Schlagwort: Demokratieförderung

  • Von-Waldthausen-Schule beantragt Förderung für „Freundschaftsbank“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Von-Waldthausen-Schule möchte aus dem „Demokratie Topf“ der Bezirksvertretung Bochum-Ost 500 Euro für die Anschaffung einer Freundschaftsbank erhalten. Das Projekt soll Demokratiekompetenzen im Grundschulalter durch praktische Erfahrungen im sozialen Miteinander fördern.

    Förderung aus dem Demokratietopf

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost wird am 21. Januar 2026 über den Antrag der Von-Waldthausen-Schule entscheiden. Die Schule beantragt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro aus dem sogenannten „Demokratietopf“ für die Anschaffung einer Bank auf dem Schulhof.

    Die Verwaltung empfiehlt in ihrer Beschlussvorlage, der Förderung zuzustimmen und die Bezirksverwaltungsstelle Ost mit der Abwicklung zu beauftragen.

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    Hintergrund des Demokratietopfs

    Der Demokratietopf wurde durch einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Die GRÜNEN zur Haushaltssatzung 2025/2026 eingerichtet. Insgesamt stehen für die Jahre 2025 und 2026 bezirkliche Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung, um Projekte zur Stärkung der Demokratie zu fördern.

    Ziel des Projekts

    Mit der Freundschaftsbank verfolgt die Von-Waldthausen-Schule das Ziel, Demokratiekompetenzen im Grundschulalter durch praktische Erfahrungen im sozialen Miteinander zu steigern. Nähere Einzelheiten zum Projekt sind dem Antrag der Schule zu entnehmen, der der Vorlage beigefügt ist.

    Finanzielle Bedingungen

    Die Gewährung der Zuwendung liegt im Ermessen der Bezirksvertretung. Die Schule muss die Verwendung der Mittel durch entsprechende Nachweise belegen. Sollte das Geld zweckwidrig verwendet werden oder die erforderlichen Nachweise nicht fristgerecht erbracht werden, wird die Zuwendung ganz oder teilweise zurückgefordert.

  • SPD und Grüne beantragen zusätzliche Mittel für Zweitzeugen-Workshops

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)Siehe auch Protokollierung zu TOP 1.5

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost soll 5.000 Euro zusätzlich für Holocaust-Bildungsarbeit an Schulen bereitstellen. SPD und Grüne wollen damit den lokalen Demokratietopf schonen und weitere Initiativen ermöglichen.

    Finanzierung außerhalb des Demokratietopfes

    SPD-Fraktion und Grüne in der Bezirksvertretung Bochum-Ost haben einen gemeinsamen Änderungsantrag eingereicht, um maximal 5.000 Euro für Zweitzeugen-Workshops zur Verfügung zu stellen. Die Mittel sollen bewusst außerhalb des regulären Demokratietopfes bereitgestellt werden, um diesen nicht vollständig auszuschöpfen.

    Der ursprünglich mit 5.000 Euro ausgestattete Demokratietopf verfügt aktuell noch über Restmittel von etwa 3.000 Euro. Mit der beantragten Summe wäre dieser vollständig erschöpft oder sogar überzeichnet.

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    Wachsendes Interesse an politischer Bildung

    Die Bezirksvertretung unterstützt die Zweitzeugen-Workshops bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich. Bislang nahmen regelmäßig zwei weiterführende Schulen aus dem Stadtbezirk teil. Dass nun eine weitere Schule ihr Interesse bekundet hat, bewerten die Antragsteller als „erfreuliches und ermutigendes Signal für das wachsende Engagement im Bereich der politischen Bildung“.

    Stärkung von Demokratie und Erinnerungskultur

    Die Workshops vermitteln jungen Menschen die Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus und befähigen sie, Verantwortung für das Weitertragen dieser Erinnerungen zu übernehmen. Dadurch sollen historisches Bewusstsein, Empathie und demokratische Haltung gleichermaßen gestärkt werden.

    Die Antragsteller Dirk Meyer und Björn Backhaus (SPD) sowie Achim Henkel (Die Grünen) betonen: „Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, ist es ein wichtiges Zeichen, Projekte der politischen Bildung und Erinnerungskultur sichtbar und verlässlich zu unterstützen.“

  • Bezirksvertretung Bochum-Ost fördert Holocaust-Bildungsarbeit an Schulen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Ergänzung des Beschlussvorschlages
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost plant, drei Schulen im Stadtbezirk mit insgesamt 4.680 Euro bei der Durchführung von Workshops mit dem Verein ZWEITZEUGEN e.V. zu unterstützen. Die Mittel sollen der Demokratieförderung und Aufklärung über den Holocaust dienen.

    ZWEITZEUGEN-Workshops für drei Schulen

    Am 4. März 2026 entscheidet die Bezirksvertretung Bochum-Ost über die Förderung von Holocaust-Bildungsworkshops an drei Schulen im Stadtbezirk. Profitieren sollen das Lessing-Gymnasium (1.296 Euro), die Willy-Brandt-Gesamtschule (2.574 Euro) und die Nelson-Mandela-Schule (810 Euro).

    Der Verein ZWEITZEUGEN e.V. führt die Workshops durch und ermutigt junge Menschen, durch das Weitergeben von Geschichten Holocaust-Überlebender selbst zu „Zweitzeugen“ zu werden. Ziel ist es, sich gegen Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen einzusetzen.

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    Konkrete Veranstaltungen geplant

    Die Willy-Brandt-Gesamtschule plant einen Projekttag und sechs Grundeinheiten, das Lessing-Gymnasium vier Grundeinheiten und die Nelson-Mandela-Schule zwei Grundeinheiten. Ursprünglich hatte die Nelson-Mandela-Schule drei Grundeinheiten beantragt, jedoch kann der Verein aus Kapazitätsgründen nur zwei anbieten.

    Finanzierung aus Demokratie-Fördermitteln

    Die Bezirksvertretung hatte bereits im September 2024 beschlossen, für 2026 wieder 5.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Demokratie bereitzustellen. Von diesen Mitteln wurden bereits 1.000 Euro vergeben, weitere Anträge über je 500 Euro liegen vor. Sollten diese bewilligt werden, müssten zusätzliche 1.680 Euro aus dem „Demokratietopf“ zur Verfügung gestellt werden.

    Fahrtkosten werden von der Bezirksvertretung nicht übernommen. Die Abwicklung der Förderung übernimmt die Bezirksverwaltungsstelle Ost.

  • Bezirksvertretung Ost bewilligt Förderung für Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost entscheidet am 4. März über eine finanzielle Unterstützung von 500 Euro für den Bahnhof Langendreer e.V. Das soziokulturelle Zentrum will damit ein Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik für junge Menschen durchführen.

    Demokratietopf finanziert Bildungsprojekt

    Der Bahnhof Langendreer e.V. hat bei der Bezirksvertretung Bochum-Ost eine Förderung aus dem sogenannten Demokratietopf beantragt. Mit den bezirklichen Mitteln in Höhe von 500 Euro soll im Mai 2026 ein Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik finanziert werden. Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung, dem Antrag zuzustimmen.

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    Bildungsangebot für junge Menschen aus Langendreer und Werne

    Das Projekt richtet sich insbesondere an junge Menschen aus Langendreer und Werne. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Bildungsangebot zu schaffen, das die Teilnehmenden befähigt, sich kritisch mit rechtsradikaler Rhetorik auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse und Entkräftung gängiger Mythen, Vorurteile und Gerüchte über Geflüchtete.

    Die Teilnehmenden sollen außerdem lernen, wie rechte Hetze funktioniert, welche rhetorischen Strategien dabei eingesetzt werden und wie diese erkannt und argumentativ zurückgewiesen werden können.

    Förderung aus bezirklichem Haushalt

    Die beantragten 500 Euro sollen für Honorare der Referentinnen und Referenten sowie für begleitende Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Die Mittel stammen aus einem Haushaltsansatz, den die Bezirksvertretung Bochum-Ost auf Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Die GRÜNEN für die Jahre 2025/2026 beschlossen hatte. Insgesamt stehen 5.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Demokratie zur Verfügung.

    Soziokulturelles Zentrum mit 35-jähriger Geschichte

    Der Bahnhof Langendreer e.V. bereichert seit über 35 Jahren die Kulturlandschaft in der Stadt und gehört zu den ältesten soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Das Zentrum verbindet als soziokulturelle Einrichtung Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten.

    Der Verein muss nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Ost vorlegen. Die Zuwendung kann ganz oder teilweise zurückgefordert werden, wenn sie zweckwidrig verwendet wird oder der Verwendungsnachweis nicht fristgerecht erbracht wird.