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SPD und Grüne beantragen zusätzliche Mittel für Zweitzeugen-Workshops

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
Enthaltungen: 0
Dagegen: 4 (AfD)
Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)Siehe auch Protokollierung zu TOP 1.5

Die Bezirksvertretung Bochum-Ost soll 5.000 Euro zusätzlich für Holocaust-Bildungsarbeit an Schulen bereitstellen. SPD und Grüne wollen damit den lokalen Demokratietopf schonen und weitere Initiativen ermöglichen.

Finanzierung außerhalb des Demokratietopfes

SPD-Fraktion und Grüne in der Bezirksvertretung Bochum-Ost haben einen gemeinsamen Änderungsantrag eingereicht, um maximal 5.000 Euro für Zweitzeugen-Workshops zur Verfügung zu stellen. Die Mittel sollen bewusst außerhalb des regulären Demokratietopfes bereitgestellt werden, um diesen nicht vollständig auszuschöpfen.

Der ursprünglich mit 5.000 Euro ausgestattete Demokratietopf verfügt aktuell noch über Restmittel von etwa 3.000 Euro. Mit der beantragten Summe wäre dieser vollständig erschöpft oder sogar überzeichnet.

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Wachsendes Interesse an politischer Bildung

Die Bezirksvertretung unterstützt die Zweitzeugen-Workshops bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich. Bislang nahmen regelmäßig zwei weiterführende Schulen aus dem Stadtbezirk teil. Dass nun eine weitere Schule ihr Interesse bekundet hat, bewerten die Antragsteller als „erfreuliches und ermutigendes Signal für das wachsende Engagement im Bereich der politischen Bildung“.

Stärkung von Demokratie und Erinnerungskultur

Die Workshops vermitteln jungen Menschen die Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus und befähigen sie, Verantwortung für das Weitertragen dieser Erinnerungen zu übernehmen. Dadurch sollen historisches Bewusstsein, Empathie und demokratische Haltung gleichermaßen gestärkt werden.

Die Antragsteller Dirk Meyer und Björn Backhaus (SPD) sowie Achim Henkel (Die Grünen) betonen: „Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, ist es ein wichtiges Zeichen, Projekte der politischen Bildung und Erinnerungskultur sichtbar und verlässlich zu unterstützen.“

Unterlagen

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