Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 07.05.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Die CDU-Fraktion will wissen, wie stark die Stadtverwaltung auf externe Dienstleister angewiesen ist. Anlass sind Verzögerungen bei der kommunalen Wärmeplanung und die zunehmende Vergabe von Planungsaufgaben an externe Büros.
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat eine umfassende Anfrage zur Beauftragung externer Dienstleister gestellt. Ratsmitglied Dr. Katrin Augustinowski-Schary verweist dabei auf jüngste Berichte über Verzögerungen bei der kommunalen Wärmeplanung, die eine wachsende Abhängigkeit der Stadtverwaltung von externen Planungsbüros verdeutlichen würden.
Kernbereiche zunehmend extern vergeben
Nach Beobachtung der CDU werden nicht nur bei der Wärmeplanung, sondern auch in den Bereichen Stadtentwicklung, Verkehr und Bauwesen vermehrt Aufgaben an externe Planungsbüros vergeben, die eigentlich zum Kernbereich der Verwaltung gehörten. Diese Praxis könne zu Problemen führen, insbesondere wenn Überlastungen bei den Dienstleistern zu zeitlichen Verzögerungen wichtiger städtischer Projekte führten und gleichzeitig wertvolles Fachwissen in der Verwaltung verloren gehe.
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Jetzt abonnierenFünf konkrete Fragen an die Verwaltung
Die CDU-Fraktion stellt fünf detaillierte Fragen:
- Wie viele Aufträge für Planungsleistungen, Gutachten und Konzepte wurden in den Jahren 2023, 2024 und 2025 an externe Dienstleister vergeben? (aufgeschlüsselt nach Dezernaten und Ämtern)
- Welche Gesamtkosten entstanden der Stadt durch die Beauftragung externer Planungsbüros? (ebenfalls differenziert nach Dezernaten und Ämtern)
- Nach welchen verbindlichen Kriterien wird entschieden, ob eine Planungsleistung intern erbracht oder extern vergeben wird? Existiert eine stadtweite Richtlinie?
- Bei welchen laufenden Projekten neben der kommunalen Wärmeplanung kommt es aktuell zu Verzögerungen, weil beauftragte externe Büros aufgrund von Überlastung Fristen nicht einhalten können?
- Wie stellt die Verwaltung sicher, dass das durch externe Büros erarbeitete Wissen langfristig in der Verwaltung verbleibt und die Abhängigkeit bei Folgebearbeitungen nicht weiter steigt?
Die Anfrage ist für die Ratssitzung am 7. Mai 2026 vorgesehen.
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