Verwaltung meldet 335 angesetzte Zwangsräumungen für 2025

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
11.02.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Stadt Bochum hat die Statistik zu Zwangsräumungen für das Jahr 2025 vorgelegt. Von 335 angesetzten Zwangsräumungen wurden 250 durchgeführt. Etwa 90 Prozent der Fälle gehen auf Mietschulden zurück, alle Betroffenen erhielten Sozialtransferleistungen.

Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Linksfraktion die aktuellen Zahlen zu Zwangsräumungen in der Stadt bekannt gegeben. Dem Amt für Soziales wurden 2025 insgesamt 335 angesetzte Zwangsräumungen durch die Gerichtsvollzieher gemeldet, von denen 250 tatsächlich stattfanden.

Mietschulden als Hauptursache

Wie in den Vorjahren waren auch 2025 etwa 90 Prozent der Zwangsräumungen durch Mietschulden verursacht. Die übrigen zehn Prozent basieren auf mietwidrigem Verhalten oder Eigenbedarf der Vermieter. Eine verlässliche statistische Auswertung liegt der Verwaltung zu dieser Einschätzung allerdings nicht vor.

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Haushaltstypen und betroffene Wohnungen

Von den Zwangsräumungen waren 208 Single-Haushalte betroffen. Bei den 127 betroffenen Mehrpersonenhaushalten lebten in 96 Fällen Kinder. Insgesamt 76 der angesetzten Zwangsräumungen betrafen Wohnungen der städtischen VBW Bauen und Wohnen GmbH.

Darlehen und Unterstützungsmaßnahmen

Die Stadt gewährte 2025 insgesamt 123 Darlehen zum Wohnraumerhalt – 91 für Mietrückstände und 32 für Energiekostenrückstände. In allen Fällen wurden die Rückstände vollständig übernommen. Nach Angaben des zuständigen Sachgebiets erhielten alle von Zwangsräumung betroffenen Hilfesuchenden Sozialtransferleistungen.

Keine Verzweiflungstaten dokumentiert

Dem Amt für Soziales wurden 2025 keine Verzweiflungstaten wie Suizide oder Selbstverletzungen im Zusammenhang mit Zwangsräumungen bekannt. Bei den von städtischen Sozialarbeitern begleiteten Zwangsräumungsterminen gab es keine affektiven Handlungen der Betroffenen. Wie viele Menschen nach einer Zwangsräumung in städtischen Unterkünften untergebracht wurden, wird statistisch nicht erfasst.

Unterlagen

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