Schlagwort: Sport

  • Sportanlage Erbstollen erhält Kunstrasenplatz für 3,2 Millionen Euro

    Die Stadt will die Sportanlage Erbstollen im Stadtbezirk Südwest grundlegend modernisieren. Neben einem neuen Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung müssen auch Untergrundprobleme behoben werden. Die Gesamtkosten steigen auf 3,2 Millionen Euro.

    Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, die bereits in der Sportstättenentwicklungsplanung für 2026 vorgesehene Aufwertung der Anlage deutlich zu erweitern. Ursprünglich waren 1,6 Millionen Euro eingeplant, nun werden 3,2 Millionen Euro benötigt.

    Untergrund bereitet Probleme

    Ein wesentlicher Kostentreiber sind die Untergrundverhältnisse. Unter der Sportanlage befinden sich alte, teilweise undokumentierte Bergbauflächen sowie ein möglicher Deponiekörper. Die genaue Ausdehnung und der Zustand sind unbekannt.

    Die Verwaltung hält Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen für zwingend erforderlich, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Die Kosten hierfür werden auf 920.000 Euro netto geschätzt.

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    Naturrasenplatz wird zu Kunstrasen

    Anstatt wie ursprünglich geplant das Großspielfeld mit Tennenbelag umzuwandeln, soll nun der bestehende Naturrasenplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Der Naturrasenplatz verfügt über keine Drainage und war daher in der Vergangenheit wiederholt witterungsbedingt nicht bespielbar.

    Für den Umbau zum Kunstrasenplatz mit LED-Spielfeldbeleuchtung und der Modernisierung der Nebenflächen sind 1,7 Millionen Euro netto veranschlagt.

    Leichtathletik wird überprüft

    Die bestehenden leichtathletischen Anlagen sollen im Zuge der Modernisierung bedarfsgerecht entwickelt werden. Die vorhandene Rundlaufbahn sowie die Kugelstoß- und Weitsprunganlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

    • Überprüfung des baulichen Zustands der vorhandenen Anlagen
    • Bewertung der aktuellen Nutzung
    • Ermittlung des zukünftigen Bedarfs
    • Entsprechende Modernisierung oder Anpassung

    Für diese Maßnahmen sind weitere 600.000 Euro netto eingeplant. Bei einer eventuellen Reduzierung der Anlagen würden entsprechend geringere Kosten entstehen.

    Finanzierung und Folgekosten

    Von den benötigten 3,2 Millionen Euro sind bereits 1,6 Millionen Euro im Haushalt 2026 eingeplant. Die fehlenden 2 Millionen Euro sollen im Haushaltsplan 2027 bereitgestellt werden.

    Die jährlichen Folgekosten belaufen sich auf 80.000 Euro Abschreibungsaufwand und durchschnittlich 37.000 Euro Zinsaufwand zusätzlich zu den bereits eingeplanten Kosten.

    Beratungsfolge

    Die Vorlage durchläuft mehrere Gremien:

    • Bezirksvertretung Bochum-Südwest am 29. April 2026 (Anhörung)
    • Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 (Vorberatung)
    • Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Juni 2026 (Vorberatung)
    • Rat am 18. Juni 2026 (Entscheidung)
  • Schachfeld im Weitmarer Holz: Verwaltung will Sitzgruppen zeitnah reparieren

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdwestDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Stadt will die beschädigten Sitzgruppen am Schachfeld im Weitmarer Holz kurzfristig instand setzen. Der Technische Betrieb hat bereits eine Bestandsaufnahme durchgeführt und plant konkrete Reparaturarbeiten.

    Teilweise erfolgreiche Aufwertung der Freizeitanlage

    Am Standort „Freizeitanlage Schachbrett/Eingang ins Weitmarer Holz“ wurden bereits mehrere Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Auf Anregung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe zum Thema „Schutzhütten & Rastplätze“ aus dem Jahr 2022 wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

    • Ersatz fehlender und defekter Sitzbänke
    • Aufstellung eines neuen Mülleimers
    • Reinigung der Hütte
    • Pflanzung einer abgrenzenden Hecke

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    Schäden an den Sitzgruppen beeinträchtigen Gesamteindruck

    Trotz der Verbesserungen schmälern die zwei beschädigten 4er-Sitzgruppen mit ihren dazugehörigen Steintischen noch immer den Gesamteindruck der Anlage. Die Holzteile sind teilweise verrottet oder fehlen ganz, die Steintische sind stark verschmutzt. Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bochum-Südwest hatte deshalb nach Möglichkeiten gefragt, die Sitzgruppen zeitnah in einen nutzbaren Zustand zu versetzen.

    Technischer Betrieb plant konkrete Reparaturen

    Der Technische Betrieb hat die Situation vor Ort geprüft und eine ausreichende Grundsubstanz der Anlage festgestellt. Für einen ansehnlichen und nutzungsgerechten Zustand sind folgende Arbeiten erforderlich:

    • Reinigung der beiden Schachtische
    • Austausch einzelner fehlender Bretter an den acht Stühlen
    • Ersatz einer beschädigten Sitzkonstruktion

    Die Arbeiten sollen durch den Technischen Betrieb zeitnah bearbeitet beziehungsweise beauftragt werden.

  • Basketballabteilung TV Gerthe erhält 1.500 Euro Zuschuss für Girls Initiative 2026

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll der Basketballabteilung des TV Gerthe 1911 e.V. einen Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro für die Gerthe Girls Initiative 2026 bewilligen. Das Geld fließt in mehrere Veranstaltungen zur Förderung des Mädchensports.

    Vielfältiges Veranstaltungsprogramm geplant

    Die Basketballabteilung des TV Gerthe 1911 e.V. plant im Rahmen der Gerthe Girls Initiative 2026 mehrere Veranstaltungen zur Förderung des Mädchensports. Das Programm umfasst:

    • den 4. Gerthe Girls Cup 2026 am 13. und 14. Juni 2026
    • den Gerthe Basketball-Girlsday am 14. März 2026
    • Trainingsangebote mit externen Trainerinnen und Trainern
    • Mädchentrainingstage, beispielsweise in der Sportschule Kaiserau

    Zusätzlich entstehen Kosten für Textilien und Materialien für die Gerthe Girls.

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    Öffentliche Veranstaltungen für alle Interessierten

    Alle geplanten Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Der Verein lädt alle Interessierten herzlich zu den Events ein. Die Verwaltung bestätigt, dass die Voraussetzungen der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen im Stadtbezirk Nord erfüllt sind.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Der Verein verpflichtet sich, die ordnungsgemäße Verwendung des Zuschusses nachzuweisen. Nach den Veranstaltungen muss ein Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen über die tatsächlich entstandenen Kosten bei der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Nord vorgelegt werden.

    Die Zuwendung wird ganz oder teilweise zurückgefordert, sollte sie zweckwidrig verwendet werden oder der geforderte Verwendungsnachweis nicht fristgerecht erbracht werden.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord entscheidet am 28. April 2026 über den Antrag.

  • Zuschuss für 32. Kinderfußballwerbetag der SpVgg Gerthe

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll der Spielvereinigung Gerthe 1911 e.V. einen Zuschuss von 1.500 Euro für ihren traditionellen Kinderfußballwerbetag gewähren. Die Veranstaltung findet am 12. Mai 2026 statt.

    Antrag für bewährte Veranstaltung

    Die Spielvereinigung Gerthe 1911 e.V. hat bei der Stadt einen Förderantrag für ihren 32. Kinderfußballwerbetag eingereicht. Die Veranstaltung ist für den 12. Mai 2026 geplant und richtet sich an Kinder aus dem Bochumer Norden.

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    Teilnehmer aus Bildungseinrichtungen

    An dem Aktionstag nehmen traditionell Kinder aus zahlreichen Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen des Stadtbezirks teil. Sie stehen als Hauptakteure im Mittelpunkt der Veranstaltung.

    Finanzierung und Haushaltsmittel

    Die beantragten 1.500 Euro sollen zur Finanzierung der Veranstaltung verwendet werden. Die Mittel würden aus der Produktgruppe 11.23 des städtischen Haushalts bereitgestellt, wo entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

    Prüfung durch Verwaltung

    Die Bezirksverwaltungsstelle hat den Antrag geprüft und festgestellt, dass er den Richtlinien für die Gewährung von Zuwendungen im Stadtbezirk Nord entspricht. Die Gewährung des Zuschusses liegt im Ermessen der Bezirksvertretung Bochum-Nord.

    Entscheidung am 28. April

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord wird in ihrer Sitzung am 28. April 2026 über den Förderantrag entscheiden. Jährliche Folgelasten entstehen durch den Zuschuss nicht.

  • Mädchenfußball-Projekt in Bochum-Mitte: Stadt gibt 10.000 Euro Förderung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Verwaltung informiert über die Finanzierung des erfolgreichen Projekts „Mädchen an den Ball“ im Bezirk Mitte. Das vom BIKU e.V. getragene Programm läuft seit Mai 2023 und soll Mädchen niedrigschwelligen Zugang zum Fußball ermöglichen.

    Projekt läuft seit über zwei Jahren erfolgreich

    Das Projekt „Mädchen an den Ball“ wurde im Mai 2023 beim FC Bochum e.V. eingerichtet und läuft nach Angaben des Projektträgers BIKU e.V. seit mehr als 2,5 Jahren erfolgreich. Ziel ist es, Mädchen einen niedrigschwelligen Zugang zum Fußball zu ermöglichen und sie langfristig für regelmäßige sportliche Betätigung zu gewinnen. Dabei stehen Spaß und Freude am Fußballspiel und an der Bewegung im Vordergrund – ohne Leistungsdruck.

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    Finanzierung durch Bezirk und Spenden

    Der Projektträger veranschlagt jährlich Kosten von 25.000 Euro für den Standort Bochum-Mitte. 10.000 Euro Förderung erhält der Verein aus dem Bezirk Mitte, den Restbetrag von 15.000 Euro deckt der BIKU e.V. über selbst akquirierte Spenden.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Detaillierte Kostenaufstellung

    Die Gesamtkosten von 25.000 Euro pro Standort gliedern sich wie folgt auf:

      • Trainerinnen/Coaches: 8.000 Euro (30 bzw. 25 Euro pro Woche über 50 Wochen)
      • Pressemitarbeiterin: 2.000 Euro
      • Eventmanagerin vor Ort: 2.000 Euro
      • Vorbereitungskosten Personal Büro für Events: 4.000 Euro
      • Pädagogische und sportliche Begleitung: 2.400 Euro
      • Seminarbegleitung und pädagogische Beratung: 1.500 Euro
      • Projektbereichsleitung BIKU e.V.: 1.000 Euro
      • Marketing (Plakate, Flyer, Grafiker): 1.650 Euro
      • Ausstattung (Trikots, Trainerbekleidung, Zubehör): 1.350 Euro
      • Sonstige Kosten (Fahrt-, Hotelkosten, Versicherung, Platzmiete): 900 Euro

    Praktische Umsetzung

    Das Training findet einmal wöchentlich für zwei Stunden mit drei Trainerinnen auf dem zugewiesenen Platz an der Gahlenschen Straße 111 in Bochum-Mitte statt.

    Nachweis der Ausgaben

    Für den Standort Mitte wurden dokumentierte Ausgaben von insgesamt 10.036,68 Euro belegt. Davon entfielen 1.641,68 Euro auf Werbung, Fotos und Trikotwäsche sowie 8.395 Euro auf Personalkosten für Assistenz, Coach, Fußballtrainerin, Betreuer und Standortleitung. Die Verwaltung bestätigt, dass alle aufgeführten Kosten nachgewiesen wurden und augenscheinlich richtig sind.

  • Kunstrasen am Stadtgartenring wird für 265.000 Euro erneuert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die 17 Jahre alte Kunstrasendecke auf der Sportanlage Stadtgartenring soll erneuert werden. Ein Fachgutachten stuft den Sanierungsbedarf als dringlich ein und empfiehlt die Erneuerung aufgrund von Verschleißerscheinungen und potentieller Verletzungsgefahr.

    Dringlicher Sanierungsbedarf nach 17 Jahren

    Der Kunstrasen auf der Sportanlage Stadtgartenring wurde 2008 errichtet und hat damit seine übliche Nutzungsdauer von 12-15 Jahren bereits überschritten. Erfahrungswerte und Herstellerhinweise zeigen, dass eine Erneuerung je nach Nutzungsintensität in diesem Zeitraum erforderlich wird.

    Ein beauftragter Fachgutachter hat die Funktionsbeschaffenheit des Spielfeldbelages bewertet und dabei den Grad der Verschleißerscheinungen sowie die potentielle Verletzungsgefahr berücksichtigt. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass der Sanierungsbedarf dringlich ist.

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    Finanzierung aus dem Sportbudget

    Die geschätzten Kosten von 265.000 Euro sollen aus dem investiven Budget des Referates für Sport und Bewegung finanziert werden. Konkret wird die Finanzstelle „Modernisierung Sportplätze“ für die Maßnahme herangezogen.

    Jährliche Folgekosten kalkuliert

    Die Verwaltung rechnet bei einer erwarteten Nutzungsdauer von 15 Jahren mit einem jährlichen Abschreibungsaufwand von etwa 18.000 Euro. Zusätzlich entstehen bei dem aktuellen Zinssatz von 3,6 Prozent anfängliche jährliche Zinskosten von 10.000 Euro sowie durchschnittliche jährliche Zinskosten von 5.000 Euro über eine 30-jährige Kreditlaufzeit.

    CO2-neutraler Kunstrasen geplant

    Bei der Erneuerung soll ein neu entwickelter CO2-neutraler Kunstrasen zum Einsatz kommen. Die Verwaltung sieht daher keine negativen klimarelevanten Auswirkungen durch die Maßnahme.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird am 21. April 2026 über die Vorlage entscheiden.

  • SPD, Grüne und Linke wollen Ballsport-Projekt für Mädchen umstrukturieren

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Mitte soll das Projekt „Mädchen an den Ball“ künftig über städtische Jugendeinrichtungen statt über private Anbieter finanzieren. Ein Änderungsantrag von SPD, Grünen und Linken sieht eine Umverteilung von 11.000 Euro vor.

    Finanzierung soll zu städtischen Strukturen wechseln

    Mit einem gemeinsamen Änderungsantrag wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte die Finanzierung des Ballsport-Projekts für Mädchen neu organisieren. Statt einen privaten Drittanbieter zu fördern, sollen etablierte städtische und gemeinnützige Jugendeinrichtungen das Angebot übernehmen.

    Der Antrag zur Sitzung am 5. März 2026 sieht vor, dass das Jugend- und Stadtteilhaus Hamme sowie das Jugend- und Freizeithaus Riemke jeweils 3.000 Euro erhalten. Weitere 5.000 Euro sollen an das Q1 – Eins im Quartier in Stahlhausen gehen.

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    Projekt richtet sich an Mädchen mit Migrationshintergrund

    Das Projekt „Mädchen an den Ball“ zeichnet sich laut Begründung durch einen niedrigschwelligen Zugang aus und soll gezielt Mädchen, insbesondere auch solche mit Migrationshintergrund, für den Ballsport gewinnen. Dabei stehe die soziale Funktion des Sports im Vordergrund.

    Die Antragsteller betonen, dass das Projekt im Bezirk Mitte bereits seit 2023 rege genutzt wird. Die bisherige Funktion soll nun von bereits bestehenden Strukturen übernommen werden.

    Drei Standorte sollen Angebot ausweiten

    Das städtische Jugend- und Stadtteilhaus Hamme soll als langjähriger Jugendtreffpunkt das bisherige Angebot in Hamme fortführen. Das Kinder- und Jugendfreizeithaus Riemke am Urban Green sei durch die direkte Nachbarschaft zur Sportanlage Urban Green am Hausacker prädestiniert für ein entsprechendes Angebot.

    Das Q1 – Eins im Quartier, das gemeinsam von der IFAK e.V. und der evangelischen Kirche getragen wird, soll mit der höchsten Fördersumme ein weiteres Angebot im Westend schaffen und dort junge Mädchen für Sport begeistern.

  • Rat soll Flächennutzungsplan für VfL-Talentwerk beschließen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt will die planerischen Voraussetzungen für den Ausbau der Nachwuchsförderung des VfL Bochum schaffen. Der Rat soll am 7. Mai über eine Änderung des Gemeinsamen Flächennutzungsplans entscheiden, die das VfL-Talentwerk betrifft.

    Modernisierung der Nachwuchsförderung geplant

    Mit der GFNP-Änderung 62 BO VfL-Talentwerk sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Nachwuchsförderung des VfL Bochum an aktuelle Herausforderungen angepasst werden kann. Das VfL-Talentwerk bildet seit den 1990er Jahren den Fußballnachwuchs des Vereins aus und fördert ihn. Die Nachwuchsarbeit soll weiter intensiviert werden, weshalb verschiedene Maßnahmen zum Ausbau und zur Intensivierung des Trainings- und Spielbetriebes vorgesehen sind.

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    Planungsrechtliche Grundlagen erforderlich

    Während sich erste Maßnahmen bereits auf der Grundlage des § 31 Baugesetzbuch realisieren lassen, soll für den überwiegenden Teil durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1046 – VfL-Talentwerk die entsprechenden planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Da der Gemeinsame Flächennutzungsplan den betroffenen Bereich bisher als Grünflächen, teilweise mit der besonderen Zweckbestimmung Sportanlagen, darstellt, ist parallel zur Aufstellung des Bebauungsplanes eine Änderung des GFNP erforderlich.

    Umfang der Planänderung reduziert

    Ursprünglich war vorgesehen, den gesamten GFNP-Änderungsbereich mit Ausnahme der Flächen für die örtlichen Hauptverkehrszüge in einem Umfang von 13,8 Hektar als Sonderbaufläche darzustellen. Aufgrund von Anregungen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung unter anderem vom Regionalverband Ruhr und der Autobahn GmbH wurde die zusätzliche Darstellung von Bauflächen auf 9,4 Hektar reduziert. Der nördliche Teil des GFNP-Änderungsbereiches wird als Grünfläche mit der Zweckbestimmung Sportanlagen dargestellt, wodurch dort nur noch die Anlage von Naturrasenplätzen möglich ist.

    Beteiligung abgeschlossen

    Die Aufstellungs- und Beteiligungsbeschlüsse wurden bereits in den zuständigen Gremien gefasst. Die frühzeitige Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit fand vom 5. August bis 5. September 2024 statt, die förmliche Beteiligung vom 30. Juni bis 30. Juli 2025.

    Beratungsfolge

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird am 23. April 2026 angehört, bevor der Rat am 7. Mai 2026 final über die Planänderung entscheidet. Nach dem gleichlautenden Feststellungsbeschluss durch die Räte aller sechs Städte der Planungsgemeinschaft wird das Verfahren beim Land zur Genehmigung eingereicht.

  • Schwimmbad Südpark: Rechtstreit verzögert Bauvorhaben weiter

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadt antwortet auf eine Anfrage der Grünen zum geplanten Schwimmbad im Südpark. Ein Anwohner klagt gegen das Projekt – die Berufung liegt beim Oberverwaltungsgericht. Der Bauantrag soll dennoch im Sommer eingereicht werden.

    Berufungsverfahren ohne festen Zeitplan

    Das geplante Schwimmbad im Südpark als Ersatz für das abgerissene Höntroper Bad steht weiterhin unter rechtlichem Vorbehalt. Ein Anwohner der Straße „In der Mark“ hatte gegen den Ratsbeschluss geklagt und nach der Abweisung in erster Instanz Berufung eingelegt.

    Aktuell befindet sich das Verfahren in der Zulassungsprüfung beim Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, kann die Verwaltung derzeit nicht angeben.

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    Zwei Szenarien für den weiteren Verlauf

    Je nach Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen: Wird die Berufung nicht zugelassen, wird das erstinstanzliche Urteil rechtskräftig und die WasserWelten Bochum GmbH erhält Planungssicherheit. Bei einer Zulassung der Berufung käme es zu einer erneuten inhaltlichen Verhandlung, was den Zeitplan weiter belasten könnte.

    Weitere Klagemöglichkeiten bestehen

    Selbst nach Abschluss der aktuellen Klage gegen den Bauvorbescheid besteht für den Anwohner die Möglichkeit, anschließend gegen eine erteilte Baugenehmigung vorzugehen. Dies stellt ein zusätzliches Risiko für das Projekt dar.

    Planung läuft parallel weiter

    Trotz der rechtlichen Unsicherheiten arbeitet die WasserWelten Bochum GmbH intensiv mit einem Totalübernehmer zusammen. Derzeit läuft die Detailplanung. Als nächster Meilenstein ist die Einreichung des Bauantrags für Mai oder Juni 2026 geplant.

  • Jugendamt plant mobile Angebote und Aktionen für 2026

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.04.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

    Das Jugendamt legt dem Jugendhilfeausschuss ein umfassendes Programm mobiler Kinder- und Jugendarbeit vor. Für die Umsetzung der Spielleitplanung 2026 stehen insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung, die für Projekte in allen Stadtbezirken eingesetzt werden sollen.

    Arbeitskreis entwickelt stadtweite Maßnahmen

    Der Arbeitskreis „Mobile Arbeit“ hat ein vielfältiges Programm für das Jahr 2026 konzipiert. In dem Gremium arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Kinder- und Jugendfreizeithäusern, Spielflächen, Schulsozialarbeit, Streetwork, Spielmobil, Jugendmobil und dem Soccer-Court des Fan-Projekts zusammen. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum zu verbessern.

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    Spielmobile im Dauereinsatz

    Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Spielmobilen. Der Stadtsportbund plant 15 Termine mit jeweils zwei bis drei Stunden, bei denen verschiedene Outdoorspielgeräte und ein aufblasbares Modul zum Einsatz kommen. Die Falken Bochum werden ebenfalls mit 15 Einsätzen ihres Spielmobils vertreten sein, das Kindern ab drei Jahren Outdoor-Spielgeräte und eine Hüpfburg bietet.

    Neue Ausstattung für Jugendarbeit

    Zu den geplanten Neuanschaffungen gehören eine ausleihbare Fotobox für Erinnerungsfotos bei Veranstaltungen, ein stabiler Faltpavillon für Outdoor-Angebote bei schlechtem Wetter und eine Slush-Eis-Maschine als Anziehungsfaktor für Kinder und Jugendliche. Das Jugendmobil „Eumel“ soll eine neue Bastelmaschine erhalten, mit der Kinder und Jugendliche kreative Ideen umsetzen können.

    Sportveranstaltungen und Fußballligen

    Mehrere Sportveranstaltungen sind geplant: Ein Fußballevent in Wattenscheid soll die Gemeinschaft fördern, eine Mädchenfußballliga (6-14 Jahre) wird zum zweiten Mal angeboten, und die Hustadt-Fußballliga (6-18 Jahre) soll am Brunnenplatz stattfinden. Für alle Events werden Trainerpauschalen von 15 Euro pro Stunde veranschlagt.

    Action-Event als Höhepunkt

    Das Hauptereignis wird ein dreitägiges Action-Event vom 20. bis 22. Oktober 2026 auf der Fußballanlage der Union Bergen. In Kooperation zwischen Stadtsportbund, Fan-Projekt und Falken werden ein mobiler Hochseil-Klettergarten, Spiel- und Sportmobil, Soccer-Court sowie das Jugendmobil angeboten. Am dritten Tag ist ein Fußballturnier geplant.

    Inklusive Kommunikation im Fokus

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung inklusiver Kommunikationstafeln. Diese sollen insbesondere Kindern und Jugendlichen mit eingeschränkter Lautsprache eine aktive Mitwirkung ermöglichen und barrierefreie Kommunikation schaffen. Für diese Maßnahme sind 8.500 Euro vorgesehen.

    Entscheidung im Jugendhilfeausschuss

    Der Jugendhilfeausschuss wird am 22. April 2026 über die Vorlage entscheiden. Die benötigten 55.854,43 Euro stehen im städtischen Haushalt in der Produktgruppe „Kinder- und Jugendarbeit“ zur Verfügung. Jährliche Folgelasten entstehen nicht.

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    kategorien: Kinder, Jugend, Familie, Sport
    tags: Beschlussvorlage, Jugendhilfeausschuss, Spielleitplanung, Mobile Jugendarbeit, Spielmobile
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