Schlagwort: Kultur

  • Bochum überträgt Anteile an Kreativwirtschaftsgesellschaft ecce an Dortmund

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten
    11.06.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum gibt ihre komplette Beteiligung an der ecce – european centre for creative economy GmbH ab. Dortmund übernimmt alle Gesellschaftsanteile und will die Gesellschaft neu ausrichten.

    Vollständiger Rückzug aus der Gesellschaft

    Der Rat der Stadt Bochum soll der vollständigen Übertragung der städtischen Anteile an der ecce – european centre for creative economy GmbH an die Stadt Dortmund zustimmen. Bochum hält derzeit 10 Prozent am Stammkapital der Gesellschaft, was einem Anteil von 2.500 Euro entspricht.

    Mit dem Verkauf werden auch die bisherigen Vertreter der Stadt Bochum aus den Gesellschaftsorganen abberufen:

    • Aus dem Kuratorium: Dietmar Dieckmann und Deborah Steffens
    • Aus der Gesellschafterversammlung: Matthias Frense

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    Entstehung und bisherige Aufgaben der ecce

    Die ecce GmbH entstand aus der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Der Rat der Stadt Bochum stimmte der Beteiligung im September 2012 zu. Die Gesellschaft sollte die Erfolge der Kulturhauptstadt nachhaltig absichern und die Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropole Ruhr fördern.

    Zu den Aktivitäten gehörten die Unterstützung kreativer Quartiersentwicklungen wie die Kreativ.Quartiere Ruhr, Maßnahmen zur Förderung kultureller Bildung sowie der Aufbau regionaler und überregionaler Netzwerke durch Messen, Veranstaltungen und Wettbewerbe.

    Gesellschafterstruktur und politische Veränderungen

    Neben Bochum sind weitere Ruhrgebietsstädte an der ecce beteiligt: Dortmund (30%), Business Metropole Ruhr GmbH (20%), Gelsenkirchen (10%), Essen (10%), Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH (10%) und die Folkwang Universität der Künste (10%). Im Kuratorium ist auch das Land NRW vertreten.

    Ende der institutionellen Förderung

    Mit einem Beschluss der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr vom Dezember 2024 wurde eine neue „Regionale Kulturstrategie Ruhr“ vereinbart, in der die ecce zukünftig nicht mehr enthalten ist. Zuständigkeiten wie das Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr werden auf den RVR übertragen, die institutionelle Förderung der ecce entfällt.

    Dortmund übernimmt alle Anteile

    Aufgrund der veränderten Bedingungen sieht die Bochumer Verwaltung eine weitere Beteiligung als nicht mehr sinnvoll an. Mehrere Gesellschafter haben ihren Ausstiegswunsch bekundet und ihre Anteile der Stadt Dortmund angeboten. Dortmund plant eine Neuausrichtung der Gesellschaft und will dafür zunächst alle Anteile übernehmen. Der entsprechende Ratsbeschluss in Dortmund ist für Ende März 2026 geplant.

    Beratungsfolge

    Der Beschlussvorschlag durchläuft zunächst den Ausschuss für Kultur und Tourismus am 26. Mai 2026 sowie den Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Juni 2026. Die finale Entscheidung trifft der Rat am 18. Juni 2026.

  • Verwaltung gibt nur wenig Auskunft über Kulturförderung des Landes

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine AfD-Anfrage zur Verteilung von Landesmitteln für kulturelle Einrichtungen nur begrenzt Auskunft gegeben. Bei vielen Förderprogrammen verwies sie darauf, dass die Mittelverteilung nicht in kommunaler Hand liege.

    Die AfD-Fraktion hatte detaillierte Fragen zur Verwendung von insgesamt über 21 Millionen Euro Landesförderung für Bochumer Kultureinrichtungen gestellt. Grundlage war eine Antwort der NRW-Kulturministerin im Landtag, die verschiedene Fördersummen aufgeschlüsselt hatte.

    Kulturrucksack: Projekte noch nicht festgelegt

    Beim Programm „Kulturrucksack“ für 10- bis 14-Jährige kann die Verwaltung noch keine konkreten Projekte für 2026 nennen. Die Verteilung der 89.010 Euro sei noch nicht abgeschlossen. Erstempfänger ist die Stadt Bochum, die Mittel gehen an Künstlerinnen und Künstler für kulturelle Bildungsmaßnahmen. Eine kommunale Aufstockung der Landesmittel erfolgt nicht.

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    Musikschule erhält Digitalagentin

    Die 44.763,25 Euro aus der Musikschuloffensive fließen in eine Vollzeitstelle an der Musikschule. Seit August 2024 beschäftigt die Einrichtung eine Digitalagentin, die sich um Digitalisierungsprozesse kümmert. Für 2026 ist eine maximale Förderung von 76.737 Euro vorgesehen.

    Betriebskostenzuschüsse aufgeschlüsselt

    Bei den Betriebskostenzuschüssen des Landes in Höhe von 2.857.889 Euro kann die Verwaltung die Aufteilung benennen:

    • 2.014.376 Euro für das Schauspielhaus Bochum
    • 196.600 Euro für das „Neue Wege“-Vorhaben „Theaterrevier“ des Schauspielhauses
    • 646.913 Euro für die Bochumer Symphoniker

    Verweis auf das Land bei vielen Fragen

    Bei der institutionellen Förderung von 17.720.397 Euro für Kultur Ruhr GmbH, das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst sowie den Theaterverein Prinz Regent verwies die Verwaltung darauf, dass die Mittelaufteilung nicht in kommunaler Hand liege. Gleiches gelte für verschiedene Projektförderungen.

    Die genauen Zuwendungshöhen und -empfänger seien beim Land zu erfragen, da es sich um die Summe einzelner institutioneller Landesförderungen handle.

  • Produktionshaus für Figurentheater: Verwaltung sucht kostengünstigere Alternative zur Christ-König-Kirche

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hält das geplante Produktionshaus für Figurentheater „Puck“ in der Christ-König-Kirche für zu teuer. Bei Investitionskosten von 56,5 Millionen Euro prüft die Verwaltung nun andere Standorte für eine kostengünstigere Umsetzung des Projekts.

    Die Fraktion „Die Linke“ hatte sich nach dem aktuellen Stand des Projekts „Puck – Puppenspiel in Christ-König“ erkundigt. In ihrer Antwort erläutert die Verwaltung die Entwicklung des Vorhabens und die aktuellen Herausforderungen.

    Entstehung aus dem Kulturentwicklungsprozess

    Das Projekt geht auf eine Initiative aus dem Jahr 2019 zurück, die ein „transdisziplinäres Zentrum für Gegenwartskunst“ schaffen wollte. Seit 2020 entwickeln das Deutsche Forum für Figurentheater & Puppenspielkunst (dfp) und das Figurentheater Kolleg (Ft-K) gemeinsam die Idee eines „Europäischen Produktionshauses für Figurentheater“.

    Das Konzept sieht vor, dass auch die zahlreichen freien Theatergruppen in Bochum einen neuen Proben- und Aufführungsort erhalten. Die ehemalige Christ-König-Kirche sollte dafür umgebaut werden.

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    Lenkungskreis koordiniert Planung

    Zur Koordination des Projekts hat die Verwaltung einen „Lenkungskreis PUCK“ eingerichtet. Diesem gehören an:

    • Vertreter von dfp und Ft-K
    • Eine Projektleitung
    • Zwei Vertreter der freien Szene
    • Ein Vertreter der Katholischen Kirche
    • Der Kulturdezernent und Vertreter des Kulturbüros

    Der Lenkungskreis tagte bereits am 1. September 2025, am 1. Oktober 2025 und am 13. Januar 2026. Eine weitere Sitzung ist für Ende Mai geplant.

    Machbarkeitsstudie zeigt hohe Kosten auf

    Die Initiatoren konnten erfolgreich Mittel bei der damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) akquirieren. Mit diesen Mitteln gaben sie eigenständig eine umfangreiche Machbarkeitsstudie zum Umbau der Christ-König-Kirche in Auftrag.

    Die Studie sieht neben zwei Bühnen auch neue Räumlichkeiten für dfp und Ft-K vor. Die ermittelten Baukosten für den neuen Kunstort belaufen sich jedoch auf 56,5 Millionen Euro.

    Verwaltung sucht alternative Standorte

    Die Verwaltung bewertet das Konzept des „Europäischen Produktionshauses für Figurentheater“ als „sehr wünschenswert“, stuft es aber als „aus heutiger Sicht nicht finanzierbar“ ein.

    Kulturdezernent und Kulturbüro recherchieren daher aktuell nach anderen Immobilien, die eine kostengünstigere Umsetzung des Projekts ermöglichen könnten. Das Projekt soll die Bochumer freie Theaterszene einbeziehen und stärken.

  • Verwaltung sieht keine Möglichkeit für Ausgleich wegfallender Kulturförderung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Bochumer Verwaltung kann die durch wegfallende Landesförderung entstandenen Finanzierungslücken bei freien Kulturprojekten nicht aus kommunalen Mitteln ausgleichen. Betroffen sind unter anderem das Cute Community Radio und das Rottstr 5 Theater.

    Mehrere Kultureinrichtungen verlieren Förderung

    Für 2026 sind Fördermittel für Teile der freien Kulturszene kurzfristig und unerwartet weggefallen. Die Kürzungen betreffen verschiedene Bereiche der kulturellen Landschaft:

    • Projektförderung des Radiosenders Cute Community Radio, der migrantische Musikkulturen sichtbar macht
    • Mehrjährige Landesförderung (Konzeptionsförderung) des KGI Kollektivs
    • Förderung des Physical Theatre Kollektivs und BorisundSteffi
    • Unterstützung für das Rottstr 5 Theater als zentraler Akteur der freien Theaterszene

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    Kommunale Mittel reichen nicht aus

    Die Verwaltung stellte in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion klar, dass mit den im kommunalen Haushalt etatisierten Mitteln für freie Kultur aktuell keine Möglichkeit besteht, die durch wegfallende Landesmittel entstandenen finanziellen Lücken auszugleichen.

    Beratung bei alternativer Mittelbeschaffung

    Das Kulturbüro steht nach eigenen Angaben im engen Kontakt mit den betroffenen Kulturakteuren. Die Verwaltung kann diese lediglich bei der Akquise nicht-kommunaler Mittel beraten und unterstützen. Zusätzliche kommunale Mittel oder alternative städtische Förderinstrumente sind nicht vorgesehen.

    Die Antwort wird am 10. Juni 2026 im Ausschuss für Kultur und Tourismus zur Kenntnis genommen.

  • Kulturbüro berichtet zu „Ruhr International 2026 – Das Fest der Kulturen“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integrationnoch nicht beraten
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum informiert über den aktuellen Planungsstand des internationalen Kulturfestivals, das 2026 stattfinden soll. Vertreter der Veranstaltergemeinschaft geben Auskunft in den zuständigen Ausschüssen.

    Mündlicher Bericht in zwei Ausschüssen

    Dr. Rasmus Nordholt-Frieling vom städtischen Kulturbüro wird gemeinsam mit Miriam Witteborg vom Bahnhof Langendreer e.V. den aktuellen Planungsstand des Festivals „Ruhr International 2026 – Das Fest der Kulturen“ vorstellen. Die Berichte finden in den Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 3. Juni 2026 sowie des Ausschusses für Kultur und Tourismus am 10. Juni 2026 statt.

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    Veranstaltergemeinschaft aus drei Partnern

    Das Festival wird von einer Veranstaltergemeinschaft organisiert, die sich aus drei Partnern zusammensetzt:

    • Bahnhof Langendreer e.V.
    • Bochumer Veranstaltungs GmbH
    • Städtisches Kulturbüro und Kulturhistorische Museen

    Die Mitteilung der Verwaltung vom 17. Dezember 2025 kündigt an, dass beide Ausschüsse über den Stand der Planungen informiert werden sollen. Konkrete Details zum Programm oder zur Finanzierung des Kulturfestivals sind in dem Dokument nicht enthalten.

  • Soldatenfigur des Kriegerdenkmals in Langendreer soll entfernt und eingelagert werden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten
    03.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Ehrenmal-Vereinigung e.V. beantragt den Rückbau der beschädigten Soldatenfigur am denkmalgeschützten Kriegerehrenmal an der Unterstraße/Ecke Alte Bahnhofstraße. Die Untere Denkmalbehörde will dem Antrag stattgeben und sieht den Denkmalwert weiterhin als erhalten an.

    Wiederholte Vandalismus-Schäden als Auslöser

    Das seit 2006 unter Denkmalschutz stehende Kriegerehrenmal ist seit Jahren von Beschädigungen betroffen. Besonders der Kopf der Soldatenfigur wird wiederholt abgeschlagen. Darüber hinaus kommt es regelmäßig zu Verunstaltungen, indem verschiedene Gegenstände anstelle des fehlenden Kopfes aufgesetzt werden.

    Die Ehrenmal-Vereinigung e.V. als Eigentümerin des Denkmals sieht sich aus Alters- und finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage, die wiederkehrenden Schäden zu beseitigen. Der Verein verspricht sich von der Entfernung der Soldatenfigur und der stattdessen geplanten Anbringung einer Gedenktafel eine Verringerung der Angriffsfläche für weitere Beschädigungen.

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    Übergabe an Nachfolger geplant

    In vorausschauender Weise beabsichtigt der Verein, das Denkmal im sanierten Zustand an mögliche Nachfolger zu übergeben. Entsprechende Gespräche wurden bereits mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. geführt.

    Denkmalbehörde sieht Chance für neue Erinnerungskultur

    Die Untere Denkmalbehörde hat sich intensiv mit dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte ausgetauscht. Beide Stellen teilen die Auffassung, dass die Funktion des Objekts als Denkmal nicht davon abhängt, ob der Soldat zukünftig Teil des Denkmals sein wird oder nicht.

    Das Stadtarchiv ist der Ansicht, dass der partielle Rückbau des Soldaten die Chance bietet, in einer anderen Formensprache auch einer anderen Auffassung von Gedenk- und Erinnerungskultur Raum zur Entfaltung zu geben. Die Skulptur verleihe dem Denkmal eine aus der Entstehungszeit zu begreifende martialisch-militaristische Form.

    Auflagen für den Rückbau

    Die Untere Denkmalbehörde beabsichtigt, für die Entfernung der Soldatenfigur eine Erlaubnis zu erteilen. Dem Verein soll aufgegeben werden sicherzustellen, dass:

    • Die Reste der Figur zerstörungsfrei entfernt und geeignet eingelagert werden
    • Die als Ersatz geplante Gedenktafel baulich und inhaltlich mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Zentrum für Stadtgeschichte abgestimmt wird

    Die Stadt hat nicht die Intention, das Kriegerehrenmal als Eigentümerin zu übernehmen. Dem Antrag soll erst stattgegeben werden, wenn mögliche Eigentümernachfolger festgelegt werden konnten.

    Denkmalwert bleibt erhalten

    Aus denkmalfachlicher Sicht bleibt der Denkmalwert des Kriegerehrenmals erhalten; es erfolgt lediglich eine Fortschreibung des Denkmalumfangs. Die Entscheidung wurde mit der zuständigen Fachbehörde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) abgestimmt.

  • CDU fragt nach verzögerter Umsetzung von Gänsereiter-Spielgeräten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid erkundigt sich nach dem Stand eines bereits 2023 beschlossenen Projekts zur Aufstellung von Spielgeräten in Gänsereiterform. Die Bezirksvertretung hatte 8.000 Euro für das Jubiläumsprojekt bereitgestellt.

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid hat beim Bezirksbürgermeister nachgehakt, warum ein bereits vor knapp drei Jahren gefasster Beschluss noch nicht umgesetzt wurde. Am 22. August 2023 hatte die Bezirksvertretung Wattenscheid beschlossen, zwei Spielgeräte in Gänsereiterform anlässlich des 425-Jahr-Jubiläums der Gänsereitervereine in Höntrop und Sevinghausen zu beschaffen.

    Spielplätze in Vereinsnähe geplant

    Die Spielgeräte sollten auf Spielplätzen in der Nähe der jeweiligen Vereinsgelände aufgestellt werden. Für die Umsetzung stellte die Bezirksvertretung Mittel in Höhe von 8.000 Euro zur Verfügung.

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    Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

    In ihrer Anfrage vom 18. Mai 2026 stellt die CDU-Fraktion vier spezifische Fragen:

    • Aus welchen Gründen wurde der Beschluss bislang nicht umgesetzt?
    • Wie ist der aktuelle Sachstand der Planung beziehungsweise Beschaffung?
    • Wurden bereits geeignete Standorte geprüft oder festgelegt?
    • Bis wann ist mit einer Umsetzung der Maßnahme zu rechnen?

    Fraktionsvorsitzender Marc Westerhoff bittet die Verwaltung um eine zeitnahe Berichterstattung gegenüber der Bezirksvertretung zu diesem Sachverhalt.

  • Nachbarschaftsinitiative erhält Zuschuss für Sommerfest an der Josephstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte soll der Nachbarschaftsinitiative „Josephstraße“ 1.500 Euro für ihr zweites Sommerfest am 18. Juli 2026 bewilligen. Die Verwaltung empfiehlt die Förderung aus bezirklichen Haushaltsmitteln.

    Förderung für Nachbarschaftsveranstaltung

    Die Nachbarschaftsinitiative an der Josephstraße plant für den 18. Juli 2026 ihr zweites Sommerfest und hat dafür einen Zuschussantrag bei der Stadt gestellt. Die Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Mitte I empfiehlt der Bezirksvertretung, die beantragte Förderung in Höhe von 1.500 Euro zu bewilligen.

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    Rechtliche Grundlage und Bedingungen

    Die Förderung erfolgt auf Basis der bezirklichen Zuschussrichtlinie für Vereine, Verbände, Schulen, Kirchen, Bürgerinitiativen und Organisationen im Stadtbezirk Mitte. Der Zuschuss ist zweckgebunden und muss nach der Veranstaltung durch entsprechende Belege nachgewiesen werden.

    Die Bezirksverwaltungsstelle wird beauftragt, die ordnungsgemäße Verwendung des Zuschusses zu prüfen. Falls die Mittel zweckwidrig verwendet werden oder der Verwendungsnachweis nicht fristgerecht erbracht wird, kann der Zuschuss ganz oder teilweise zurückgefordert werden.

    Entscheidung durch Bezirksvertretung

    Über den Antrag entscheidet die Bezirksvertretung Bochum-Mitte in ihrer Sitzung am 21. Mai 2026. Die Gewährung eines Zuschusses liegt grundsätzlich im Ermessen der Bezirksvertretung.

    Weitere Details zur geplanten Veranstaltung und den prognostizierten Kosten sind in einer Anlage zum Zuschussantrag dokumentiert.

    Fediverse-Reaktionen
  • Informationstafel für ehemaligen Friedhof Dahlhauser Heide geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Verwaltung schlägt vor, eine allgemeine Informationstafel über Gut Dahlhausen und den früheren Begräbnisplatz aufzustellen. Eine spezielle Stele zur Familie Schragmüller hält sie für entbehrlich.

    Die Verwaltung hat die Umsetzung des Beschlusses der Bezirksvertretung Bochum-Mitte vom Februar 2022 zum ehemaligen Friedhof Dahlhauser Heide geprüft. Ursprünglich sollten Vorschläge aus einer interkommunalen Konzeptstudie umgesetzt werden, einschließlich einer Informationsstele zur Geschichte der Familie Schragmüller.

    Wege saniert, Vegetation gepflegt

    Im Jahr 2024 führte der Technische Betrieb bereits umfangreiche Arbeiten in dem Wäldchen durch. Die Wege wurden saniert und die Begehbarkeit wesentlich verbessert. Außerdem fanden Pflegemaßnahmen im Gehölz- und Vegetationsbestand statt, auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

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    Keine spezielle Schragmüller-Stele

    Nach eingehender Prüfung der historischen Quellen durch das Stadtarchiv kam die Verwaltung zu dem Schluss, dass sich eine hinreichend belegbare Geschichte des „Erbbegräbnis Schragmüller“ nicht ermitteln lässt. Die Familie Schragmüller habe, von wenigen Individuen abgesehen, keine besondere Relevanz für die Geschichte Bochums oder des Stadtteils Hordel. Insbesondere für prominentere Familienmitglieder wie Elisabeth und Johannes Konrad Schragmüller lasse sich keinerlei Bezug zu Bochum herleiten.

    Allgemeine Informationstafel vorgeschlagen

    Stattdessen schlägt die Verwaltung die Errichtung einer allgemeinen Informationstafel vor. Diese soll in räumlicher Nähe einer aufzustellenden Sitzbank über folgende Themen informieren:

    • Gut Dahlhausen
    • Die Besitzerfamilien von Düngelen und Schragmüller
    • Den früheren Begräbnisplatz
    • Die Veräußerung der Hordeler Heide an die Firma Krupp

    Die Verwaltung verzichtet bewusst auf eine Corten-Stahlstele im Rahmen der Kernaktivität „Erinnern statt Vergessen“ und schlägt stattdessen eine herkömmliche Informationstafel vor.

    Kosten und Finanzierung

    Der Auftrag vom Februar 2022 kann durch folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

    • Aufstellung einer Sitzbank: circa 1.000 Euro
    • Aufstellung einer Informationstafel: circa 2.500 Euro

    Die erforderlichen Finanzmittel müssen von der Bezirksvertretung Bochum-Mitte bereitgestellt und die Umsetzung beschlossen werden. Ein Textentwurf für die Informationstafel liegt der Vorlage als Anlage bei.

  • Verwaltung lehnt Teilerhalt des Schulzentrums Bochum-Nord ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten
    28.05.2026Betriebsausschuss für die Eigenbetriebenoch nicht beraten

    Die Verwaltung sieht eine komplette Neuplanung als erforderlich an, falls Teile des alten Schulzentrums Bochum-Nord erhalten bleiben sollen. Zudem können derzeit keine alternativen Räume für ein geplantes Stadtteil-Museum bereitgestellt werden.

    Die Stadt Bochum hat auf eine CDU-Anfrage zum Schulzentrum Bochum-Nord geantwortet und dabei ihre ablehnende Haltung zum Teilerhalt des Bestandsgebäudes bekräftigt. Gleichzeitig wurden Fragen zu alternativen Möglichkeiten für ein geplantes Stadtteil-Museum beantwortet.

    Komplette Neuplanung bei Teilerhalt erforderlich

    Die Verwaltung kann die von der CDU-Fraktion gestellten Fragen zu Kosten, Genehmigungsdauer und technischen Anforderungen für einen Teilerhalt nicht auf Basis des vorhandenen Planungsstandes beantworten. Sämtliche Planungen und Wettbewerbe inklusive des Realisierungsbeschlusses aus 2019 basieren auf dem vollständigen Abbruch des Bestandsgebäudes.

    Ein Teilerhalt würde nach Angaben der Verwaltung eine Überplanung der gesamten Maßnahme erfordern. Folgende Neuplanungen wären notwendig:

    • Tragwerkplanung mit Neubewertung der Statik
    • Komplette TGA-Neubetrachtung von Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro
    • Neubewertung der Netzkapazitäten (Fernwärme bereits am Limit)
    • Neues Brandschutz- und Rettungswegekonzept
    • Neue Freianlagenplanung für Ersatzpflanzungen, barrierefreie Wege und Feuerwehrzufahrten

    Die Verwaltung betont, dass es sich hierbei um eine komplette Neubetrachtung der Maßnahme samt neuem Bauantrag und Betriebskonzept handeln würde. Bestehende Aufträge könnten nicht wie beauftragt durchgeführt werden, und der geplante Fertigstellungstermin im Sommer 2026 wäre nicht mehr realisierbar.

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    Keine alternativen Räume für Stadtteil-Museum

    Bezüglich der Frage nach einem „Stadtteil-Museum als Lern-, Erfahrungs- und Begegnungsort“ im Zentrum von Gerthe sieht die Verwaltung derzeit keine realisierbaren Möglichkeiten. Der Bermanns-Kameradschafts-Verein „Glückauf Gerthe 1891 e.V.“ hatte seine bisherigen Räume an der Frauenlob-Schule in Hiltrop aufgeben müssen. Zur Einlagerung der Sammlung wurde ein Raum in der Lenneschule bereitgestellt.

    Zugang zu Exponaten während Dienstzeiten möglich

    Der Verein kann während der Dienstzeiten des Schulhausmeisters in der Regel auch kurzfristig das Gebäude betreten, um an seine Exponate zu gelangen. Da das Gebäude nicht mehr als Schulgebäude betrieben wird und auch zur Lagerung anderer Gegenstände genutzt wird, ist ein Zugang ohne Schulhausmeister nicht möglich.

    Sowohl städtische Immobilien als auch potenziell nutzbare externe Liegenschaften sind laut Verwaltung aufgrund bestehender Nutzungen, baulicher Einschränkungen oder anderer planerischer Überlegungen nicht für eine dauerhafte Ausstellung verfügbar. Die Verwaltung will im Rahmen der regulären immobilienwirtschaftlichen Prozesse weiterhin nach Möglichkeiten suchen.

    Für Vereinsarbeit zur lokalen Historie oder als Begegnungs- und Bildungsort für die Lokalgeschichte können aktuell und kurzfristig keine städtischen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Ob sich perspektivisch und mittelfristig im Stadtbezirk Bochum-Nord Möglichkeiten ergeben könnten, müsste anlassbezogen geprüft werden.