Schlagwort: Kultur

  • Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll 1.500 Euro für Fest „Dahl’sen Total“ bewilligen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest entscheidet am 29. April über eine Zuwendung von 1.500 Euro an die Ruhrlandbühne Bochum 1949 e.V. für das jährliche Fest „Dahl’sen Total“ 2026.

    Förderung für dreitägiges Fest

    Die Ruhrlandbühne Bochum 1949 e.V. veranstaltet vom 4. bis 6. September 2026 das jährliche Fest „Dahl’sen Total“ und hat für die Durchführung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro beantragt.

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    Rechtliche Grundlage für Vereinsförderung

    Die Bezirksvertretung ist nach den kommunalrechtlichen Bestimmungen befugt, örtliche Vereine, Verbände und sonstige Vereinigungen zu betreuen und zu unterstützen. Der vorliegende Antrag entspricht nach Angaben der Verwaltung den Anforderungen der Zuwendungsrichtlinien der Bezirksvertretung.

    Auszahlung und Verwendungsprüfung

    Falls die Bezirksvertretung der Förderung zustimmt, werden die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltungsstelle Südwest mit der Auszahlung der Zuwendung beauftragt. Nach Abschluss der Veranstaltung soll die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel geprüft werden.

  • AfD beantragt kreative Lösung für Lersch-Straße

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte schlägt vor, die Lersch-Straße nicht umzubenennen, sondern einfach einen anderen Namensgeber festzuschreiben. Statt des umstrittenen „Arbeiterdichters“ Heinrich Lersch soll die Straße nach einem Kölner Abdecker und Hundefänger aus dem 19. Jahrhundert benannt werden.

    Änderungsantrag als kostensparende Alternative

    Die AfD-Fraktion hat einen Änderungsantrag zu einem Umbenenungsantrag von SPD, Grünen und Linken eingereicht. Während die anderen Fraktionen eine komplette Umbenennung der Lersch-Straße fordern, schlägt die AfD eine pragmatische Alternative vor: Die Stadtverwaltung soll in den entsprechenden Unterlagen festhalten, dass die Straße nach Andreas Leonard Lersch benannt ist – einem 1840 in Köln geborenen Abdecker und Hundefänger.

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    Einigkeit über problematischen Namensgeber

    In der Begründung des Antrags stimmt die AfD-Fraktion den anderen Parteien zu, dass Heinrich Lersch, den sie als „Hitlerverehrer“ und „Verfasser schlechter Liebesgedichte und schwülstiger nationalpathetischer Kriegslyrik“ bezeichnet, keine Straße gewidmet sein sollte.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Kostengründe als Hauptargument

    Als Hauptargument gegen eine Umbenennung führt die AfD hohen Verwaltungsaufwand und erhebliche Kosten für die Anwohner an. Diese müssten Personalausweise umschreiben lassen und Banken, Versicherungen sowie Freunde über die neue Adresse informieren. Diese Kosten seien „nur des guten Gefühls wegen nicht gerechtfertigt“.

    Andreas Leonard Lersch als „leuchtendes Vorbild“

    Der vorgeschlagene neue Namensgeber Andreas Leonard Lersch wird als „Kölner Original“ beschrieben, der zunächst erfolgloser Schauspieler war und dann als Abdecker „durch tätige Arbeit die hygienischen Umstände seiner Stadt erheblich verbesserte“. Durch sein System, herrenlose Hunde einzufangen und erst gegen Vorsprache der Besitzer wieder herauszugeben, steigerte er das Hundesteueraufkommen Kölns in zwei Jahren um fast 150 Prozent.

    Die AfD argumentiert, dass dieser Andreas Leonard Lersch in einer „theateraffinen Stadt wie Bochum, die stolz ist auf einen der höchsten Hundesteuersätze in NRW, in vielerlei Hinsicht als leuchtendes Vorbild dienen“ könne.

  • Nachbarschaftsfest: Ernährungsrat beantragt Zuschuss für Veranstaltung im Pocket Park

    Der EssBO! Ernährungsrat Bochum e.V. möchte am 28. Mai 2026 ein öffentliches Nachbarschaftsfest im Pocket Park Franz-Vogt-Straße veranstalten und bittet die Bezirksvertretung Mitte um einen Zuschuss von 1.470 Euro.

    Veranstaltung im Rahmen der Initiative Schlaraffenband-Naschort

    Das geplante Nachbarschaftsfest soll im Rahmen der Initiative Schlaraffenband-Naschort stattfinden. Auf Nachfrage der Bezirksverwaltungsstelle bestätigte der Verein, dass die Veranstaltung öffentlich ist und von allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Stadtbezirks besucht werden kann.

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    Verwaltung befürwortet Antrag

    Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung Bochum-Mitte, den beantragten Zuschuss zu gewähren. Der Antrag entspreche den Richtlinien für die Gewährung von Zuwendungen im Stadtbezirk Mitte.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Verwendungsnachweis und Kontrolle vorgesehen

    Sollte der Zuschuss bewilligt werden, muss der Verein nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis erbringen. Dazu gehören Rechnungen und Quittungen über alle Ausgaben und Einnahmen. Die Bezirksverwaltungsstelle wird die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel prüfen.

    Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlenden Belegen kann der Zuschuss ganz oder teilweise zurückgefordert werden. Auch wenn der geförderte Zweck nicht mehr verfolgt wird, erlischt der Anspruch auf die Zuwendung.

    Entscheidung in der Bezirksvertretung

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird am 23. April 2026 über den Zuschussantrag entscheiden. Weitere Informationen zum Kosten- und Finanzierungsplan der Veranstaltung sind dem Antrag als Anlage beigefügt.

  • Stadt informiert über Denkmalförderprogramme 2025

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    22.04.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Verwaltung legt eine Übersicht der geförderten Maßnahmen aus den Denkmalförderprogrammen 2025 vor. Insgesamt konnten 40.000 Euro an Eigentümer von Baudenkmälern ausgeschüttet werden, die besonders denkmalgerechte Sanierungsarbeiten durchgeführt haben.

    Die Stadt hat gemeinsam mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 Denkmalfördermittel in Höhe von 40.000 Euro ausgeschüttet. Die Finanzierung erfolgt zu gleichen Teilen durch das Land NRW und die Stadt.

    Geförderte Projekte in allen Stadtbezirken

    Die Förderung kam verschiedenen Projekten in allen Stadtbezirken zugute. Dazu gehörten Dachdeckerarbeiten an einem Fachwerkhaus in der Ridderstraße (Wattenscheid), die Instandsetzung der Bauernvilla „Lennershof“ am Hochschulcampus (Süd) sowie Anstricharbeiten an einem Gebäude im Stil der Weserrenaissance in der Wittenbergstraße (Ost).

    Weitere geförderte Maßnahmen waren die Fassadensanierung eines Jugendstil-Wohnhauses in der Hattinger Straße (Südwest), die Aufarbeitung einer Haustür und Treppe an einem Geschäftshaus unter Einfluss der Neorenaissance in der Wittener Straße (Mitte) sowie die Sanierung des Holzpalisadenzaunes am Ev. Thomaszentrum in der Girondelle (Süd).

    Zusätzlich wurden Fassaden- und Anstricharbeiten in der Siedlung Dreerhöhe (Ost), die Restaurierung der Wandmalerei in der Dorfkirche Stiepel (Süd) und die Reparatur einer Dachgaube in der Siedlung Engelsburg Süd (Südwest) unterstützt.

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    Kürzung der Landesmittel angekündigt

    Das Ministerium hatte im Oktober 2025 kurzfristig angekündigt, die Finanzmittel für die Pauschalförderung vollständig zu streichen. Nach Protesten ruderte das Land im Dezember 2025 zurück und stellte 7.500 Euro pro Jahr für jede Kommune in Aussicht. Die Verwaltung will entsprechend ihren Eigenanteil anpassen.

    Weitere Förderprogramme

    Neben der Pauschalförderung erhielt die Ev. Erlöserkirche Hiltrop (Nord) einen vierstelligen Betrag vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe für Befunduntersuchungen des Deckengewölbes.

    Aus den Landesmitteln der Bezirksregierung Arnsberg floss ein sechsstelliger Förderbetrag für die Sanierung der Hofanlage Schulte-Schüren (Süd), eine Villa an der Hattinger Straße (Südwest) und eine historische Diesellokomotive im Eisenbahnmuseum (Südwest).

    Steuerliche Unterstützung

    Private Denkmaleigentümer konnten 2025 zudem steuerrechtliche Bescheinigungen für Aufwendungen in sechsstelliger Höhe erhalten. Diese ermöglichen es, 90 Prozent der Kosten für denkmalgerechte Erhaltungsmaßnahmen über zehn Jahre steuerlich abzuschreiben.

    Die Verwaltung hat außerdem Förderanträge beim Bund für die Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle und die Orgel am Hauptfriedhof gestellt.

  • Förderverein Schulkultur Hordel beantragt 1.500 Euro für Sommerfest

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Der Förderverein Schulkultur Hordel e.V. hat bei der Bezirksvertretung Mitte einen Zuschuss von 1.500 Euro für sein geplantes Sommerfest am 26. Juni 2026 beantragt. Die Entscheidung über die Förderung soll am 23. April 2026 fallen.

    Verwaltung empfiehlt Bewilligung

    Die Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Mitte I hat eine Beschlussvorlage erarbeitet, die die Gewährung des beantragten Zuschusses befürwortet. Verfasser Herr Zakrzewski schlägt vor, dem Verein die vollständige Fördersumme für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

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    Verwendungsnachweis erforderlich

    Sollte die Bezirksvertretung Bochum-Mitte dem Antrag zustimmen, wird die Bezirksverwaltungsstelle mit der Auszahlung beauftragt. Nach Abschluss des Sommerfests muss der Förderverein einen ordnungsgemäßen Verwendungsnachweis vorlegen. Dieser umfasst Rechnungen und Quittungen über alle Ausgaben und Einnahmen der Veranstaltung.

    Rückforderung bei Zweckentfremdung möglich

    Die Zuwendung kann ganz oder teilweise zurückgefordert werden, falls sie zweckwidrig verwendet wird oder der erforderliche Verwendungsnachweis nicht fristgerecht eingereicht wird. Wird der geförderte Zweck nicht mehr verfolgt, erlischt auch der Anspruch auf Auszahlung der Förderung.

    Die rechtliche Grundlage für die Förderung bildet § 37 Absatz 1 der Gemeindeordnung für Nordrhein-Westfalen sowie die städtischen und bezirklichen Zuschussrichtlinien.

  • SPD, Grüne und Linke fordern Umbenennung der Lerschstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Drei Fraktionen in der Bezirksvertretung Mitte wollen die nach dem NS-Sympathisanten Heinrich Lersch benannte Straße umbenennen. Als neue Namensgeberin schlagen sie die ehemalige Bezirksvorsteherin Margret Kozik vor.

    Die SPD-, Grüne- und Linke-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte haben einen gemeinsamen Antrag zur Umbenennung der Lerschstraße eingereicht. Die Verwaltung soll prüfen, die Straße nach einer geeigneten Frau zu benennen und die Anwohner in den Prozess einzubeziehen.

    Begründung: NS-Verstrickungen des Namensgebers

    Heinrich Lersch, nach dem die Stichstraße von der Baarestraße in Stahlhausen benannt ist, war ein deutscher Arbeiterdichter, der 1889 in Mönchengladbach geboren wurde und 1936 verstarb. Seine Verstrickungen mit dem NS-Regime sind der Grund für den Umbenennungsantrag: Im Oktober 1933 gehörte er zu den 88 deutschen Schriftstellern, die das „Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler“ unterzeichneten. 1934 unterzeichnete er einen Aufruf zur Vereinigung der Ämter des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in Hitler, 1935 trat er in die NSDAP ein.

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    Margret Kozik als Namensgeberin vorgeschlagen

    Als neue Namensgeberin kommt die ehemalige SPD-Bezirksvorsteherin Margret Kozik in Betracht, die von 1996 bis 1999 im Stadtbezirk Mitte tätig war. Die Antragsteller würdigen ihr Engagement für die Menschen im Stadtbezirk als „Beispiel für gelebte und vielfältige Demokratie“.

    Anwohner sollen einbezogen werden

    Da eine Straßenumbenennung erhebliche Auswirkungen für die Anwohner hat, sollen diese in den Prozess einbezogen werden. An der Lerschstraße gibt es laut Kataster zehn Hausnummern. Zudem soll geprüft werden, ob sich die Stadt an den anfallenden Kosten für die Anwohner beteiligen kann. Als Vorbild nennen die Fraktionen die Stadt Herne, die kürzlich die Umbenennung der Heinrich-Lersch-Straße beschlossen hat.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.

  • Polizeisportverein Ruhr erhält Zuschuss für Weihnachtsmarkt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Mitte soll dem Polizeisportverein Ruhr e.V. einen Zuschuss von 1.200 Euro für die Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes im Dezember 2026 bewilligen.

    Antrag zur Entscheidung vorgelegt

    Die Verwaltung hat der Bezirksvertretung Bochum-Mitte eine Beschlussvorlage zur Gewährung des Zuschusses vorgelegt. Der Polizeisportverein Ruhr e.V. plant für Dezember 2026 die Veranstaltung eines Weihnachtsmarktes und hat hierfür finanzielle Unterstützung beantragt.

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    Entscheidung steht noch aus

    Über den Zuschussantrag wird die Bezirksvertretung Bochum-Mitte in ihrer Sitzung am 23. April 2026 entscheiden. Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag stattzugeben und die 1.200 Euro zu bewilligen.

    Kontrolle der Mittelverwendung vorgesehen

    Falls der Zuschuss gewährt wird, soll die Bezirksverwaltungsstelle nach Abschluss der Veranstaltung die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel prüfen. Der Verein muss einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen über Ausgaben und Einnahmen vorlegen. Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlenden Nachweisen kann der Zuschuss ganz oder teilweise zurückgefordert werden.

    Die Gewährung erfolgt auf Basis der städtischen Zuschussrichtlinien für Vereine und Organisationen im Stadtbezirk Mitte.

  • Werbegemeinschaft Wattenscheid erhält 5.000 Euro für Sommerfest WAT 609

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid entscheidet am 21. April über einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro für die Werbegemeinschaft Wattenscheid. Das Geld soll für das Sommerfest WAT 609 vom 12. bis 14. Juni 2026 verwendet werden.

    Förderung aus Kulturtopf

    Die Verwaltung schlägt vor, der Werbegemeinschaft Wattenscheid eine einmalige Zuwendung von 5.000 Euro für die Durchführung des Sommerfests WAT 609 zu gewähren. Die Mittel stammen aus der Produktgruppe 1122 „Bezirksverwaltung Wattenscheid – Aktionen des Bezirks II“.

    Die Grundlage für die Förderung bildet ein Beschluss der Bezirksvertretung Wattenscheid vom 10. September 2024. Damals wurde ein Kulturtopf für Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen in Höhe von 40.000 Euro für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 eingerichtet.

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    Höchstförderung ausgeschöpft

    Die maximale Förderung liegt bei 5.000 Euro je Veranstaltung. Das Sommerfest WAT 609 ist als förderfähige Veranstaltung anerkannt, weshalb die Werbegemeinschaft den vollen Höchstbetrag erhalten kann.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Als Nachweis für die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel fordert die Verwaltung einen einfachen Verwendungsnachweis in Form von Rechnungs- oder Quittungskopien. Jährliche Folgekosten entstehen durch die einmalige Zuwendung nicht.

  • Zuschuss für historische Tafeln: GeschichtsGruppeGrumme erhält 1.500 Euro

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Mitte soll der ehrenamtlichen GeschichtsGruppeGrumme einen Zuschuss von 1.500 Euro für weitere historische Informationstafeln im Stadtteil Grumme bewilligen. Die Initiative hat bereits 19 Tafeln aufgestellt und möchte ihr Projekt fortsetzen.

    Erfolgreiche Stadtteilarbeit wird fortgesetzt

    Die GeschichtsGruppeGrumme ist ein Zusammenschluss historisch interessierter Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich mit der Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Stadtteils Grumme beschäftigen. Ihr Ziel ist es, die lokale Geschichte sichtbar zu machen und für eine breite Öffentlichkeit, insbesondere auch für jüngere Generationen, zugänglich zu gestalten.

    Die Initiative konnte ihr Projekt bereits erfolgreich umsetzen: Inzwischen stehen 19 historische Tafeln an verschiedenen Standorten im Stadtteil. Eine Übersicht der bisherigen Standorte ist auf der Webseite https://ggg.grumme.de einsehbar.

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    Neue Tafeln geplant

    Im kommenden Sommer möchte die Gruppe weitere Tafeln aufstellen, darunter zwei an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Dafür hat sie sich am 14. März 2026 per E-Mail an die Bezirksverwaltungsstelle gewandt und um finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro gebeten.

    Die Kosten gliedern sich in drei Bereiche: 500 Euro für die Anfertigung der Tafeln, 500 Euro für Halterungen und Befestigungsmaterial sowie 500 Euro für die Herstellung beziehungsweise den Kauf der Ständer.

    Breites Spektrum ehrenamtlicher Arbeit

    Zu den zentralen Aufgaben der Initiative gehören die Recherche zur Geschichte von Orten, Gebäuden, Betrieben und Personen im Stadtteil, die Auswertung von Archivalien und Zeitzeugenberichten sowie die verständliche Aufbereitung historischer Inhalte. Darüber hinaus pflegt die Gruppe eine Webseite zur digitalen Dokumentation der Stadtteilgeschichte und arbeitet mit Schulen und anderen Initiativen zusammen.

    Die Bezirksvertretung Mitte entscheidet am 23. April 2026 über den Zuschussantrag. Nach der bezirklichen Zuschussrichtlinie ist eine Bewilligung bis zu einem Betrag von 1.500 Euro grundsätzlich möglich.

  • Grünlinks fordert 4.000 Euro für Kulturveranstaltungen in Wattenscheider Stadtgarten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Fraktion Grünlinks beantragt für kulturelle Veranstaltungen in der Vogelvoliere des Wattenscheider Stadtgartens eine Finanzierung von 4.000 Euro für den Zeitraum April bis August 2026. Der Antrag wird in der Bezirksvertretungssitzung am 21. April behandelt.

    Finanzierungslücke nach Wegfall der Stadtteilförderung

    Die Kulturveranstaltungen mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern in der Vogelvoliere wurden im vergangenen Jahr durch das Stadtteilbüro über den Stadtteilfonds gefördert. Eine Anschlussfinanzierung ist jedoch derzeit nicht verfügbar, weshalb sich die Fraktion Grünlinks mit einem Antrag an die Bezirksvertretung Wattenscheid wendet.

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    Gut besuchte Veranstaltungen mit breitem Angebot

    Laut Begründung des Antrags sind die Kulturveranstaltungen durchgehend gut bis sehr gut besucht und bieten der Bevölkerung ein breites kulturelles Angebot. Die Fraktionsvorsitzenden Ronja Buschmann und Thomas Disselbeck haben den Antrag gemeinsam eingereicht und eine Kostenaufstellung beigefügt.

    Der Antrag richtet sich an Bezirksbürgermeister Holger Dünnebacke und soll in der Sitzung der Bezirksvertretung am 21. April 2026 behandelt werden.