Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 17.06.2021 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte verlangt Varianten für das geplante Haus des Wissens, um die ursprünglich vorgegebene Kostenobergrenze von 54 Millionen Euro einzuhalten. Nach aktueller Kostenschätzung würde das Projekt um 13,7 Prozent teurer.
Kostenüberschreitung von 7,4 Millionen Euro
In einem Änderungsantrag zur Bezirksvertretung Mitte kritisiert die FDP, dass die aktuelle Kostenschätzung für das Haus des Wissens bei 61,44 Millionen Euro (netto, Kostengruppen 200-500) liegt. Dies überschreitet die im April 2020 festgelegte Kostenobergrenze von 54 Millionen Euro erheblich.
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Die FDP beantragt, dass die Verwaltung zunächst verschiedene Varianten untersuchen soll, bevor die Planungsphase 3 (Entwurfsplanung) beginnt. Dabei sollen Änderungen am Raumprogramm und bei den Materialien geprüft werden, die sich innerhalb der ursprünglich vorgegebenen Kostenvorgabe bewegen.
Grundleistung bislang nicht erbracht
Der Bezirksvertreter Dr. Volker Behr begründet den Antrag damit, dass zur Leistungsphase 2 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) die Untersuchung und Bewertung von Varianten gehört. Diese Grundleistung sei bislang nicht erbracht worden und müsse nachgeholt werden.
Die FDP fordert außerdem die vollständige Offenlegung der vertieften Kostenschätzung als Grundlage für weitere Entscheidungen.
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