Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 21.04.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | noch nicht beraten |
Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid will die Finanzierung des Projekts „Mädchen an den Ball“ über ein reguläres Antragsverfahren abwickeln. Mit einem Änderungsantrag fordert sie, dass potenzielle Träger ihre Konzepte und Finanzierungspläne vorlegen müssen.
Änderungsantrag zur Mittelvergabe
Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid hat einen Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 20252215 eingereicht. Statt einer direkten Mittelzuweisung soll die Bezirksvertretung die bereitgestellten 10.000 Euro für das Jahr 2026 über ein strukturiertes Antragsverfahren vergeben.
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Der Änderungsantrag sieht vor, dass Anträge analog zu den bestehenden Förderanträgen entsprechend der Förderrichtlinie über die Bezirksverwaltungsstelle der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt werden müssen. Dabei müssen potenzielle Träger folgende Unterlagen vorlegen:
- Ein detailliertes Konzept
- Die Gesamtkosten des Projekts
- Einen vollständigen Finanzierungsplan
Kritik an mangelnder Transparenz
Als Begründung führt Fraktionssprecher Gerd Kipp an, dass die CDU-Fraktion zwar die grundsätzliche Idee des Projekts „Mädchen an den Ball“ begrüße, jedoch wiederholt Kritik an der mangelnden Transparenz über den Träger und die Nachverfolgung der verwendeten Mittel geäußert habe.
Verweis auf bestehende Richtlinien
Die Fraktion verweist darauf, dass die Bezirksvertretung in der Vergangenheit bereits neue Richtlinien für die Zuschussgewährung eingeführt hat. Dieses Regelwerk sei objektiv geeignet, um transparent über konkrete Konzepte und Ideen etwaiger Träger zu entscheiden.
Das niederschwellige, vereinsungebundene Mädchenfußballangebot soll weiterhin das Ziel verfolgen, Mädchen zu stärken und Geschlechterklischees abzubauen.
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