Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 27.05.2026 | Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur | noch nicht beraten |
Die Stadtverwaltung folgt einer Bürgeranregung zur Verbesserung der Radverkehrssituation vor dem Schauspielhaus. Die derzeitige Führung über einen freigegebenen Gehweg soll durch einen regelkonformen Radfahrstreifen ersetzt werden.
Aktuelle Situation ist nicht regelkonform
Ein Bürger hatte die problematische Radverkehrsführung gegenüber dem Schauspielhaus kritisiert. Derzeit erfolgt die Führung über einen für den Radverkehr freigegebenen Gehweg, der laut Verwaltung „nicht regelkonform und verkehrssicherheitsrelevant“ ist. Der Gehweg weist eine unzureichende Breite auf und ist durch Bäume, Poller sowie unebene Oberflächen erheblich eingeschränkt.
Die gemeinsame Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer führt zu Konflikten, insbesondere im Bereich von Gebäudezugängen und der nahegelegenen Haltestelle. Laut dem Antragsteller entspricht die Ausführung nicht den anerkannten Regeln der Technik gemäß ERA 2010 und widerspricht den Grundsätzen der RASt 06.
Ratskompass-Newsletter
Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.
Jetzt abonnierenLösung nur im Rahmen größerer Umgestaltung möglich
Die Verwaltung bestätigt die Kritik grundsätzlich, sieht aber eine isolierte Lösung als nicht machbar an. Die Situation kann erst im Rahmen einer Umgestaltung der Königsallee zwischen Hattinger Straße und Arnikastraße gelöst werden. Dabei muss auch die Führung des motorisierten Individualverkehrs innerhalb der Kreuzung von Königsallee, Hattinger Straße und Oskar-Hoffmann-Straße verändert werden.
Bisher wird der Kfz-Verkehr aus nördlicher Richtung zweistreifig nach Süden geführt. Für einen Radfahrstreifen in Richtung Süden müsste der Kfz-Verkehr bereits vor der Kreuzung auf einem Fahrstreifen gebündelt werden.
Planung läuft bereits
Im Rahmen der Planungen zur Sanierung und Umgestaltung der Viktoriastraße und der nördlichen Königsallee sowie der Planung des Radschnellweges werden bereits Grundlagenuntersuchungen durchgeführt, um eine regelkonforme Radverkehrsführung zu ermöglichen.
Entscheidung im Ausschuss
Der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur soll am 27. Mai 2026 über die Vorlage entscheiden. Die Verwaltung schlägt vor, der Anregung zu folgen und im Rahmen der Königsallee-Planung ausreichend dimensionierte Radverkehrsanlagen einzuplanen.
Die finanziellen Auswirkungen werden erst mit Fortschreiten der Gesamtplanung bekannt.
Schreibe einen Kommentar