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Bezirksvertretung Nord soll Fußballprojekt für Mädchen mit 10.000 Euro fördern

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.
03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordMehrheitlich gegen Beschlussvorschlag
Enthaltungen: 1
Dagegen: 17
Dafür: 1

Die Verwaltung schlägt vor, das Projekt „Mädchen an den Ball“ im Bezirk Nord mit 10.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zu unterstützen. Das niederschwellige Angebot richtet sich an Mädchen zwischen 6 und 17 Jahren und soll insbesondere auch Mädchen mit Migrationshintergrund für den Fußballsport gewinnen.

Projekt soll Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen stärken

Das Projekt „Mädchen an den Ball“ verfolgt neben der sportlichen Förderung auch soziokulturelle Ziele. Laut Konzept des durchführenden Vereins soll Mädchen zwischen 6 und 17 Jahren „ein neues und gestärktes Selbstbewusstsein“ vermittelt werden. Die Entwicklung sozialer, interkultureller und kreativer Kompetenzen steht dabei ebenso im Vordergrund wie das Erlernen sportlicher Fähigkeiten.

Erklärtes Ziel ist es, durch den Mannschaftssport die Persönlichkeitsstruktur der Mädchen zu stärken und Soft Skills wie Teamfähigkeit, Integrationsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu trainieren.

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Erfolgreiches Angebot mit 8 bis 15 Teilnehmerinnen

Nach Auskunft des Vereins läuft das Projekt in Bochum erfolgreich. Jeweils 8 bis 15 Mädchen nehmen an den Trainingsangeboten teil und werden dabei von drei Trainerinnen und Trainern angeleitet. Das Angebot zeichnet sich durch seinen niedrigschwelligen, vereinsungebundenen Zugang aus.

Beratung in zwei Gremien geplant

Der Beschlussvorschlag wird zunächst am 23. Januar 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit vorberaten. Die endgültige Entscheidung über die Mittelbereitstellung trifft die Bezirksvertretung Bochum-Nord in ihrer Sitzung am 3. März 2026.

Die Sportverwaltung bewertet das Projekt als unterstützenswert. Der Verein finanziert seine Arbeit grundsätzlich selbst durch Spenden und beantragt nun erstmals städtische Unterstützung aus den bezirklichen Mitteln.

Unterlagen

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