Schlagwort: Ehrenamt

  • Zuschuss für historische Tafeln: GeschichtsGruppeGrumme erhält 1.500 Euro

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Mitte soll der ehrenamtlichen GeschichtsGruppeGrumme einen Zuschuss von 1.500 Euro für weitere historische Informationstafeln im Stadtteil Grumme bewilligen. Die Initiative hat bereits 19 Tafeln aufgestellt und möchte ihr Projekt fortsetzen.

    Erfolgreiche Stadtteilarbeit wird fortgesetzt

    Die GeschichtsGruppeGrumme ist ein Zusammenschluss historisch interessierter Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich mit der Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Stadtteils Grumme beschäftigen. Ihr Ziel ist es, die lokale Geschichte sichtbar zu machen und für eine breite Öffentlichkeit, insbesondere auch für jüngere Generationen, zugänglich zu gestalten.

    Die Initiative konnte ihr Projekt bereits erfolgreich umsetzen: Inzwischen stehen 19 historische Tafeln an verschiedenen Standorten im Stadtteil. Eine Übersicht der bisherigen Standorte ist auf der Webseite https://ggg.grumme.de einsehbar.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Neue Tafeln geplant

    Im kommenden Sommer möchte die Gruppe weitere Tafeln aufstellen, darunter zwei an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Dafür hat sie sich am 14. März 2026 per E-Mail an die Bezirksverwaltungsstelle gewandt und um finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro gebeten.

    Die Kosten gliedern sich in drei Bereiche: 500 Euro für die Anfertigung der Tafeln, 500 Euro für Halterungen und Befestigungsmaterial sowie 500 Euro für die Herstellung beziehungsweise den Kauf der Ständer.

    Breites Spektrum ehrenamtlicher Arbeit

    Zu den zentralen Aufgaben der Initiative gehören die Recherche zur Geschichte von Orten, Gebäuden, Betrieben und Personen im Stadtteil, die Auswertung von Archivalien und Zeitzeugenberichten sowie die verständliche Aufbereitung historischer Inhalte. Darüber hinaus pflegt die Gruppe eine Webseite zur digitalen Dokumentation der Stadtteilgeschichte und arbeitet mit Schulen und anderen Initiativen zusammen.

    Die Bezirksvertretung Mitte entscheidet am 23. April 2026 über den Zuschussantrag. Nach der bezirklichen Zuschussrichtlinie ist eine Bewilligung bis zu einem Betrag von 1.500 Euro grundsätzlich möglich.

  • Stadt Bochum bestellt neue Naturschutzwacht

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.04.2026Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehördenoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum erneuert ihre Naturschutzwacht und bestellt neue Beauftragte für den Außendienst. Nach einer öffentlichen Suche können alle zehn Stadtbezirke mit ehrenamtlichen Naturschützern besetzt werden, einige sogar mehrfach.

    Neuwahl nach Beiratswechsel

    Nach der Neuwahl des Naturschutzbeirats bei der unteren Naturschutzbehörde am 18. Dezember 2025 durch den Stadtrat wird auch die Naturschutzwacht neu bestellt. Gemäß § 69 des Landesnaturschutzgesetzes NRW soll die untere Naturschutzbehörde auf Vorschlag des Naturschutzbeirats Beauftragte für den Außendienst bestellen.

    Die Naturschutzwacht hat die Aufgabe, die zuständigen Behörden über nachteilige Veränderungen in der Landschaft zu benachrichtigen und darauf hinzuwirken, dass Schäden von Natur und Landschaft abgewendet werden. Die Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich für die Stadt.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Erfolgreiche Kandidatensuche

    Um geeignete Kandidaten zu finden, veröffentlichte die Stadt am 10. Oktober 2025 eine Pressemitteilung mit dem Titel „Stadt Bochum sucht engagierte Naturschutzbeauftragte für den Außendienst“. Als Voraussetzungen wurden Volljährigkeit, mögliche Ortsansässigkeit, Verständnis und Interesse für Natur und Landschaft sowie die Bereitschaft zum Dialog mit der Bevölkerung genannt. Fachliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

    Vollständige Bezirksabdeckung erreicht

    Die Suche war erfolgreich: Alle zehn Bezirke des Stadtgebiets können besetzt werden, die meisten sogar mehrfach. Die Kandidaten setzen sich zusammen aus Beiratsmitgliedern, Interessierten aufgrund der Pressemitteilung und ehemaligen Naturschutzbeauftragten, die ihr Interesse bekundet haben.

    Die Bezirksaufteilung umfasst unter anderem:

    • Bezirk 1 (Sevinghausen, Leithe, Westenfeld): Paul Heinz Heesen

    • Bezirk 2 (Günnigfeld, Hordel): Andreas Stephan und Roland Grzelski

    • Bezirk 5 (Langendreer, Werne): Michael Jacob und Wolfgang Seelig

    • Bezirk 8 (Weitmar, Linden, Stiepel): Andreas Jagenburg, Jörg Große Munkenbeck und Tanja Böhm


    Der Naturschutzbeirat wird in seiner Sitzung am 14. April 2026 über die neue Bestellung der Naturschutzwacht informiert.

  • Stadt verzichtet auf Paketboxen für Sportmaterial am Harpener Feld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung empfiehlt, keine automatisierten Paketboxen für die Materialausgabe an Platzwarte einzuführen. Stattdessen sollen die Servicezeiten erweitert und flexible Abholoptionen geschaffen werden.

    Aktuelle Situation der Materialausgabe

    Die Materialausgabe für Sportutensilien erfolgt derzeit über den Betriebshof des Referats für Sport und Bewegung am Harpener Feld 26. Hauptkunden sind die Platzwarte der städtischen Sportplätze, die dort Reinigungsmaterial, Toilettenpapier, Sportplatzkreide und Benzin für die Pflege der Sportanlagen abholen können.

    Aufgrund personeller Engpässe war die Ausgabe zuletzt nur donnerstags vormittags möglich. Der Betriebshof verzeichnet durchschnittlich vier bis acht Abholungen pro Woche. Das Personal muss neben der Materialausgabe auch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen für 20 Objektbetreuer im Lohrheidestadion, der Rundsporthalle und in den Sportzentren übernehmen.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Paketboxen als unpraktikabel eingestuft

    Die Prüfung ergab, dass Paketboxen nicht geeignet sind: Die Größe der Materialien wie Besenstiele, das Gewicht von Sportplatzkreide und die Beschaffenheit von Benzin machen eine Lagerung in automatisierten Boxen problematisch. Zudem würden Anschaffung und Installation voraussichtlich rund 15.000 Euro kosten.

    Alternative Lösungsansätze

    Die Sportverwaltung plant stattdessen, die Servicezeiten auszuweiten. Konkret soll etwa einmal monatlich zusätzlich eine Ausgabezeit am Nachmittag angeboten werden. Bei rechtzeitiger Ankündigung soll außerdem die Abholung von Material in der benachbarten Sporthalle an der Harpener Heide 5 ermöglicht werden.

    Die Mitteilung geht zur Kenntnisnahme an den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 23. Januar sowie an den Rat am 5. Februar 2026.

  • Ehrenamtskarte NRW: Niedrigere Zugangsvoraussetzungen und 210 neue Ausgaben in 2025

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt berichtet über den aktuellen Stand der Ehrenamtskarte NRW: 2025 wurden 210 Karten ausgegeben, davon 164 Neuanträge. Die Landesregierung hat die Zugangsvoraussetzungen von 250 auf 200 Stunden pro Jahr gesenkt. Zusätzlich gibt es seit 2022 eine Jubiläums-Ehrenamtskarte für langjährig Engagierte.

    Erfolgreiche Bilanz 2025

    Im vergangenen Jahr erhielten 210 ehrenamtlich Engagierte eine Ehrenamtskarte, davon waren 164 Neuanträge und 46 Wiederbeantragungen. Mit 116 Frauen und 94 Männern zeigt sich eine ausgewogene Geschlechterverteilung. Die größte Gruppe der Karteninhaber ist zwischen 46 und 65 Jahre alt (120 Personen), gefolgt von den über 65-Jährigen (56 Personen). Die meisten Ehrenamtlichen leisten zwischen 6 und 10 Stunden pro Woche (124 Personen).

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Erleichterte Zugangsvoraussetzungen

    Der Landtag Nordrhein-Westfalen beschloss im Dezember 2025 den AntragEhrenamt – Ehrensache!“, wodurch sich die Zugangsvoraussetzungen deutlich verbesserten. Statt bisher 250 Stunden pro Jahr genügen nun 200 Stunden, was einer Reduzierung von fünf auf vier Stunden pro Woche entspricht. Diese Lockerung gilt für alle 335 teilnehmenden Städte und Gemeinden in NRW.

    Jubiläums-Ehrenamtskarte für Langzeitengagierte

    Seit Mitte 2022 gibt es zusätzlich eine Jubiläums-Ehrenamtskarte für Menschen mit mindestens 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit. Diese Karte ist lebenslang gültig und verzichtet auf die Stundenvorgaben der klassischen Ehrenamtskarte. 2025 erhielten zehn Personen diese besondere Auszeichnung.

    Umfangreiches Vergünstigungsangebot

    Karteninhaber können landesweit über 5.000 Vergünstigungen nutzen. Das Angebot reicht von Museen, Theatern und Schwimmbädern über Einzelhandel und Gastronomie bis hin zu Hotels und Sportstätten. Die Bochumer Ehrenamtsagentur und die Stadt arbeiten kontinuierlich daran, das Partnernetzwerk zu erweitern.

    Digitale Angebote

    Ergänzend zur Plastikkarte bietet das Land NRW die App „Ehrensache.NRW“ an. Über diese können Vergünstigungen abgerufen und die Ehrenamtskarte digital beantragt und verlängert werden – besonders für jüngere und digital affine Menschen eine praktische Alternative.

    Kooperation mit Ehrenamtsagentur

    Seit 2018 arbeiten Stadt und Bochumer Ehrenamtsagentur e.V. bei der Kartenausgabe zusammen. Die Antragsstellung erfolgt unbürokratisch über die entsprechenden Organisationen. Informationen sind unter www.bochum.de und www.ehrenamt-bochum.de verfügbar.