Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 03.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | Die Beratung der Vorlage wird zurückgestellt. |
| 21.04.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | noch nicht beraten |
Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid will die geplante Förderung von 10.000 Euro für das Projekt „Mädchen an den Ball“ umlenken. Statt einer gezielten Unterstützung für 8-15 Mädchen sollen die Mittel auf alle Fußballvereine verteilt werden, die sich um Frauen- und Mädchenfußball bemühen.
Änderungsantrag zur Mittelverwendung
Die AfD-Fraktion hat einen Änderungsantrag zur 4. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 3. März 2026 eingereicht. Der Antrag bezieht sich auf die Beschlussvorlage 20252215 „Mädchen an den Ball“ und sieht vor, dass die vorgesehenen 10.000 Euro zur Förderung von 8-15 Mädchen im Alter von 6-17 Jahren stattdessen auf Fußballvereine verteilt werden sollen.
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Jetzt abonnierenKritik an „Sololösung“ für kleine Gruppe
In der Begründung argumentiert die Fraktion unter Vorsitz von Maik Klaus, dass es nicht sinnvoll sei, eine kleine Gruppe von interessierten Mädchen gesondert zu unterstützen. Stattdessen sollten die bestehenden Strukturen der Bochumer Fußballvereine gestärkt werden, die ohnehin auf finanzielle Unterstützung angewiesen seien.
Verweis auf bestehende Regelungen
Die AfD führt die Bestimmungen des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) an, wonach Mädchen bis zur D-Jugend uneingeschränkt in gemischten Mannschaften spielen können. Mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten sei dies sogar bis zur B-Jugend in Jungenmannschaften möglich. Dies zeige, dass eine separate Förderung nicht erforderlich sei.
Alternative Verwendung der Mittel
Als Alternative schlägt die Fraktion vor, eventuelle gesonderte Übungsleiter im „Rondell-Verfahren“ jedem Verein für eine bestimmte Dauer zur Verfügung zu stellen. Jeder Verein sei für neue Impulse und Ideen dankbar. Der Änderungsantrag entspreche zudem der aktuellen finanziellen Situation der Vereine besser als die ursprünglich geplante Verwendung der Fördergelder.
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