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SPD und Grüne fordern Einzäunung der Hundewiese am Ümminger See

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
30.06.2021Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

Die SPD-Fraktion und die Grünen in der Bezirksvertretung Ost wollen die Hundeauslaufwiese am Ümminger See einzäunen lassen. In einer gemeinsamen Anfrage verweisen sie auf die steigende Zahl von Hundehaltungen während der Pandemie und Sicherheitsrisiken durch die nahegelegene A43.

Mehr Hunde durch Corona-Pandemie

Die Politiker begründen ihren Vorstoß mit der deutlich gestiegenen Zahl von Welpen und aus dem Ausland eingeführten Hunden während der vom Lockdown geprägten Pandemie-Zeit. Für die dauerhafte Verträglichkeit der Tiere sei das gemeinsame Toben und Spielen mit anderen Hunden eine wichtige Voraussetzung. Gleichzeitig müssten Hundebesitzer die Abrufbarkeit ihrer Hunde aus allen Situationen üben können.

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Sicherheitsproblem durch fehlende Umzäunung

Die als Hundeauslaufbereich nach § 21 Abs. 3 der Bochumer Sicherheitsverordnung gekennzeichnete Wiese am Ümminger See ist derzeit vollständig offen. Hunde mit noch nicht ausgeprägter Rückrufbarkeit könnten daher ungehindert bis auf die nahegelegene A43 laufen. Viele Hundebesitzer würden ihre Tiere deshalb nicht ableinen, was dem Zweck der Hundewiese widerspreche.

Verwaltung sieht Einzäunung vor

Nach einer Mitteilung der Verwaltung (Vorlage Nr. 20192141) müssen Hundeauslaufbereiche in stark frequentierten Park- und Grünanlagen eingezäunt werden. Die Grünanlage Ümminger See zähle zweifellos zu diesen stark frequentierten Bereichen.

Planungen für Harpener Bach betroffen

Zusätzliche Brisanz erhält die Anfrage durch bekannte Planungen zur Umgestaltung des Harpener Bachs im Rahmen des Förderprojekts „Grüne Infrastruktur„. Der Bach soll nach den vorliegenden Plänen genau über die aktuelle Hundewiese geführt werden.

Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

SPD und Grüne fragen die Verwaltung, ob eine Einzäunung des Hundeauslaufbereichs mit einem stabilen Stahlmattengitterzaun rechtlich möglich ist. Sie wollen wissen, mit welchen Investitions- und Unterhaltungskosten zu rechnen ist und ob Fördermittel abgerufen werden können. Außerdem interessieren sie sich für Erfahrungswerte mit umzäunten Hundeauslaufbereichen wie der Anlage „Auf der Heide“ und fragen, ob die Hundewiese auch nach der Umgestaltung des Harpener Bachs nutzbar bleibt.

Die Anfrage soll in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 30. Juni 2021 behandelt werden. Zusätzlich bitten die Fraktionen um Vorlage der Mitteilung im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung.

Unterlagen

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