Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 03.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Nord | Der Antrag wird zurückgezogen.Siehe auch Protokollierung zu TOP 1.3 |
Die AfD-Bezirksfraktion Nord beantragt, die 10.000 Euro für das Projekt „Mädchen an den Ball“ stattdessen direkt an Fußballvereine zu verteilen, die Frauen- und Mädchenfußball fördern.
Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord hat einen Änderungsantrag zur Beschlussvorlage „Mädchen an den Ball“ eingereicht. Statt einer gezielten Förderung von 8-15 Mädchen im Alter von 6-17 Jahren soll der Betrag von 10.000 Euro nach dem Vorschlag der AfD auf Fußballvereine verteilt werden, die sich um Frauen- und Mädchenfußball bemühen.
Kritik an spezieller Förderung
Die Fraktion unter Vorsitz von Sebastian Südekum begründet ihren Antrag damit, dass es „nicht sinnvoll“ erscheine, eine kleine Gruppe von interessierten Mädchen gesondert zu unterstützen. Dies würde neben dem allgemeinen Fußballangebot der Vereine „nebenher laufen“.
Die AfD verweist auf bestehende Regelungen des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW), wonach Mädchen bis zur D-Jugend uneingeschränkt in gemischten Mannschaften spielen können. Mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten sei dies sogar bis zur B-Jugend in Jungenmannschaften möglich.
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Als Alternative schlägt die Fraktion vor, spezielle Übungsleiter im „Rondell-Verfahren“ jedem Verein für eine bestimmte Dauer zur Verfügung zu stellen. Jeder Verein sei „für neue Impulse und Ideen dankbar“ und auf Unterstützung angewiesen.
Die AfD argumentiert, dass es den Vereinsvertretern „kaum zu vermitteln“ sei, dass 10.000 Euro für bis zu 15 fußballinteressierte Mädchen ausgegeben werden sollen, während Vereine mit Mädchenmannschaften nicht berücksichtigt würden. Der Änderungsantrag entspreche „der aktuellen finanziellen Not der Vereine“ besser.
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