Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 25.02.2026 | Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Stadt Bochum will die Kfz-Sperrgebiete rund um das Ruhrstadion nicht auf weitere Straßen ausweiten. Die Verwaltung sieht trotz Problemen in Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße keinen Handlungsbedarf, da keine offiziellen Beschwerden vorliegen.
Stadtgestalter/Volt fordern erweiterte Sperrungen
Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt hatte eine Ausweitung der bestehenden Kfz-Sperrgebiete zu VfL-Heimspielen gefordert. Konkret sollten die Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße in die Sperrungen einbezogen werden. Nach Darstellung der Ratsgruppe ist die Parksituation in diesen Straßen „untragbar“: Garagen würden regelmäßig zugeparkt, der Wendekreis zugestellt und kein ausreichender Platz für Rettungsfahrzeuge mehr vorhanden sein.
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Jetzt abonnierenVerwaltung sieht keine Notwendigkeit
Das Tiefbauamt lehnt eine Ausweitung ab. Als Hauptgrund nennt die Verwaltung, dass keine Beschwerden – weder von Anwohnenden noch der Feuerwehr – aus diesen Bereichen vorliegen. Zusätzlich führt sie an, dass die Josephinenstraße Teil des Vorbehaltsstraßennetzes mit Bogestra-Linienverkehr ist.
Verstärkte Kontrollen geplant
Immerhin kündigt die Verwaltung an, die Verkehrsüberwachung in den problematischen Straßen zu intensivieren. Der Außendienst soll künftig auch Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße kontrollieren und Parkverstöße ahnden.
Lösung für Garagennutzer
Für Menschen, die Garagen in gesperrten Bereichen nutzen, aber anderswo wohnen, bietet die Stadt eine pragmatische Lösung: Mit Miet- oder Nutzungsverträgen können sie eine Zufahrtsgenehmigung erhalten.
Die Sperrgebiete östlich des Ruhrstadions waren erst kürzlich um die Matthias-Claudius-Straße erweitert worden, um das massive Beparken von Wohnstraßen durch Stadionbesucher zu verhindern.
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