Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 21.04.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | noch nicht beraten |
Die UWG-Bezirksfraktion und die Wattenscheider Chance wollen das Grillen in den Grünanlagen am Monte Schlacko komplett verbieten. In einem Änderungsantrag begründen sie dies mit anhaltender Vermüllung, Lärmbelästigung und Schäden an den Grünflächen.
Antrag zur Änderung der Sicherheitsverordnung
Die beiden Fraktionen beantragen zur 5. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 21. April 2026, die Bochumer Sicherheitsverordnung (BOSVO) entsprechend zu ändern. Konkret soll in § 17 Absatz 6 – Anlage 5 – festgeschrieben werden, dass das Grillen in den Grünanlagen des Monte Schlacko gänzlich untersagt wird. Das bestehende Grillverbot für den Stadtgarten soll auf das bezeichnete Gebiet des Monte Schlacko erweitert werden.
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Jetzt abonnierenProbleme durch intensive Grillnutzung
Als Begründung führen die Antragsteller mehrere anhaltende Probleme auf, die durch die intensive Nutzung des Grüngürtels am Monte Schlacko für Grillfeiern entstehen:
- Starke Vermüllung durch leere Verpackungen, Plastik- und Essensreste
- Rauchschwaden und Lärm
- Beschädigung der Rasenflächen durch Grillkohle
- Behinderung der Spiel- und Bolzflächen für Kinder
- Unbegehbarkeit von Gehwegen für Spaziergänger
- Erschwerte Nutzung der umliegenden Parkflächen
- Befahren des Monte Schlacko mit Autos zum Be- und Entladen
Bisherige Maßnahmen erfolglos
Die Antragsteller verweisen darauf, dass bereits mehrere Gegenmaßnahmen der Bezirksvertretung ergriffen wurden, die jedoch nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Dazu gehörten das Aufstellen größerer Abfallboxen, Hinweisschilder in mehreren Sprachen und verstärkte Kontrollen. Trotz dieser Bemühungen konnte die unsachgemäße Entsorgung von Grillkohle und die Vermüllung nicht verhindert werden.
Kostenbelastung für die Allgemeinheit
Hans-Josef Winkler (Fraktionsvorsitzender UWG) und Wolfgang Rohmann (Bezirksvertreter Wattenscheider Chance) argumentieren, dass der Allgemeinheit nicht noch mehr Kosten aufgebürdet werden können, weil gewisse Bürgerinnen und Bürger stetig gegen die geltenden Regeln verstoßen. Alle Maßnahmen für ein „gedeihliches Miteinander“ aller Nutzer des Monte Schlackos seien letztendlich gescheitert.
Ein Grillverbot sei daher auszusprechen, da es keine Möglichkeit gebe, die Vermüllung zu verhindern und die Nutzung für alle Bürgerinnen und Bürger sicher zu stellen.
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