Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 23.01.2026 | Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Stadtverwaltung räumt ein, dass die Kritik der Initiative „Make Bochum Skate Again“ berechtigt ist. Es gibt derzeit keine ausschließlich für Skater ausgelegten Parks oder Plätze in der Stadt. Lediglich einzelne Skate-Elemente sind auf Kinderspielplätzen aufgestellt.
Initiative kritisiert marode Anlagen
Die SPD-Fraktion hatte in einer Anfrage auf einen Radio Bochum-Bericht über die Initiative „Make Bochum Skate Again“ Bezug genommen. Laut der Berichterstattung kritisiere die Initiative den aktuellen Zustand der Skateplätze, die „häufig marode oder nicht den Bedürfnissen der Skaterinnen und Skater entsprechend gestaltet“ seien.
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Jetzt abonnierenVerwaltung gibt Kritik recht
Das Referat für Sport und Bewegung bestätigt in seiner Antwort die Vorwürfe: „Die Kritik der Initiative ist aus Sicht der Verwaltung nachzuvollziehen. Die vorhandenen Skateanlagen bzw. Skatepunkte befinden sich in einem Zustand, der nicht den Bedürfnissen der Skate-Community entspricht.“
Nur Skate-Elemente auf Spielplätzen vorhanden
Auf die Frage nach vorhandenen Skateparks und -plätzen stellt die Verwaltung klar: „Es gibt in Bochum keinen Skatepark oder Skateplätze die ausschließlich auf die Bedarfe von Skaterinnen und Skater ausgerichtet sind.“
Lediglich einzelne Skate-Elemente wurden bisher auf Kinderspielflächen aufgestellt, und zwar in der Spielzone West, Am Sattelgut, In der Voßbank / In der Röttgersbank, Auf der Heide, an der Stockumer Straße und am städtischen Kinder- und Jugendfreizeithaus JuMa an der Markstraße. Da diese Elemente auf Kinderspielflächen stehen, liegt die Zuständigkeit beim Jugendamt.
Überlegungen für zentralen Skatepark laufen
Die Verwaltung gibt an, dass die Möglichkeit eines zentralen Skateparks oder mehrerer dezentraler Skateflächen in ämterübergreifende Überlegungen einbezogen wird. Diese erfolgen im Rahmen der Diskussionen über zusätzliche Bewegungsangebote außerhalb bestehender Sportinfrastrukturen, beispielsweise im Gremium Spielleitplanung.
Die Vorlage wird am 23. Januar 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit zur Kenntnisnahme behandelt.
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