AfD will Mädchenfußball-Förderung auf etablierte Vereine verteilen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDer Antrag wird zurückgezogen.

Die AfD-Fraktion fordert, die geplante Förderung von 30.000 Euro für das Projekt „Mädchen an den Ball“ nicht für kleine Trainingsgruppen zu verwenden, sondern direkt an bestehende Fußballvereine zu verteilen, die bereits Frauen- und Mädchenfußball fördern.

Änderungsantrag zur Mittelverteilung

Die AfD-Fraktion hat einen Änderungsantrag zu den Vorlagen 2.1-2.3 eingereicht, die in der ersten Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Bewegung am 23. Januar 2026 behandelt werden. Statt die je 10.000 Euro für die Bezirke Nord, Mitte und Wattenscheid zur Förderung von jeweils 8-15 Mädchen im Alter von 6-17 Jahren in separaten Gruppen zu verwenden, sollen die Mittel an Fußballvereine verteilt werden.

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Kritik am bisherigen Konzept

Der Antragsteller Knuth Meyer-Soltau kritisiert die geplante „Sololösung“ als nicht sinnvoll. Seiner Argumentation zufolge können Mädchen nach den Regeln des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) bis zur D-Jugend uneingeschränkt in gemischten Mannschaften spielen. Mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten sei dies sogar bis zur B-Jugend möglich.

Alternative Verwendung der Fördermittel

Die AfD-Fraktion schlägt vor, eventuelle zusätzliche Übungsleiter im Rotationsverfahren jedem Verein für eine bestimmte Dauer zur Verfügung zu stellen. Dies würde den Vereinen neue Impulse und Ideen bringen. Zudem wird argumentiert, dass die Vereine über jeden Zuwachs bei Spielerinnen und Trainern dankbar wären.

Finanzielle Argumentation

Als weiteres Argument führt die Fraktion an, dass es den Vereinsvertretern schwer zu vermitteln sei, wenn 30.000 Euro für bis zu 15 fußballinteressierte Mädchen ausgegeben werden, während Vereine mit bestehenden Mädchenmannschaften nicht berücksichtigt würden. Der Änderungsantrag entspreche auch besser der aktuellen finanziellen Situation der Vereine.

Unterlagen

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