungen und Nutzen

    Die AfD hatte zur geringen Nutzung des Gesundheitskiosks Wattenscheid und den geplanten zweiten Standort in Bochum-Mitte nachgefragt. Die Verwaltung teilt mit, dass der bestehende Gesundheitskiosk Ende Juli 2026 schließt, da die erforderliche gesetzliche Grundlage für eine Weiterfinanzierung ausgeblieben ist.

    5.5. Projektabschluss Alterspsychiatrische Versorgung

    Die Stadt hat ein Pilotprojekt zur besseren Vernetzung in der Versorgung psychisch erkrankter älterer Menschen beendet. Dabei wurden zentrale Versorgungslücken identifiziert und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdiensten erprobt. Aus den Erkenntnissen leitet die Verwaltung konkrete Handlungsempfehlungen ab.

    5.6. Umsetzungsstand der Maßnahmen aus dem Handlungsplan Leben im Alter 2025-2030

    Ein Jahr nach Beschluss des Handlungsplans Leben im Alter 2025-2030 berichtet die Verwaltung über erste Erfolge. Die Stadt ist dem WHO-Netzwerk für altersfreundliche Städte beigetreten, hat ein digitales Seniorenportal konzipiert und die alterspsychiatrische Versorgung verbessert.

    5.7. Vorstellung des Hitzekonzeptes 2026 für Wohnungslose der Stadt Bochum

    Das Amt für Soziales hat das Hitzekonzept für wohnungslose Menschen in Bochum für das Jahr 2026 überarbeitet. Das Konzept wird dem zuständigen Ausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt.

    6.1. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ – Jugendliche mit Perspektive aus der Schule entlassen!

    Die Grünen-Fraktion will wissen, wie viele Schulabgänger in Bochum ohne Anschlussperspektive bleiben und wie erfolgreich das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wirkt. In einer Anfrage fordern sie detaillierte Zahlen der vergangenen Jahre.

  • Verwaltung setzt bei Nachwuchskräftesicherung in der Pflege auf Netzwerkarbeit

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.02.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    02.06.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung antwortet auf eine Anfrage der Linken zur langfristigen Bindung von Pflegepersonal. Ein etabliertes Netzwerk soll praxisnahe Lösungen entwickeln und internationale Fachkräfte besser integrieren.

    Bochumer Bündnis als zentraler Akteur

    Die Verwaltung verweist in ihrer Antwort auf das „Bochumer Bündnis bewegt Pflege“, das inzwischen als eigenständiges Netzwerk agiert. Die Stadt Bochum wirkt dabei als Kooperationspartnerin mit, während die konkrete Planung und Umsetzung von Maßnahmen direkt bei den Bündnispartnern liegt.

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    Zentrale Forderungen aus Experten-Workshop

    Im September 2025 fand der Workshop „Pflege in Bochum zukunftsfähig gestalten“ statt, aus dem konkrete Forderungen zur Personal- und Nachwuchskräftesicherung hervorgingen:

    • Abbau bürokratischer Hürden bei der Integration internationaler Fachkräfte durch engere Verzahnung mit der Ausländerbehörde
    • Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle und Bonusprogramme, etwa Unterstützung bei Wohnraum oder Mobilität mit E-Bikes
    • Gezielte Image-Förderung der Langzeitpflege

    Führungsqualität als Schlüsselfaktor

    Neben den Workshop-Ergebnissen identifizierte das Netzwerk die operative Führungsqualität als entscheidenden Faktor für die Arbeitnehmerzufriedenheit und Unternehmensbindung. Qualifizierungen und Unterstützung in diesem Bereich sollen verstärkt werden.

    Anbindung an Welcome Office

    Einen strukturell bedeutsamen Schritt sieht die Verwaltung in der Verankerung des Netzwerks im Welcome Office Bochum. Dort ist das Bündnis direkt vertreten, um internationale Pflegekräfte nicht nur anzuwerben, sondern auch bei ihrer Integration und sozialen Teilhabe zu begleiten.